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title: "US-Aktienmärkte Nasdaq Composite fällt in New York; SpaceX Nvidia-Chips statt AMD, AMD -6%"
sdDatePublished: "2026-08-06T09:55:00Z"
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US-Aktienmärkte Nasdaq Composite fällt in New York; SpaceX Nvidia-Chips statt AMD, AMD -6%

Kommentar Aktien International

Marktkommentar
6. August 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
54'349
+ 0.5
S&P 500
7'723
- 0.2
NYSE: 1.37
Nasdaq Composite
26'363
- 0.8
Nasdaq: 9.29
Nikkei 225
65'598
- 1.0
Hang Seng
25'463
- 1.8
Shanghai Composite
3'878
+ 0.0

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
26'287
25'950 – 26'550
USD/CHF 0.8077 EUR/CHF 0.9325
EuroStoxx 50
6'476
6'360 – 6'660
Gold 4'258 USD/Unze
Stoxx 50
5'500
5'380 – 5'680
NY WTI-Rohöl-Future 74.91 USD

New York
Im Verlauf des Mittwochshandels geben die US-Börsen
ihre Gewinne ab. Der Nasdaq-Composite fällt um 0,5
Prozent, belastet unter anderem von Advanced Micro
Devices (AMD) und SpaceX. Etwas Unterstützung für
die Börsen kommt vom überraschend schwachen ADP-
Arbeitsmarktbericht, der Zinserhöhungsängste lindert.
An den beiden Vortagen hatten die US-Aktienmärkte
kräftig zugelegt mit neuen Hoffnungen auf ein baldiges
Ende des Kriegs, zumal Ölpreise und Anleiherenditen
deutlich
fielen.
Noch
am
Dienstag
hatte
US-

www.bekb.ch | Marktkommentar | 6. August 2026
2
Finanzminister Scott Bessent gesagt, die Straße von
Hormus könnte "bald" wieder geöffnet werden. Doch
bislang wurde keine Einigung vermeldet. Am Mittwoch
treten die Ölpreise daher mehr oder weniger auf der
Stelle. Neben der Erwartung, dass die Straße von Hor-
mus bald wieder für Öltanker passierbar sein werde,
bremsen wider Erwarten gestiegene US-Rohölvorräte.
Der Preis für das Barrel Brentöl steigt um 0,3 Prozent
auf 79,62 Dollar. Am Anleihemarkt legen die Renditen
nach ihrem jüngsten Rücksetzer geringfügig zu. Die
Zehnjahresrendite steigt um 1 Basispunkt auf 4,64 Pro-
zent. Knapp behauptet zeigt sich derweil der Dollar. Der
Goldpreis zieht kräftig an; er profitiert vom nachgeben-
den Dollar und den jüngst gefallenen Marktzinsen, die
das zinslos gehaltene Edelmetall für Anleger attraktiver
machen. Die Feinunze verteuert sich um fast 4 Prozent.
Der Kurs von AMD sackt um 6 Prozent ab. Die Zahlen
des Chipkonzerns werden im Handel als insgesamt soli-
de bezeichnet. Belastend wirkt die Ankündigung von
SpaceX-CEO Elon Musk, das Raketen- und Satellitenun-
ternehmen werde künftig ausschließlich Chips des AMD-
Rivalen Nvidia einsetzen. Nvidia tendieren 3,5 Prozent
höher. Die SpaceX-Aktie bricht derweil um 8,6 Prozent
ein. Hier nehmen die Anleger Anstoß an den massiven
Investitionsausgaben, die das Unternehmen bei Vorlage
seiner Zweitquartalszahlen auswies. Dass SpaceX im
Quartal den Umsatz um 92 Prozent gesteigert und da-
mit die Konsensschätzung ebenso übertroffen hat wie
mit dem Ergebnis je Aktie, tritt darüber in den Hinter-
grund. Die laufende Bilanzsaison hat indessen noch
mehr zu bieten: Die Zahlen von Uber waren etwas bes-
ser als erwartet, doch gab der Fahrdienstvermittler eine
enttäuschende Prognose ab. Die Aktie fällt um 7,2 Pro-
zent. Bei Kraft Heinz (-3,2%) gingen Umsatz und Ge-
winn je Aktie im zweiten Quartal zurück. Der Lebensmit-
telkonzern engte die Ergebnisprognose für das Jahr ein,
der Umsatz soll jedoch weniger stark schrumpfen als
bislang angenommen. Die Disney-Aktie steigt um 1,8
Prozent. Die Zahlen des Unterhaltungskonzerns übertra-
fen die Erwartungen. Nach Börsenschluss werden Expe-
dia und Ebay über den Verlauf des zweiten Quartals
berichten.
Konjunkturseitig
hat
der
ADP-
Arbeitsmarktbericht negativ überrascht. Demnach
wurden im vergangenen Monat im privaten Sektor nur
44.000 Stellen geschaffen, während Volkswirte im Kon-
sens mit 75.000 gerechnet hatten. Der Bericht gilt als
Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Frei-
tag. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmana-
gerindex für den Servicesektor stieg im Juli indessen
stärker als erwartet, während der Anstieg des ISM-Index
für das nicht-verarbeitende Gewerbe hinter den Erwar-
tungen zurückblieb.

Asien
Mehrheitlich mit Abgaben zeigen sich die asiatischen
Aktienmärkte am Donnerstag. Schwache Ergebnisse
von Sandisk und Western Digital drücken die Werte aus
dem Chip-Sektor deutlicher ins Minus, womit sich die
Volatilität bei den Aktien aus dem Bereich fortsetzt. Der
Datenspeicher-Anbieter Sandisk meldete für das vierte
Quartal einen stark gestiegenen Umsatz, da der Ausbau
der KI die Nachfrage weiter anheizt. Aber der lediglich im
Rahmen der Erwartungen liegende Ausblick für das lau-
fende Quartal sorgt für Enttäuschung. Auch bei Western
Digital belastet der konservative Ausblick auf das lau-
fende Quartal. Die Ergebnisse für das vierte Geschäfts-
quartal fielen indes überzeugend aus. Damit verstärkten
sich erneut die Sorgen vor einer Verlangsamung des KI-
Booms, heißt es. Die deutlichste Reaktion zeigt wieder
einmal der Kospi in Seoul, der sich um 4,2 Prozent re-
duziert. Die kräftigen Abgaben der beiden Index-
Schwergewichte Samsung Electronics (-5,9%) und SK
Hynix (-9,6%) ziehen den Index nach unten. Der Nikkei-
225 in Tokio verliert 1,0 Prozent. Hier fallen die Aktien
von Tokyo Electron um 5,2 Prozent und die Papiere von
Murata Manufacturing büßen 4,0 Prozent ein. Deutli-
cher abwärts geht es auch für den Hang-Seng-Index in
Hongkong, der um 1,8 Prozent fällt. Hier geben Semi-
conductor Manufacturing International um 4,0 Prozent
nach. Dagegen zeigt sich der Shanghai-Composite
wenig verändert. Gegen den Trend legt der S&P/ASX-
200 in Sydney um weitere 0,4 Prozent zu. Die Entwick-
lungen im Iran-Krieg sorgen dagegen für keinen positi-
ven Impuls. Der Ölpreis erholt sich von zwischenzeitli-
chen Abgaben und zeigt sich nur wenig verändert. Der
Preis für ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich um 0,3
Prozent auf 79,18 Dollar. Die geplanten Transitgebühren
würden die Transportkosten für Öl erhöhen, heißt es von
Beobachtern. Bei den Einzelwerten legen die Aktien
Honda Motor (+0,5%) und Suzuki Motor (+2,7%) in
Tokio zu. Beide Unternehmen haben am Vortag nach
Handelsende Geschäftszahlen für das erste Geschäfts-
quartal vorgelegt. Honda Motor hat den Nettogewinn im
ersten Geschäftsquartal mehr als verdoppelt und ihre
Jahresprognosen angehoben, da die Yen-Schwäche die
Ergebnisse beflügelte und die Ertragsaussichten verbes-
serte. Die Geschäftszahlen von Suzuki Motor für das
erste Geschäftsquartal fielen operativ stark und im
Rahmen der Erwartungen aus, allerdings dämpften Sor-
gen wegen steigender Kosten den Ausblick.

www.bekb.ch | Marktkommentar | 6. August 2026
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Europa
Der Dax dürfte am Donnerstag etwas höher starten
und in der Nähe seiner jüngsten Rekorde bleiben. Gut
zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG
den deutschen Leitindex mit plus 0,34 Prozent auf
26.216 Punkte. Am Vortag war er erstmals über 26.400
Punkte gestiegen, ehe ihm die Luft ausging. "Wir sehen
die ersten Gewinnmitnahmen", schrieb dazu der Markt-
experte Thomas Altmann von QC Partners. Nach dieser
beeindruckenden Rally sei das absolut normal. Ein
Durchatmen sei gesund für die so hoch gelaufenen Indi-
zes. Anleger hoffen weiterhin auf eine Lösung im US-
Iran-Konflikt und setzen auf die Öffnung der für den
globalen Öltransport wichtigen Meerenge von Hormus.
Die daran grenzenden Golfstaaten Iran und Oman ste-
hen nach Angaben aus Teheran kurz vor einer Einigung
auf eine neue Schifffahrtsroute durch die blockierte
Meerenge. Für etwas Entspannung sorgen die Ölprei-
se, die zunächst nicht weiter gestiegen sind. Anderer-
seits stehen Techwerte wieder unter Druck nach eini-
gen enttäuschenden Geschäftszahlen aus dem Chipsek-
tor der USA. Die asiatischen Börsen meldeten Verluste.
Hierzulande dürfte die Berichtssaison erneut Akzente
setzen. Allein aus dem Dax stehen acht Unternehmen
mit Quartalszahlen im Fokus.

Marktnachrichten

Siemens: Erzielt Rekordauftragseingang – Ausblick
erhöht
Der Technologiekonzern Siemens hat im dritten Quartal
weiter Fahrt aufgenommen und im Neugeschäft und
beim operativen Ergebnis Rekordwerte erzielt. Der Kon-
zern kann dabei auf ein robustes Geschäft in seinen
beiden digitalen Kernsparten blicken. So profitiert Sie-
mens von einer hohen Nachfrage im Zusammenhang
mit dem massiven Ausbau von KI-Rechenzentren
sowie bei der Sparte Digital Industrie, die die Indust-
rieautomatisierung sowie das Software-Geschäft ent-
hält. So kletterte der Auftragseingang angetrieben von
der Sparte Smart Infrastructure um 13 Prozent auf
27,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Don-
nerstag in München mitteilte. Das war deutlich mehr als
von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg um sieben
Prozent auf rund 20,8 Milliarden Euro. Vergleichbar -
also ohne Währungs- und Portfolioeffekte - lag das
Wachstum bei acht Prozent. Das Ergebnis im Industrie-
geschäft legte um ein Viertel auf 3,5 Milliarden Euro zu.
Hier profitierte Siemens auch von Zollrückerstattungen
in den USA, vor allem bei der Medizintechniktochter
Siemens Healthineers. Unter dem Strich verdiente Sie-
mens mit 2,6 Milliarden Euro 15 Prozent mehr. Auch hier
schnitt Siemens besser ab als gedacht. Als Folge hob
Siemens seine Ergebnisprognose für 2025/26 (per
Ende September) an. So soll das Ergebnis je Aktie vor
bestimmten Kaufpreiseffekten nun auf 11,20 bis 11,50
Euro klettern. Bislang hatte Siemens 10,70 bis 11,10
Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatzausblick wurde
hingegen bekräftigt, Siemens erwartet weiter ein ver-
gleichbares Wachstum von sechs bis acht Prozent. Da-
bei ging der Konzern zuletzt bereits davon aus, das obe-
re Ende der Spanne zu erreichen. Für Smart Infrastruc-
ture hob das Unternehmen die Erwartungen für Umsatz
und Marge an.

Aurubis: Wird etwas optimistischer
Mit Rückenwind durch hohe Kupferpreise und gestie-
gene Schwefelsäureerlöse blickt Aurubis etwas optimis-
tischer auf das laufende Geschäftsjahr als bisher. Bei
einem Umsatzwachstum um 40 Prozent auf 6,45
Milliarden Euro stieg das operative Vorsteuerergebnis
im dritten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um rund
160 Prozent auf 149 Millionen Euro, wie die Kupferhütte
am Donnerstag mitteilte. Für die ersten neun Monate
des Jahres steht damit ein operativer Vorsteuergewinn
von 374 Millionen Euro in den Büchern, was etwas
mehr ist als von Analysten im Durchschnitt erwartet. Der
Vorstand sieht diesen Gewinn im bis Ende September
laufenden Geschäftsjahr nun am oberen Ende der bestä-
tigten Prognosespanne von 425 bis 525 Millionen Euro.

Deutsche Telekom: Verdient operativ mehr – Bar-
mittel-Prognose leicht angehoben
Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal weiter
vom Wachstum der US-Tochter profitiert und ihren
Barmittel-Ausblick für das Gesamtjahr leicht angehoben.
Konzern-Chef Tim Höttges erwartet hier nun einen freien
Mittelzufluss (Free Cashflow AL) von rund 20 Milliar-
den Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bonn
mitteilte. Zuvor hatte die Prognose für diesen Wert bei
mehr als 19,8 Milliarden Euro gelegen. Grund ist, dass
die US-Tochter ihre Prognose zuvor auch leicht angeho-
ben hatte. Beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda
AL) werden auf Basis konstanter Wechselkurse weiter
rund 47,5 Milliarden Euro angepeilt. Im zweiten Quartal
verbesserte sich der Umsatz um etwas mehr als vier
Prozent auf rund 29,9 Milliarden Euro. Dies liegt im
Rahmen der Markterwartungen. Das um Sondereffekte
bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschrei-
bungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) kletterte um

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4
7,5 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Experten hatten
hier einen Tick weniger erwartet. Unter dem Strich ver-
diente der Konzern mit rund 2,5 Milliarden Euro rund
sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund für
den Gewinnrückgang waren Integrationskosten für
UScellular bei T-Mobile US.

Fraport: Profitiert von Auslandsflughäfen – Erwar-
tungen übertroffen
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ers-
ten Halbjahr dank seiner in