Falk Peschel, BSW-Fraktion Brandenburg, fordert Kündigung der Jugendoffizier-Vereinbarung in Brandenburger Schulen; Wiedereinführung der echten Wehrpflicht wird offenkundig

PM: Wird Wehrpflicht durch die Hintertür zur echten Wehrpflicht? – BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg

PM: Wird Wehrpflicht durch die Hintertür zur echten Wehrpflicht?

Wird Wehrpflicht durch die Hintertür zur echten Wehrpflicht? – Junge Erwachsene haben keinen Bock auf Krieg Potsdam, den 04.08.2026 – Anlässlich mehrerer Medienberichte, wonach die amtierende Bundesregierung an einer Wiedereinführung einer echten Wehrpflicht arbeitet, äußert sich der bildungs- und jugendpolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Falk Peschel : „Von Beginn an haben wir die jetzige Regelung als eine Wehrpflicht durch die Hintertür bezeichnet. Und wir hatten Recht. Es zeichnet sich eine Wiedereinführung einer echten Wehrpflicht immer deutlicher ab. Die Politik weigert sich, Interessenkonflikte auf dem internationalen Parkett mit Diplomatie zu lösen. Stattdessen wirft sie der Rüstungsindustrie das Geld in den Rachen und will unsere Kinder potentiell an die Front schicken oder als Absicherung an der Heimatfront nutzen. Mit Landesverteidigung wie sie das Grundgesetz vorsieht hat eine neue Wehrpflicht nichts zu tun. Sie ist ein Baustein im Ziel der Politik, unser Land kriegstüchtig zu machen. Dass Jugendliche sich für diesen Irrsinn nicht verheizen lassen wollen, ist mehr als nachvollziehbar. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland haben mehrheitlich keinen Bock auf Krieg. Die BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg fordert deswegen, dass die Vereinbarung zwischen der Bundeswehr und der Landesregierung zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht an den öffentlichen Schulen des Landes Brandenburg umgehend aufgekündigt wird. Wir müssen der irrsinnigen Aufrüstungs- und Militarisierungsstrategie zur Kriegstüchtigkeit entschieden entgegentreten. Der Kampf zwischen Kriegskasse und Sozialkassen muss zugunsten guter Bildung, medizinischer Versorgung, Pflege und ziviler Infrastruktur entschieden werden.“ Zum Hintergrund: Nach den gescheiterten Bemühungen des Bundesverteidigungsministers Pistorius die Jugend unseres Landes freiwillig in die Kriegstüchtigkeit zu führen , laufen offenbar die Vorbereitungen für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Anfragen des Bundesfamilienministeriums bei 23 Wohlfahrtsverbänden bezüglich deren Infrastruktur und Einsatzstellen für Wehrdienstverweigerer als pflichtig Wehrersatzdienstleistende lässt offenkundig keinen anderen Schluss zu.

Wird Wehrpflicht durch die Hintertür zur echten Wehrpflicht? – Junge Erwachsene haben keinen Bock auf Krieg

Potsdam, den 04.08.2026 – Anlässlich mehrerer Medienberichte, wonach die amtierende Bundesregierung an einer Wiedereinführung einer echten Wehrpflicht arbeitet, äußert sich der bildungs- und jugendpolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Falk Peschel :

„Von Beginn an haben wir die jetzige Regelung als eine Wehrpflicht durch die Hintertür bezeichnet. Und wir hatten Recht. Es zeichnet sich eine Wiedereinführung einer echten Wehrpflicht immer deutlicher ab.

Die Politik weigert sich, Interessenkonflikte auf dem internationalen Parkett mit Diplomatie zu lösen. Stattdessen wirft sie der Rüstungsindustrie das Geld in den Rachen und will unsere Kinder potentiell an die Front schicken oder als Absicherung an der Heimatfront nutzen. Mit Landesverteidigung wie sie das Grundgesetz vorsieht hat eine neue Wehrpflicht nichts zu tun. Sie ist ein Baustein im Ziel der Politik, unser Land kriegstüchtig zu machen. Dass Jugendliche sich für diesen Irrsinn nicht verheizen lassen wollen, ist mehr als nachvollziehbar. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland haben mehrheitlich keinen Bock auf Krieg.

Die BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg fordert deswegen, dass die Vereinbarung zwischen der Bundeswehr und der Landesregierung zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht an den öffentlichen Schulen des Landes Brandenburg umgehend aufgekündigt wird. Wir müssen der irrsinnigen Aufrüstungs- und Militarisierungsstrategie zur Kriegstüchtigkeit entschieden entgegentreten. Der Kampf zwischen Kriegskasse und Sozialkassen muss zugunsten guter Bildung, medizinischer Versorgung, Pflege und ziviler Infrastruktur entschieden werden.“

Nach den gescheiterten Bemühungen des Bundesverteidigungsministers Pistorius die Jugend unseres Landes freiwillig in die Kriegstüchtigkeit zu führen , laufen offenbar die Vorbereitungen für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Anfragen des Bundesfamilienministeriums bei 23 Wohlfahrtsverbänden bezüglich deren Infrastruktur und Einsatzstellen für Wehrdienstverweigerer als pflichtig Wehrersatzdienstleistende lässt offenkundig keinen anderen Schluss zu.

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Pressemitteilung von BSW-Fraktion Brandenburg, 04.08.2026