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title: "Sabine Baumgartl begleitet Pilgerwanderung in Vornbach am Inn; größerer Zulauf zu Pilgerwanderungen."
sdDatePublished: "2026-08-06T11:41:00Z"
source: "https://www.bistum-passau.de/artikel/pilgern-bistum"
topics:
  - name: "religion"
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locations:
  - "Passau"
  - "Bavaria"
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Sabine Baumgartl begleitet Pilgerwanderung in Vornbach am Inn; größerer Zulauf zu Pilgerwanderungen.

Pilgern im Bistum | Bistum Passau

Pilgern - Tradition und Trend

Pilgern nimmt heutzutage wieder einen größeren Raum bei der Freizeitgestaltung vieler Menschen ein. Wir haben die ehrenamtliche Pilgerbegleiterin Sabine Baumgartl bei einer Pilgerwanderung in Vornbach am Inn begleitet, um den Grund dafür herauszufinden.

Pil­gern bedeu­tet für vie­le Men­schen heu­te weit mehr als das Zurück­le­gen einer Weg­stre­cke. Es ist die bewuss­te Suche nach Ruhe, Besin­nung und einer tie­fe­ren Ver­bin­dung zur Natur. Genau die­se Erfah­rung möch­te Sabi­ne Baum­gartl, mit ihrer ehren­amt­li­chen Tätig­keit, den Men­schen vermitteln.

Hier können Sie sich den TV-Beitrag ansehen:

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Der Beginn der Pil­ger­wan­de­rung in Vorn­bach sei ganz bewusst gewählt, denn die Kir­che Maria Him­mel­fahrt habe für sie eine beson­de­re Bedeu­tung. ​ „ Das ist mein klei­ner Dom. Ich bin ganz ger­ne in Vorn­bach und fin­de, das ist ein guter Start- und End­punkt für eine Pil­ger­wan­de­rung.“ Denn ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Mei­nung bedeu­te Pil­gern, den Weg hin- und wie­der zurückzugehen.

„ Ich stel­le immer wie­der fest, wie schön es ist, die Natur in der nähe­ren Hei­mat kennenzulernen.”

Unter dem Mot­to ​ „ Wur­zeln im Glau­ben – unter dem Dach der Bäu­me“ setzt die Pil­ger­be­glei­te­rin ganz bewusst auf die heil­sa­men Kräf­te der Natur. Wäh­rend der Wan­de­rung möch­te sie den Teil­neh­mern die Schön­heit der Schöp­fung auf beson­de­re Wei­se näher­brin­gen. ​ „ Wir haben eini­ge schö­ne Impul­se und auch eine Zeit der Stil­le, des Schweigens.“

Hier können Sie sich den Radiobeitrag anhören:

Für Sabi­ne Baum­gartl haben Pil­ger­wan­de­run­gen in unse­rer Zeit wie­der einen grö­ße­ren Zulauf, weil sich vie­le Men­schen nach einem Ziel, nach Ruhe und Besin­nung sehn­ten. Gleich­zei­tig wach­se das Bedürf­nis, die Natur wie­der bewuss­ter wahr­zu­neh­men und wert­zu­schät­zen. Für die Pil­ger­be­glei­te­rin gehö­ren dabei die Suche nach Gott, die Fra­ge nach den eige­nen Lebens­zie­len, das Erle­ben von Frei­heit und die Schön­heit der Schöp­fung untrenn­bar zusam­men. So wird jeder Schritt auf dem Pil­ger­weg zugleich zu einem Weg nach innen.

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