Allianz Global Investors erwirbt das Vermögensverwaltungsgeschäft der UOB in Singapur für rund 430 Millionen US-Dollar; Zugang zu Wachstumsmarkten in Thailand und Vietnam.
Update Aktien International
Börsennews 5. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures
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DAX 26'306
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CAC 40 8'683
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FTSE 100 10'845
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US-Futures
Dow Jones Industrial 54'468
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Nasdaq 100 29'935
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S&P 500 7'796
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News Europa
Allianz: baut seine Präsenz in Asien aus Allianz Global Investors hat vereinbart, das Vermögensverwaltungsgeschäft der United Overseas Bank (UOB) für rund 430 Millionen US- Dollar zu erwerben. Im Rahmen der Vereinbarung werden die in Singapur ansässige UOB und AllianzGI eine langfristige Vertriebspartnerschaft eingehen, die das Angebot an Anlagelösungen für die Kunden der UOB erweitert, teilte das Bankhaus mit. Die acht von der Transaktion betroffenen Märkte sind Singapur, Brunei, Indonesien, Japan, Malaysia, Taiwan, Thailand und Vietnam. AllianzGI erklärte, die Transaktion werde dem Unternehmen Zugang zu wachstumsstarken Märkten wie Thailand und Vietnam verschaffen und gleichzeitig seine Präsenz in Märkten ausbauen, in denen es bereits vertreten ist, wie beispielsweise Singapur und Taiwan. Die Transaktion soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung im Jahr 2027 abgeschlossen werden.
Beazley: Gewinn und Versicherungseinnahmen im ersten Halbjahr rückläufig Der Gewinn nach Steuern für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 184,7 Millionen US-Dollar, verglichen mit 420,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) sank von 0,654 US-Dollar auf 0,302 US-Dollar. Die Versicherungseinnahmen des in London börsennotierten Versicherers beliefen sich auf 2,73 Milliarden US-Dollar, gegenüber 2,93 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.
www.bekb.ch | Börsennews | 5. August 2026 2
Klöckner & Co: mit Umsatzplus im zweiten Quartal - Delisting rückt näher Der Stahlhändler Klöckner & Co hat den Umsatz im zweiten Quartal in einem eher schwierigen Geschäftsumfeld etwas gesteigert. Die Erlöse wuchsen im Jahresvergleich um gut 6 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, teilte das noch im SDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank hingegen um drei Prozent auf 63 Millionen Euro. Im Gesamtjahr sollen hier 170 bis 250 Millionen Euro herauskommen. Das Konzernergebnis belief sich im zweiten Quartal auf minus 268 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr ein kleines Plus von 2 Millionen erzielt worden war. Der Verlust geht im Wesentlichen auf Wertberichtigung auf die Becker Gruppe zurück, die verkauft wird. Der Stahlhändler steht derweil im Zuge der Übernahme durch Worthington Steel vor seinem Abschied von der Börse. Das US- Unternehmen legte Mitte Juli ein Delisting-Angebot zu elf Euro je Aktie vor. Die Annahmefrist läuft bis zum 12. August. Das Delisting wird voraussichtlich unmittelbar mit Ablauf der Annahmefrist wirksam, hiess es nun.
Legal & General: mit höherem Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr Der den Aktionären zurechenbare Gewinn für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 1,86 Milliarden Pfund Sterling, verglichen mit 316 Millionen Pfund im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 0,0515 Pfund auf 0,3125 Pfund. Der Gesamtumsatz des britischen Lebensversicherungs- und Sparunternehmens belief sich auf 5,69 Milliarden Pfund, gegenüber 5,09 Milliarden Pfund im Vorjahr. Der Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer Dividende von 0,0624 Pfund je Aktie für den Berichtszeitraum. Die Auszahlung erfolgt am 25. September an die am 21. August eingetragenen Aktionäre. Im Vorjahr betrug die Dividende 0,0612 Pfund je Aktie.
Schaeffler: Profitabilität im zweiten Quartal wie erwartet verbessert - Jahresprognose bestätigt Während der Umsatz leicht auf 5,9 Milliarden Euro zurückging, stieg das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um mehr als ein Viertel auf 264 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Herzogenauracher steigerten die entsprechende operative Marge damit um einen Prozentpunkt auf 4,5 Prozent. Eine deutliche Verbesserung in der Sparte mit Wälz- und Kugellagern, ein weiter stark laufendes Ersatzteilgeschäft sowie weniger Verlust in der Elektroautozulieferung trugen dazu bei. Der Konzern hatte bereits angedeutet, wie es im Tagesgeschäft gelaufen war, und traf mit den Werten die Markterwartungen. Unter dem Strich erzielte Schaeffler einen Gewinn von 34 Millionen Euro nach 40 Millionen Verlust ein Jahr zuvor. Unternehmenschef Klaus Rosenfeld bestätigte die Jahresprognose, hatte aber Ende Juli bereits die Investoren mit gesenkten Mittelfristzielen verschreckt wegen mauer Aussichten in der Elektroautozulieferung in den kommenden Jahren.
Voestalpine: mit Gewinnsprung im ersten Quartal Das operative Ergebnis (EBITDA) des österreichischen Stahl- und Technologiekonzerns stieg in den ersten drei Monaten auf 495 Millionen Euro, nach 361 Millionen Euro im Vorjahr. Darin enthalten seien Sondereffekte von rund 100 Millionen Euro, unter anderem aus dem Verkauf der Tochterfirma Böhler Profil, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz stieg zum Start des Geschäftsjahres 2026/27 leicht von 3,9 Milliarden auf 4 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich kräftig von 172 Millionen Euro auf 307 Millionen Euro. Unterm Strich stand nach den ersten drei Monaten ein Gewinn von 196 Millionen Euro, nach 106 Millionen Euro im Vorjahr. Der Konzern mit weltweit rund 48'640 Beschäftigten bestätigte indes seine Prognose für das Gesamtjahr 2026/27. Erwartet wird ein EBITDA in einer Bandbreite von 1,60 bis 1,85 Milliarden Euro. Zudem treibt die voestalpine ihre Strategie zur grünen Stahlerzeugung voran. Im ersten Halbjahr 2027 sollen die Elektrolichtbogenöfen (EAFs) in Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Zudem erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in den USA und Kanada.
Wolters Kluwer: Umsatz in H1 leicht unter den Erwartungen - bestätigt Prognose für 2026 Der niederländische Informationsdienstleister meldete einen Halbjahresumsatz von 3,03 Milliarden Euro, verglichen mit der FactSet-Konsensprognose von 3,05
www.bekb.ch | Börsennews | 5. August 2026 3
Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) im
- Halbjahr betrug 2,83 Euro. Der bereinigte freie Cashflow betrug 533 Millionen Euro und die bereinigte EBIT-Marge lag im 1. Halbjahr bei 29,4 %. Für das Gesamtjahr erwarten die Niederländer ein bereinigtes Gewinnwachstum je Aktie (verwässert) im hohen einstelligen Bereich sowie eine bereinigte operative Gewinnmarge von rund 28 %. Im Jahr 2025 lagen die entsprechenden Werte bei 9 % bzw. 27,5 %.
News Übersee
CVS Health: Q2 und Ausblick für 2026 deutlich über den Erwartungen Das Pharmaunternehmen aus Woonsocket, Rhode Island (ca. 219'000 MA), meldete am Mittwoch einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,58 US-Dollar für das zweite Quartal, gegenüber 1,81 US-Dollar im Vorjahr. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten 1,85 US-Dollar erwartet. Der Umsatz für das am 30. Juni beendete Quartal betrug 106,10 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 98,92 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Analysten hatten 100,03 Milliarden US-Dollar erwartet. CVS Health gab bekannt, dass das Unternehmen nun für 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,90 und 8,10 US-Dollar erwartet, gegenüber der vorherigen Prognose von 7,30 bis 7,50 US-Dollar. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten 7,45 US-Dollar erwartet. Die Aktien des Unternehmens legten am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 3,5 % zu.
Eli Lilly: dank anhaltender GLP-1-Nachfrage deutlich über Erwartungen in Q2 Der Pharmakonzern wies am Mittwoch für das zweite Quartal einen Nettogewinn von 7,1 Milliarden US- Dollar oder 7,94 Dollar je Aktie aus, verglichen mit 5,66 Milliarden Dollar oder 6,29 Dollar je Aktie im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte belief sich der Gewinn auf 8,38 Dollar je Aktie. Die von Factset befragten Analysten hatten mit einem bereinigten Gewinn von 6,01 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz sprang um 48 Prozent auf 22,97 Milliarden Dollar, angetrieben durch einen Volumenanstieg von 60 Prozent, der teilweise durch einen Rückgang der realisierten Preise um 13 Prozent ausgeglichen wurde. Die Wall Street hatte einen Umsatz von 20,69 Milliarden Dollar erwartet. Das Unternehmen verzeichnet eine rasant steigende Nachfrage nach seinen Abnehmpräparaten Mounjaro und Zepbound, deren Umsätze im Vergleich zum Vorjahr stark zunahmen. das Gesamtjahr erwartet Eli Lilly nun einen bereinigten Gewinn von 35,50 bis 36,50 Dollar je Aktie und senkte damit das obere Ende seiner Prognose um 50 Cent. Das Unternehmen hob seine Umsatzprognose von 82 bis 85 Milliarden Dollar auf 85 bis 87 Milliarden Dollar an. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 35,04 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 85,28 Milliarden Dollar. Die Aktie stieg im vorbörslichen Handel um 5,8 Prozent
Global Payments: Q2 im Rahmen der erhöhten Prognose Der Zahlungsdienstleister aus Atlanta (ca. 27'000 MA) meldete am Mittwoch einen bereinigten Gewinn von 3,46 US-Dollar je Aktie (verwässert) für das zweite Quartal, verglichen mit 3,10 US-Dollar im Vorjahr. Analysten hatten laut einer Umfrage von FactSet 3,44 US-Dollar erwartet. Der bereinigte Nettoumsatz für das am 30. Juni beendete Quartal betrug 3,16 Milliarden US-Dollar, gegenüber 2,36 Milliarden US- Dollar im Vorjahr. Analysten hatten ebenfalls 3,16 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Das Unternehmen gab bekannt, dass es für 2026 nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 13,60 und 13,80 US-Dollar erwartet. Analysten hatten mit 13,77 US-Dollar gerechnet. Die Aktien von Global Payments gaben im vorbörslichen Handel um 2,9 % nach.
Phillips 66: macht in Q2 deutlich mehr und über den Erwartungen liegenden Gewinn Das Mineralölunternehmen aus Houston meldete am Mittwoch einen bereinigten Gewinn von 9,41 US- Dollar je Aktie (verwässert) für das zweite Quartal, gegenüber 2,38 US-Dollar im Vorjahresquartal. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten mit einem Non-GAAP-Verlust von 7,50 US-Dollar je Aktie gerechnet. Das Unternehmen erzielte einen Quartalsumsatz von 52,044 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 43,716 Milliarden US-Dollar um 19,05 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg von 55,25 Prozent gegenüber dem Umsatz von 33,522 Milliarden US-Dollar im
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Vorjahresquartal. Die Aktien von Phillips 66 legten im vorbörslichen Handel um 1,1 % zu.
Kraft Heinz: hebt Jahresprognose an und investiert weitere 100 Millionen US-Dollar Der Konzern, der hinter Marken wie Jell-O und Lunchables steht, meldete am Mittwoch einen Verlust von 5,46 Milliarden US-Dollar oder 4,60 Dollar je Aktie. Im Vorjahr hatte der Verlust 7,82 Milliarden Dollar oder 6,60 Dollar je Aktie betragen. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 56 Cent. Analysten hatten laut Factset mit 53 Cent gerechnet. Der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 6,26 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 6,13 Milliarden Dollar prognostiziert. Der Hersteller von Kraft Mac & Cheese und Heinz Ketchup erwartet nun für 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,03 und 2,09 US-Dollar, gegenüber der vorherigen Prognose. Das Unternehmen rechnet zudem mit einem Rückgang des organischen Nettoumsatzes um 0,5 bis 2 Prozent, was ebenfalls besser als zuvor prognostiziert ausfällt. Kraft Heinz Co. hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben und begründet dies mit der positiven Entwi