Angehörige der Patientin berichten aus ZfP Emmendingen über gestohlene Koffer und Kleidung während dreimonatigem Aufenthalt; Zutritt der Angehörigen verweigert
Erfahrungen mit Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP), BW, 05.08.2026
keinerlei Reaktionen auf Antrag Wiederaufnahme
wenn man in der Altenpsychiatrie schon einmal behandelt wurde und erneut Hilfe benötigt muß man ewig betteln um auf eine erneute Hilfe zu hoffen
Ich war vor der Therapie auf der Station 30 und es war einer meiner besten Aufenthalte. Die Patientengruppe war wirklich top und insbesondere von Seiten der Pfleger wurde eine sehr professionelles und menschliches Verhalten an den Tag gelegt. Eine gewisse persönliche Ernsthaftigkeit vorausgesetzt, lässt sich die Zeit dort wirklich nützlichich verbringen. Habe mich dort sehr gut behandelt und auf verstanden gefühlt. Mir hat es sehr geholfen und von daher würde ich einen Aufenthalt dort sehr empfehlen. Meinen Substitol-Entzug habe ich dort geschafft, dafür von Herzen vielen Dank!
Ich bin 68 Jahre alt und war wiederholt auf Station 72a der Altenpsychiatrie untergebracht, einer Station für suchtmittelabhängige Patientinnen und Patienten, obwohl ich seit 26 Jahren clean bin. Die dortigen Behandlungen und Gespräche konzentrierten sich nach meiner Wahrnehmung überwiegend auf das Thema Suchtmittel. Meine eigentlichen Belastungen, darunter schwere Depressionen, Suizidgedanken, Panikattacken, Geschlechtsidentitätsprobleme und starke Ängste vor öffentlichem Auftreten, standen für mich nicht ausreichend im Mittelpunkt. Aus diesem Grund möchte ich eine Aufnahme auf einer Station für Depressionen beantragen. Mir wurde jedoch mitgeteilt, dass dafür zunächst ein persönliches Vorgespräch in der Psychiatrie erforderlich sei. Genau dieses persönliche Erscheinen ist für mich aufgrund meiner starken Angst vor der Öffentlichkeit kaum möglich. Bisherige Schritte: Ich schrieb mehrere Nachrichten an das Aufnahmemanagement. Ich informierte den Chefarzt und Stationsärzte über meine Situation. Ich wies ausdrücklich auf meine psychischen Belastungen und die Hürde des persönlichen Vorgesprächs hin. Eine Reaktion blieb bisher aus. Mir geht es darum, eine Behandlung zu erhalten, die tatsächlich zu meiner aktuellen psychischen Situation passt, statt erneut in einem Rahmen behandelt zu werden, der meine vorrangigen Probleme aus meiner Sicht nicht auffängt.
obwohl 26 Jahre clean erfolgte Behandlung auf Suchtmittelstation
Sehr geehrte Damen und Herren der Altenpsychiatrie Emmendingen, ich bitte Sie dringend um Prüfung einer erneuten Aufnahme in der Altenpsychiatrie Emmendingen auf einer Station, die meiner aktuellen psychischen Problematik fachlich entspricht. Ich bin 68 Jahre alt, leide an schweren Depressionen und war bereits mehrfach bei Ihnen in Behandlung. Obwohl ich seit 26 Jahren frei von allen Suchtmitteln bin, wurde ich zuletzt auf der Station für Suchtmittelerkrankungen behandelt. Die Behandlung dort war nach meinem Erleben nahezu ausschließlich auf Alkohol- und Medikamentenmissbrauch ausgerichtet und entsprach daher nicht den Problemen, wegen derer ich Hilfe benötige. Meine aktuellen Belastungen betreffen insbesondere: schwere Depressionen Fragen zur Geschlechtsidentität Lustlosigkeit und starke Erschöpfung starke Ängste vor Öffentlichkeit starke Ermüdung Harninkontinenz Ich habe bereits schriftlich um eine Neuaufnahme auf einer für mich passenden Station gebeten und meine Situation auch mehrfach gegenüber dem Aufnahmemanagement und den Ärztinnen bzw. Ärzten geschildert. Eine Reaktion darauf ist bisher ausgeblieben, was für mich sehr belastend ist und den Eindruck entstehen lässt, dass mir nicht geholfen werden kann oder soll. Ein persönliches Vorgespräch vor Ort ist für mich derzeit nicht möglich, da ich aufgrund meiner starken Ängste keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann. Falls ein Vorgespräch zwingend erforderlich ist, bitte ich um Prüfung einer für mich zumutbaren Alternative. Ich wäre im äußersten Fall auch bereit, erneut auf die Station für Suchtmittelerkrankungen zu gehen, sofern dort verbindlich berücksichtigt wird, dass ich Gespräche und Behandlung zu meinen oben genannten depressiven und angstbezogenen Problemen benötige. Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, ob und auf welcher Station eine erneute Aufnahme möglich ist und wie das weitere Vorgehen aussehen kann. Mit freundlichen Grüßen Heike Blödtner
Wir haben heute meine Enkelin (20) nach 3-monatigem Aufenthalt da abgeholt. Sie leidet an Schizophrenie und ist Intelligenzgemindert. Leider war ihr Koffer (Samsonite) nirgends mehr aufzufinden, trotz nochmaliger Suche, auch auf der anderen Station, wo sie sich zwei Monate aufgehalten hatte. Während des Aufenthalts ist sie mehrmals umgezogen in andere Zimmer. Aufgrund ihrer Intelligenzminderung ist sie nicht in der Lage, auf ihre Sachen aufzupassen, wie es ein gesunder Mensch in der Regel kann. Es fehlen nicht nur der Koffer und Kulturbeutel , sondern auch etliche Kleidungsstücke. Als Angehöriger war uns der Zutritt zu ihrem Zimmer verwehrt, so konnten wir nicht nach dem Rechten schauen. Beim letzten Aufenthalt in der Zfp war ihr JBL Bluetooth Lautsprecher nicht mehr auffindbar. Ich würde jedem raten, keine wertigen Sachen mit dahin zu nehmen, wenn er nicht in der Lage ist, darauf aufzupassen. Das Personal und die Ärzte haben sich bemüht, ihr gerecht zu werden, was bei der Personaldichte nicht immer ganz einfach war, gerade bei Patienten mit erhöhten Pflegebedarf. Leider konnte man an dem Krankheitsbild nichts verbessern, was vielleicht auch an den Möglichkeiten, die einer Psychiatrie zur Verfügung stehen, liegt. Die gegebenen Medikamente sind zum großen Teil schon Jahrzehntealt. Wäre gut wenn das Medikament KarXT,das Ende 24 in den USA zugelassen wurde, bald auch in Europa zu bekommen ist. Es hat andere Rezeptoren und deutlich weniger Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme etc. als die herkömmlichen Psychopharmaka. Das Entlassprozedere lässt sich sicher auch verbessern. Da wir an unserem Heimatort keinen passenden Psychiater gefunden haben, fahren wir eine Stunde zur Zfp Ambulanz, auch wenn wir nur ein Rezept brauchen. Das wurde bei der Entlassung auch nicht berücksichtigt. Wir hoffen, dass Lörrach bald in Betrieb geht und wir dann zumindest Heimatnah einen Ansprechpartner haben
Guten Tag, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Es freut uns, dass Sie die medizinische Behandlung sowie die Betreuung durch unsere Mitarbeitenden positiv wahrgenommen haben. Gleichzeitig bedauern wir, dass Anlass zur Unzufriedenheit entstanden ist. Da wir individuelle Anliegen aus Gründen des Datenschutzes nicht öffentlich besprechen können, bieten wir Ihnen an, sich mit unserem Qualitätsmanagement unter qualitä [email protected] in Verbindung zu setzen. So können wir Ihr Anliegen prüfen und mit Ihnen persönlich in den Austausch kommen. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute. Herzliche Grüße
Mein Angehöriger war nach einer Krise auf Station 71 zur Behandlung. Sowohl die Ärztin wie der soziale Dienst und die MA der Station haben sich aufmerksam gekümmert. Aufgrund der Entfernung konnte ich fast nur per Telefon
Mail Kontakt halten. Das hat wunderbar funktioniert und die Informationen flossen gut. Es konnte dank der kompetenten medizinischen Betreuung eine bemerkenswerte gesundheitliche Verbesserung erreicht werden. Dafür sind wir sehr dankbar, denn dafür gibt es ja keine Garantie. In Zeiten wo viel gemeckert und kritisiert wird möchte ich hervorheben, dass mir von allen Beteiligten freundlich und aufmerksam begegnet wurde. Anrufe wurden jederzeit zum Patienten vermittelt, ein von mir zugeschicktes Paket mit Bekleidung wurde ruckzuck an den Patienten weitergegeben, mit ihm ausgepackt und gesichtet. Ich finde das gar nicht selbstverständlich und ich danke allen für ihr Tun! Viele Grüße. RR
Guten Tag, herzlichen Dank für Ihre positive Bewertung, über die wir uns sehr freuen. Ihr Lob geben wir sehr gerne an das gesamte Team der Station weiter. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Angehörigen weiterhin alles Gute! Herzliche Grüße.
ich war für knapp 5 Wochen Patient auf der Station 72a. Die Ärzte und das Personal sehr kompetent und freundlich. Das Essen, na ja, ich will nicht meckern aber es könnte wesentlich besser sein. Also rund herum kann ich mit den Abläufen zufrieden sein. Jetzt bin ich nun über 6 Wochen zu Hause und mir geht es nervlich wieder total besch…..Ich mußte einen Termin in der PIA absagen da ich mich nicht in der Lage fühle in der Öffentlichkeit mich aufzuhalten bzw. zu bewegen. Sobald ich die Wohnung verlasse bekomme ich Schweißausbrüche und starkes Zittern. Einkaufen ist auch nicht möglich. Dies teilte ich der Altenpsychiatrie einige Male mit, vergebens, keine Rückmeldung. Als einzigste Antwort " sie müssen sich in der PIA melden “. Ja, wie soll ich mich dort melden wenn ich mich nicht an die Öffentlichkeit traue ? Eine Fahrgelegenheit habe ich nicht. Ich bin seid 25 Jahren clean, keinen Alkohol und keine Medikamente (außer die von den Ärzten verordnete ). Dies alles ist der Altenpsychiatrie bekannt. Ich habe akute Bedenken daß meine “Trockenheit” in Gefahr ist weil sich keiner dort für meine jetzigen Probleme interessiert.
Guten Tag, vielen Dank für Ihr Feedback. Es tut uns sehr leid zu hören, dass es Ihnen aktuell nicht gut geht. Ihre Sorge nehmen wir ernst. Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Situation nur im Rahmen unserer Einrichtung begleiten können. Wir empfehlen dringend, sich bei akuten gesundheitlichen Problem oder psychischen Krisen an Ihre behandelnden Ärzte, die psychiatrische Institutsambulanz oder den ärztlichen Notdienst zu wenden. Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Stationäre Aufnahme in der Altenpsychiatrie Emmendingen wird verweigert ich bin eine gute Bekannte von Herr…… Ich fühle mich verpflichtet ihm zu helfen. - seit längerer Zeit leidet Herr….. an Depressionen, Ängste vor Öffentlichkeit, Geschlechtsidentität, Angst vor dem Tod, etc. Er bat um eine erneute stationäre Aufnahme zur Abklärung seiner gesamten psychischen Probleme. Dies wurde ihm nach seinen Aussagen verwehrt. Ich habe große Angst daß die Verweigerung an einer stationären Aufnahme zu unüberlegten Handlungen führt. WARUM bekommt er nicht die Hilfe welche er dringend benötigt ? Sollen wir erst eine Beschwerde an die Krankenkasse und an die Ärztekammer stellen ? Des weiteren finde ich es unerhört daß auf meine Anfragen an das Aufnahmemanagement nicht geantwortet wird. Wie Herr….. mir verriet hatte er schon einen Aufnahmetermin erhalten, aber dieser wurde durch fadenscheinige Gründen abgesagt. Herr….. war am 07.07. zu einem Gespräch in der Institutsambulanz, dort legte er alle seine Probleme dar und bat um eine erneute stationäre Aufnahme. Das einzigste was dort gemacht wurde war eine Umstellung der Medikamente. Auf Verträglichkeit und Wirkung wurde er nicht informiert. Hochachtungsvoll, Heike03065
Guten Tag, Ihre Rückmeldung haben wir wahrgenommen. Bitte haben Sie verständnis dafür, dass aus datenschutzrechtlichen Gründen von unserer Seite aus keine Informationen an Sie zulässig sind. Wir bitten Ihren Bekannten, sich nochmals vertrauensvoll an unsere Alterspsychiatrische Institutsambulanz zu wenden. Weitere Anmerkungen können Sie uns gerne über [email protected] zukommen lassen. Wir wüschen Ihnen und Ihrem Bekannten alles Gute!
Ich war einige Tage auf Station 11
12 wegen schwere Depression. Ganz überwiegend ist das Pflegepersonal dort ausgesprochen freundlich und zugewandt. Das hat mir sehr gut getan. Ausnahmen gibt es immer, dort aber wenige. Auch die beiden Ärztinnen sind sehr empathisch und freundlich. Das Aussengelände ist sehr schön. Einzig wirklich katastrophal ist das Essen. Ein solcher Frass trägt nicht zur Heilung bei, er ist respektlos und widerlich.
Guten Tag, vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Ihr Lob geben wir gerne an die beiden Stationen weiter. Weitere Anmerkungen können Sie uns gerne über [email protected] zukommen lassen. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.
Vorsicht vor den provokativen Therapieansätzen der Mita