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title: "Soccer-Golf-Anlage Eröffnung am Markkleeberger See; enorme Nachfrage in Sommerferien"
sdDatePublished: "2026-08-06T09:19:00Z"
source: "https://www.markkleeberg.de/fileadmin/Stadt_Markkleeberg/Dateien/Amtsblatt/2026/MSN_2026-16.pdf"
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  - name: "tourism"
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  - "Borna"
  - "Leipzig"
  - "Espenhain"
  - "Markkleeberg"
  - "Sachsen"
  - "China"
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Soccer-Golf-Anlage Eröffnung am Markkleeberger See; enorme Nachfrage in Sommerferien

Ausgabe 16 / 2026
5. August 2026
MARKKLEEBERGER
STADTNACHRICHTEN
Amts- und Mitteilungsblatt der Großen Kreisstadt Markkleeberg
Liebe Markkleebergerinnen und Markkleeberger,
am 15. Juli fand die feierliche Eröffnung der Soccer-Golf-Anlage
am Markkleeberger See statt. Neben Kanupark, Adventure-Golf-­
Anlage und Kletterpark reiht sich diese in die sportlichen Angebote
in Auenhain ein. Mit Blick auf die Eröffnung der Jugendherberge ist
an der Auenhainer Bucht ein Freizeitparadies entstanden.
Gerade jetzt in der Sommerferienzeit ist der Zuspruch enorm.
Nicht nur an den Wochenenden zieht es die Übernachtungsgäste
vom Seepark Auenhain und vom Campingplatz zu den Sportan-
lagen. Doch nicht nur Touristen werden angelockt, alle Menschen
aus der Region profitieren.
Die Eröffnungsfeier wurde übrigens bewusst auf den 15. Juli
gelegt. Auf den Tag genau vor 20 Jahren wurde der Markkleeberger
See für die öffentliche Nutzung freigegeben. Wenn wir heute die
Vorzüge der Freizeit- und Erholungslandschaft genießen, fällt es
schwer, uns vorzustellen, wie es hier vor 30 Jahren aussah.
Jahrzehntelang war der Raum Leipzig vom Braunkohlentagebau
geprägt. 1996 fuhr der letzte Kohlezug aus dem Tagebau Espen-
hain. Das einstige große Restloch sind heute der Markkleeberger
und der Störmthaler See. Erst am 20. Juli 1999 begann die Flutung
mit Grundwasser über eine Ringleitung aus dem Tagebau Profen.
Der Tagebau Espenhain wurde bereits 1937 aufgeschlossen. Vor
allem in den 1970er-Jahren wurden große Teile der Markkleeberger
Gemarkung weggebaggert. Die auf dem heutigen Territorium der
Stadt Markkleeberg liegenden Orte Cröbern und Crostewitz mussten
weichen. Insgesamt wurden mehr als 8.000 Menschen umgesiedelt.
Der Tagebau Espenhain hat in fast 60 Jahren 39,7 Quadratkilo-
meter Fläche beansprucht. Bis zur Stilllegung wurden 565 Millio-
nen Tonnen Rohbraunkohle gefördert und 1.706 Millionen Tonnen
Abraum bewegt.
Mit Blick auf die Eröffnung der Jugendherberge ist an der Auenhainer Bucht ein Freizeitparadies entstanden.
Jüngstes Angebot vor Ort ist die Soccer-Golf-Anlage, die am 15. Juli 2026 feierlich eingeweiht wurde. Das war so
beabsichtigt. Am 15. Juli 2006 wurde der Markkleeberger See zur Nutzung freigegeben. (Foto: Olaf Obsommer)
Fortsetzung auf Seite 2

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Markkleeberger Stadtnachrichten 16 / 2026 | 5. August 2026
Amtsblatt der Stadt Markkleeberg – Editorial
Nach dem Ende der DDR wurde der Tage-
bau Espenhain schrittweise geschlossen:
am 23. Dezember 1993 die Inanspruch-
nahme neuen Geländes eingestellt, am
30. April 1994 die Förderbrücke stillge-
legt. Am 7. Mai 1997 folgte schließlich die
Sprengung der Abraumförderbrücke.
Geblieben war zunächst eine Mond-
landschaft, die mit der Flutung erste
Konturen eines Sees annahm. Mit dem
1. „SEEgang“ am 15. Juli 2006 begann
dann eine neue Zeitrechnung.
Es war und ist unglaublich, was für eine tolle Landschaft vor unse-
rer Haustür entstanden ist. In den Jahren 2007 und 2008 wurden
der Kanupark, das Feriendorf Seepark Auenhain und der Camping-
platz in Auenhain eröffnet. Auf das Strandbad Markkleeberg-Ost
folgten zwischen 2007 und 2009 die Sandstrände in Wachau und
Auenhain.
Ein Highlight war die Eröffnung des Störmthaler Kanals im Jahr
2013. Die MS „Wachau“ fuhr als erstes Schiff am 18. Mai 2013
durch die neue Schleuse. Weitere Schiffe kamen 2014 mit der
MS „Markkleeberg“ und 2018 mit der MS „Störmthal“ hinzu.
Wer erinnert sich noch an das Skispringen am Markkleeberger
See oder die Mittsommernachtskonzerte im Kanupark? Sogar ein
Rollski-Weltcup fand am See statt. Die Europameisterschaften im
Kanuslalom waren live in der ARD-Sportschau zu sehen.
Die Entwicklung ging munter weiter: DLRG-Wasserrettung in
Markkleeberg-Ost, Adventure-Golf, Steinerlebnisplatz, Umbau des
Kletterparks bis hin zur Soccer-Golf-Anlage. Die Seeentwicklung
sollten wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen. Was wir heute
ganz selbstverständlich nutzen, hat eine Vorgeschichte, die jeder
kennen sollte.
Von Beginn an liegt die Bewirtschaftung des Sees in den Hän-
den der Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH
(EGW), einer Tochter der Stadt und der Wohnungsbaugesellschaft
Markkleeberg. Die EGW ist längst mehr als ein Bewirtschafter, sie
entwickelt Projekte und betreibt Freizeiteinrichtungen. Das Unter-
nehmen ist uns ein verlässlicher Partner, ganz eng mit den Erfolgen
der Seenentwicklung verbunden.
Zur Eröffnung der Soccer-Golf-Anlage kamen alle am See an­
sässigen Gewerbetreibenden und Firmen, die im Auftrag der EGW
unterwegs sind. Alle waren voll des Lobes für das Engagement der
EGW. Das ist für mich praktische Wirtschaftsförderung. Hier ist ein
Netzwerk von Partnern entstanden.
Klar ist auch, dass die Entwicklung längst nicht abgeschlossen ist.
Die Auenhainer Bucht hat noch Potenzial für einen kleinen Segel-
hafen, einen Wasserwanderrastplatz oder einen Fischereistütz-
punkt. Auch weitere touristische Attraktionen sind denkbar. Über
allem schwebt allerdings die Wiederherstellung des Störmthaler
Kanals mit der Schleuse. Dafür kämpfen wir.
Mit besten Grüßen
Ihr Oberbürgermeister
Karsten Schütze
Landestourismusverband zu Besuch am Markkleeberger See
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Landestourismus-
verband Sachsen (LTV) am 14. Juli 2026 die Stadt Markkleeberg.
Oberbürgermeister Karsten Schütze empfing die Delegation auf
dem Auenhainer Plateau, um über die aktuelle Entwicklung und
künftige Projekte in der Tourismusregion zu sprechen.
Der Auftakt fand im Restaurant „Seeperle“ statt. In einem
Impulsvortrag skizzierte Oberbürgermeister Schütze die touristi-
sche Entwicklung im südlichen Leipziger Neuseenland und stellte
lokale Schwerpunkte vor. Im anschließenden Austausch unter
anderem mit LTV-Präsident Alexander Dierks (MdL) und Gerald
Lehne, 1. Beigeordneter Landratsamt Landkreis Leipzig, wurden
Maßnahmen erörtert, um die touristische Attraktivität der Region
weiter zu stärken. Ein zentrales Thema war dabei die Reaktivierung
der Schleusenverbindung zwischen dem Markkleeberger und dem
Störmthaler See, die als wichtiger Impuls für die gesamte Region
gilt.
Führung durch die neue Jugendherberge
Anschließend besichtigte die Gruppe die neue Jugendherberge auf
dem Auenhainer Plateau. Noch vor der offiziellen Inbetriebnahme
führten Claudia Pangert, Projektleiterin der Stadt Markkleeberg,
und Uwe Brösel, Geschäftsführer des DJH Landesverbandes
IMPRESSUM  Markkleeberger Stadtnachrichten / Amts- und Mitteilungsblatt der Großen Kreisstadt Markkleeberg
•	Herausgeber: Stadtverwaltung Markkleeberg, vertreten durch
den Oberbürgermeister | Rathausplatz 1 | 04416 Markkleeberg
•	Telefon: 0341 3533-0 | Fax: 0341 3533-260
• E-Mail: hauptamt@markkleeberg.de | Web: www.markkleeberg.de
•	Herstellung: DRUCKHAUS BORNA | www.druckhaus-borna.de
•	Fotos: Matthias Wuttig (S. 2), Adobe Stock / ISO101 (S. 5)
• Die nächsten Stadtnachrichten erscheinen am 19. August 2026.
EINLADUNG zur Bürgersprechstunde bei
Oberbürgermeister Karsten Schütze
Dienstag, 11. August 2026, ab 16 Uhr
Bitte melden Sie sich unter Telefon 0341 3533277 an.
Gruppenfoto vor der Jugendherberge, deren Fertigstellung kurz bevor-
steht. (Foto: Florian Wiersch)

Markkleeberger Stadtnachrichten 16 / 2026 | 5. August 2026
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Aktuelles aus der Stadtverwaltung
Sachsen e. V., die Gäste durch den Neubau und informierten über
den aktuellen Baufortschritt. Ein technischer Schwerpunkt des
Gebäudes ist das nachhaltige Energiekonzept: Die Beheizung der
gesamten Anlage erfolgt künftig emissionsneutral über Seethermie.
Besichtigung der Soccer-Golf-Anlage
Vor der Weiterreise der Delegation in Richtung Grimma folgte
noch ein kurzer Zwischenstopp an der neuen Soccer-Golf-Anlage
direkt am See, bei dem Alexander Dierks gleich die Gelegenheit
nutzte, die Anlage auch praktisch zu erproben.
Der Besuch des Landestourismusverbandes hat einmal mehr
gezeigt: Markkleeberg ist nicht nur ein etabliertes Naherho-
lungsgebiet, sondern stellt mit innovativen Projekten wie der
neuen Jugendherberge die Weichen für einen nachhaltigen und
zukunftsfähigen Tourismus in Sachsen.
Öffentlichkeitsarbeit
Zwölf XXL-Farbtupfer für Markkleeberg
Mit dem Aufstellen der beiden letzten Pflanzgefäße an der
Kirchruine Wachau und am agra-Park verteilen sich nun insge-
samt zwölf leuchtend gelbe Töpfe über das Stadtgebiet – passend
zu den zwölf Buchstaben des Namens Markkleeberg.
Ein kurzer Rückblick: Die ursprüngliche Idee zum Projekt
stammte von Detlef Mallast, der als Projektinitiator den Anstoß
für die Aktion gab. Der offizielle Startschuss fiel schließlich im
September 2025 mit den ersten drei Töpfen am Kunstwinkelplatz,
am Kletterpark Auenhain und am Radlerhof Gaschwitz. Während
der folgenden Herbst- und Wintermonate reichten zahlreiche
Markkleebergerinnen und Markkleeberger kreative Ideen für wei-
tere Plätze ein oder bewarben sich um eine Patenschaft.
Bei der Auswahl wählte ein Fachgremium die Standorte so aus,
dass möglichst alle Ortsteile profitieren. Dadurch entstand ein
breites Netz an Partnern – von Schulen und Kitas über Kirchen
und Vereine bis hin zu Handel und Tourismus.
Darüber hinaus kümmern sich engagierte Anwohnerinnen und
Anwohner um das Bewässern und die laufende Pflege. Am Körner-
platz sowie in der Hauptstraße (Ecke Alte Leipziger Straße) packen
sie aus der unmittelbaren Nachbarschaft an.
Regionale Unterstützung und Impulse für die Nachbarschaft
Das Projekt bringt über die bepflanzten XXL-Gefäße hinaus frischen
Wind in die Stadtteile: Am Schillerplatz in Markkleeberg-Ost über-
nimmt die Bürgerinitiative „Team Zukunft“ die Betreuung und wertet
das Areal im selben Zuge weiter auf. An der Grundschule Markklee-
berg-Mitte sowie im Ortsteil Wachau greifen die Kinder der Kita
„Kinderland“ unter pädagogischer Anleitung zur Gießkanne.
Ein herzliches Dankeschön gilt den vier beteiligten Mark­
kleeberger Gärtnereien, die das Projekt erst möglich machten: Blu-
menhaus Brenner, Blumenfreund Feindt, Gärtnerei Schräber und
Garten­baubetrieb Knaack. Sie wählten robuste Pflanzen aus, die
den Wetterbedingungen ganzjährig trotzen, und kümmerten sich
um die fachgerechte Bestückung sowie Anlieferung.
Ein gelungenes Miteinander
Das vom Klimabeirat der Stadt sowie dem Bund-Länder-
Programm „Lebendige Zentren“ geförderte Vorhaben zeigt, wie
gut das Zusammenspiel von Bürgerschaft, lokaler Wirtschaft und
Verwaltung funktioniert. Die neuen Farbtupfer bereichern das
Stadtbild nun für Einheimische und Gäste gleichermaßen.
Eine Übersicht aller zwölf Standorte sowie der jeweili-
gen Paten finden Sie auf der Internetseite der Stadt unter:
www.markkleeberg.de/xxl-blumentoepfe
Stadtmarketing
Claudia Pangert erläutert die Bedeutung des Projekts für die Region.
(Foto: Kristin Schmidt)
Symbolische Übergabe am agra-Park durch OBM Karsten Schütze und
zwei Vertreterinnen der Gärtnerei Schräber (Foto: Florian Wiersch)
Kreuzung Ring: Fehlendes Baumaterial verzögert Freigabe
Die derzeit in Bau befindliche Kreuzung Ring / Rathausstraße kann
nicht wie geplant am 14. August 2026 geöffnet werden. Wesent-
liche Ursache sind Schwierigkeiten bei der Lieferung von Bauma-
terial. Dadurch können insbesondere die nördlichen und südlichen
Bordanlagen, inklusive der Blindenleitsysteme, an einer Seite der
Kreuzung nicht fristgerecht fertiggestellt werden. Der beim Bau
verwendete Naturstein wird in China gefertigt und per Container-
schiff geliefert.
„Aktuell gehen wir davon aus, dass die fehlenden Materialien in der
38. Kalenderwoche (14. bis 18. September 2026) geliefert werden“,
informiert dazu das Amt für Hochbau, Tiefbau und Gebäudema-
nagement. Erst nach der Prüfung des Materials ist eine verbind-
liche Aussage zum Fertigstellungstermin der Kreuzung möglich.
Derzeit geht das Amt davon aus, dass zum Ende der Herbstferien
(24. Oktober 2026) die Kreuzung geöffnet werden kann. Eine frü-
here Öffnung für den Öffentlichen Personennahverkehr mittels

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Markkleeberger Stadtnachrichten 16 / 2026 | 5. August