Stadt Leipzig restauriert Einfriedung des Hahnemann-Denkmals nahe Richard-Wagner-Platz, Leipzig; Freistaat beteiligt sich an rund 40.000 Euro
Nach Vandalismus-Schaden: Einfriedung des Hahnemann-Denkmals wird restauriert - Stadt Leipzig
Nach Vandalismus-Schaden: Einfriedung des Hahnemann-Denkmals wird restauriert
Frischekur für das 175 Jahre alte Hahnemann-Denkmal nahe des Richard-Wagner-Platzes: Ab dem heutigen 6. August wird die historische Einfriedung restauriert, nachdem sie durch Vandalismus stark beschädigt worden war. Dafür wird der quadratische Eisenzaun abgebaut und bis voraussichtlich Ende November 2026 erneuert.
Um das Denkmal in dieser Zeit zu schützen, wird ein Bauzaun rundherum errichtet. Der Freistaat beteiligt sich zur Hälfte an den rund 40.000 Euro Sanierungskosten.
Christian Friedrich Samuel Hahnemann studierte in Leipzig und praktizierte hier von 1812 bis 1821 als Arzt und Begründer der Homöopathie. Von 1816 bis 1821 lehrte er an der Universität Leipzig. Ihm zu Ehren stiftete der Homöopathische Zentralverein Deutschlands, die Organisation der deutschen homöopathischen Ärzte und Apotheker, ein Denkmal. Anlässlich einer Sitzung des Vereins im August 1851 wurde das Hahnemann-Denkmal enthüllt.
In den folgenden Jahrzehnten musste es immer wieder repariert und gereinigt werden. Ein Drahtgeflecht sollte zeitweise das Denkmal schützen. Aber wirklich geschützt werden musste es in den 1930er Jahren wegen Hahnemanns Vornamen „Samuel“. Zuletzt wurde das Denkmal 1990 saniert. Der nun zu erneuernde Eisenzaun im Stil des Historismus mit einer Kantenlänge von etwa 5,50 Metern umschließt die Bronzeskulptur und deren Marmorsockel als Ziergitter.
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