Liebherr Verzahntechnik und Automationssysteme präsentiert SkiveFinishing® für Innenverzahnungen auf AMB & IMTS 2026; neue CBN-Werkzeuge, Repositionierung ohne Abrichtprozess
AMB & IMTS | Verzahntechnik und Automationssysteme - Liebherr
Besuchen Sie uns auf der AMB und IMTS 2026!
Auf der AMB und IMTS zeigen wir Ihnen Innovationen aus den Bereichen Verzahnmaschinen, Verzahnwerkzeuge, Verzahnmessgeräte und Automationssysteme. Erleben Sie, wie Sie Prozesse optimieren, Produktivität steigern und Herausforderungen smarter lösen. Besuchen Sie uns und entdecken Sie unsere Lösungen aus erster Hand.
AMB - vom 15. bis 19. September 2026 IMTS - vom 14. bis 19. September 2026
AMB: Halle 5 | Stand C51
IMTS: North Building, Level 3 | Stand 237044
SkiveFinishing® – Präzision neu definiert
Mit SkiveFinishing® präsentiert Liebherr ein innovatives Fertigungsverfahren für die hochpräzise und zugleich wirtschaftliche Hartfeinbearbeitung von Innenverzahnungen. Das Verfahren kombiniert die bewährte Kinematik des Wälzschälens mit den technologischen Vorteilen moderner CBN-Werkzeuge – und setzt damit neue Maßstäbe in Qualität und Produktivität.
Im Zentrum von SkiveFinishing® steht ein speziell entwickeltes CBN-Werkzeug mit balliger Geometrie und mehreren nutzbaren Shift-Positionen. Verschleiß wird effizient kompensiert, indem das Werkzeug sukzessive repositioniert wird – ohne zusätzlichen Abrichtprozess.
Hohe Qualität bei wirtschaftlicher Fertigung
Hohe Prozessstabilität und reproduzierbare Ergebnisse
Reduzierte Nebenzeiten durch abrichtfreien Betrieb
SkiveFinishing® wurde gezielt für Branchen mit höchsten Anforderungen entwickelt.
Luftfahrt: maximale Präzision bei steigendem Kostendruck E-Mobilität: reduzierte Geräuschentwicklung und erhöhte Effizienz Nutzfahrzeuge & Traktoren: höhere Leistungsdichte durch reduzierte Härteverzüge
Reduzierte Prozesskette und geringere Fertigungskosten
Höchste Bauteilqualität bei gleichzeitig hoher Produktivität
Nachhaltige Fertigung durch langlebige Werkzeuge
LGG 280 – Spitzenqualität bei minimalen Taktzeiten
Wälz- und Profilschleifen für maximale Serienproduktivität
Die Maßstäbe in der Hartfeinbearbeitung von Verzahnungen entwickeln sich kontinuierlich weiter: Exzellente Qualität und kurze Taktzeiten bilden die Grundlage für eine wirtschaftliche Serienfertigung.
Mit der LGG 280 stellt Liebherr eine hochproduktive Plattform für das Wälz- und Profilschleifen von Verzahnungsbauteilen bereit – bis 280 mm Durchmesser im automatisierten Prozess bzw. bis 400 mm bei manueller Beladung. Das Maschinenkonzept vereint kurze Schleifzyklen mit dauerhaft hoher Präzision und ist sowohl für die Großserie als auch für die flexible Universalproduktion ausgelegt.
Über die schnelle Adaptation eines Innenschleifarms am Schleifkopf bearbeitet die Maschine auch Innenverzahnungen im Profilschleifverfahren; der Wechsel von Außen- auf Innenverzahnung gelingt innerhalb von rund einer halben Stunde. Der integrierte Ringlader beschleunigt die Beladung und reduziert Nebenzeiten konsequent auf ein Minimum.
Moderne Schleifköpfe, hohe Antriebsleistung und eine optimierte Werkzeugspannung schaffen die Grundlage, um neue Schleiftechnologien effizient zu nutzen.
Wälz-, Profil- und Innenschleifen in einem Maschinenkonzept
Kurze Schleifzyklen bei dauerhaft hoher Serienqualität
Integrierter Ringlader für beschleunigte Beladeprozesse
Flexible Bearbeitungsvarianten für individuelle Anforderungen
Erweiterte Softwarefunktionen für effiziente Prozesse
Neue Software Features beim Wälzschleifen
- DIP – flexibel, schnell und reproduzierbar
Profilmodifikationen im Wälzschleifen ohne zusätzliche Abrichtwerkzeuge
Profilmodifikationen erfordern in der Praxis häufig zusätzliche Abrichtwerkzeuge – mit entsprechenden Kosten, Lieferzeiten und eingeschränkter Flexibilität. Mit DIP (Dresser Independent Profile Modifications) ermöglicht Liebherr erstmals die gezielte Anpassung von Profilmodifikationen beim Wälzschleifen, ohne zusätzliche Werkzeuge einzusetzen. Die Modifikation erfolgt softwarebasiert direkt über die Maschinensteuerung und kombiniert damit hohe Flexibilität mit kurzen Abrichtzeiten.
Profilwinkelmodifikationen, Profilballigkeiten sowie Kopf- und Fußrücknahmen lassen sich reproduzierbar einstellen und effizient in den Prozess integrieren. Gleichzeitig bleibt die Nutzung konventioneller Profilrollen erhalten, wodurch stabile und wirtschaftliche Prozesse sichergestellt werden.
DIP schließt damit die Lücke zwischen Flexibilität und prozesssicherer Serienfertigung.
Profilmodifikation über Software statt über zusätzliche Abrichtwerkzeuge
Hohe Flexibilität bei gleichzeitig kurzen Abrichtzeiten
Reproduzierbare Ergebnisse durch stabile Prozessführung
Nutzung konventioneller Profilrollen – bewährter Serienprozess
Seriennahe Parameter für direkte Übertragbarkeit in die Produktion
Reduzierte Werkzeugkosten und geringerer Beschaffungsaufwand
Ideal bei häufig wechselnden Anforderungen
- Aufmaß- und Abschliffprüfung (AAP) – Prozesssicherheit direkt in der Maschine
Aufmaß und Abtrag zuverlässig prüfen und bewerten (AAP)
Die Kontrolle von Aufmaß und Materialabtrag ist entscheidend für stabile Schleifprozesse und minimale Ausschussraten. Mit der AAP (Aufmaß- und Abtrags Prüfung) integriert Liebherr die Messung direkt in den Bearbeitungsprozess. Das Aufmaß wird vor dem Wälz-, Profil oder Innenschleifen erfasst, der Abtrag nach der Bearbeitung bewertet – automatisch und reproduzierbar.
Die Ergebnisse werden unmittelbar mit den Toleranzen verglichen und ermöglichen eine klare Bewertung des Werkstücks. Bei Abweichungen kann gezielt nachgeschliffen werden, wodurch Qualität gesichert und Prozesse optimiert werden.
Zusätzlich sorgt die automatische Erstellung von Prüfprotokollen für Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Produktion.
Messung von Aufmaß und Abtrag vor und nach dem Schleifen
Automatische Toleranzbewertung in der Maschine
Reduzierung von Ausschuss durch gezielten Nachschliff
Flexible Messstrategien für unterschiedliche Bauteile
Integration in den bestehenden Schleifprozess
- Beveloid Wälzschleifen – neue Software für die LHGearTec
Konische Evolventenverzahnungen effizient und präzise bearbeiten
Beveloid-Verzahnungen ermöglichen kompakte Getriebelösungen mit flexiblen Achsanordnungen, stellen jedoch hohe Anforderungen an die Fertigung. Mit dem Wälzschleifen von Beveloid-Verzahnungen erweitert Liebherr den etablierten Schleifprozess um die Bearbeitung konischer Geometrien.
Es können verschiedene Konuswinkel einer Beveloid Verzahnung eingestellt werden. Diese Einstellungen werden über die Abrichtzyklen konstant und prozesssicher gehalten dank der internen Berechnungen.
Damit entstehen neue Möglichkeiten für innovative Getriebedesigns bei gleichzeitig hoher Prozessstabilität und Effizienz.
Eingabekonzept in der Bedienoberfläche LHGearTec integriert
Softwarebasierte Umsetzung ohne zusätzliche Hardware
Neue Freiheitsgrade für innovative Getriebekonzepte
- Lageabhängiges Wälzschleifen – höchste Präzision durch Vergleichsmessung
Die exakte Lagebeziehung zwischen mehreren Verzahnungen ist entscheidend für Funktion und Qualität moderner Getriebe. Mit dem lageabhängigen Wälzschleifen nach Vergleichsmessung richtet Liebherr die Bearbeitung gezielt an einer Referenzverzahnung aus. Beide Verzahnungen werden direkt in der Maschine gemessen, die gemeinsame Zahnlücke bestimmt und die Positionsabweichung automatisch berücksichtigt.
Die Bearbeitung erfolgt anschließend lageabhängig und reproduzierbar, wodurch Einrichtaufwand reduziert und Prozesssicherheit erhöht wird.
Bearbeitung relativ zu einer Referenzverzahnung
Vergleichsmessung von zwei Verzahnungen in der Maschine
Automatische Positionskorrektur basierend auf Messdaten
Induktive oder taktile Messung möglich
- Asymmetrisches Wälzschleifen – maximale Freiheit in der Profilgestaltung
Individuelle Profil Geometrien effizient und prozesssicher umsetzen
Asymmetrische Profil Geometrien gewinnen zunehmend an Bedeutung für leistungsoptimierte Getriebe. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität und Prozesssicherheit in der Fertigung. Mit dem Wälzschleifen von asymmetrischen Profilen (abrichtbar) ermöglicht Liebherr die wirtschaftliche Bearbeitung komplexer Profilformen innerhalb des etablierten Schleifprozesses. Unterschiedliche Profilwinkel für linke und rechte Flanke können flexibel umgesetzt werden. Die Kombination aus abrichtbaren Werkzeugen und optimierter Prozessführung sorgt für gleichmäßigen Materialabtrag und hohe Bauteilqualität. Gleichzeitig bleibt die Bedienung dank Integration in die bestehende Software intuitiv und sicher.
Wälzschleifen asymmetrischer Profile mit variablen Profilwinkeln
Flexible Abrichtstrategien für maximale Anpassungsfähigkeit
Gleichmäßiger Materialabtrag auf beiden Flanken
Integration in bestehende Maschinen- und Softwareumgebung
Doppelschrägverzahung – neue Software für Wälz- und Formfräsen und Wälzstoßen
Doppelschrägverzahnungen stehen für höchste Leistungsdichte, ruhigen Lauf und größtmögliche Belastbarkeit. Durch die symmetrische Anordnung zweier gegenläufiger Schrägverzahnungen kompensieren sich Axialkräfte vollständig – ein entscheidender Vorteil für hochbeanspruchte Getriebeanwendungen.
Genau diese komplexe Geometrie stellt jedoch höchste Anforderungen an die Fertigungstechnologie. Konventionelle Bearbeitungsverfahren stoßen hier zunehmend an ihre Grenzen. Zusätzlich führen kollisionskritische Werkzeugbewegungen, eingeschränkte Zugänglichkeit sowie steigende Anforderungen an Oberflächenqualität und Verzahnungsgenauigkeit zu einer komplexen Wechselwirkung zwischen Bauteildesign, Maschine und Prozess.
Die Verzahnungen können mit demselben wie auch mit unterschiedlichen Werkzeugen gefertigt werden. Können diese nicht auf einem Dorn gespannt werden, ist ein Werkzeugwechsel zwischen der Bearbeitung der beiden Verzahnungen möglich.
Definition der Lage über Apexpunkt
Doppelschrägverzahnung auf Kollision zwischen Werkzeug und Verzahnungskontur prüfen (ohne Stufenfräsen)
Shiften bei Kollision (bei möglichen Shift-Positionen)
Die entwickelte Lösung für das Wälzstoßen ermöglicht die lageabhängige Bearbeitung von zwei, nicht vorgefertigten außen- oder innenverzahnten Stirnrädern in einer Aufspannung. Dabei wird:
bei Bedarf ein Werkzeugwechsel durchgeführt
die Prozesssicherheit durch Referenz- und Vergleichsmessungen mit Messtaster gewährleistet
Berechnung der Mindesttauchtiefe für Referenz- und Vergleichsmessung
Prüfung der Möglichkeit einer zweiflankigen Bearbeitung nach Korrektur
Berücksichtigung der Werkstückkontur in der Messstrategie
LGP 2000 und LC 2000 – Die neuen Maschinen im Überblick
Mit der LGP 2000 präsentieren wir eine neue Maschinengeneration im Bereich des Profilschleifens. Die modulare Maschinenplattform ermöglicht die effiziente Bearbeitung von Werkstücken bis Ø 2.000 mm und setzt neue Maßstäbe für die Bauteil-Präzision, die Bauteil-Flexibilität und Maschinen-Produktivität.
Das thermosymmetrische Maschinenbett mit integrierter Kühlmittelzirkulation sorgt für höchste thermische Stabilität. Ein hydrostatisch gelagerter Tisch mit Direktantrieb garantiert verschleißfreie Präzision über eine lange Lebensdauer. Einzigartig: Zwei Schleifscheiben können sequenziell ohne Werkzeugwechsel genutzt werden – dadurch können entweder kürzere Zykluszeiten, eine höhere Oberflächengüte oder eine optimierte Kombination aus beiden Vorteilen erzielt werden.
Die LGP beherrscht das High-Speed-Grinding (Schnellhub-Schleifen), das Creep Feed Grinding (Tiefschleifen) und das ein- oder zweiflankige topologische Schleifen. Für das hochgenaue Bearbeiten von Innenverzahnungen steht ein Schleifarm optional zur Verfügung.
Profilschleifen bis Ø 2.000 mm – ideal für Großverzahnungen
Modulares Maschinenkonzept – flexibel, wirtschaftlich, zukunftssicher
Zwei Schleifscheiben ohne Werkzeugwechsel – kürzere Zykluszeiten und höhere Produktivität
Thermosymmetrisches Maschinenbett – höchste thermische Stabilität
vorbereitet für eine Automatisierung mit Palettenwechsler oder Ringlader
Die neue Wälzfräsmasch