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title: "Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen – Betreten des Stauraums und der Uferbereiche der Talsperre Lehnmühle verboten; zirka 25 Prozent des Stauzieles"
sdDatePublished: "2026-08-06T15:36:00Z"
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Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen – Betreten des Stauraums und der Uferbereiche der Talsperre Lehnmühle verboten; zirka 25 Prozent des Stauzieles

Medienservice Sachsen - Pressemitteilung

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Medieninformation
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
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Katrin Schöne
Durchwahl
Telefon +49 3501 796 378
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presse@ltv.sachsen.de*
06.08.2026
Talsperre Lehnmühle: Betreten des Stauraums verboten!
Gefahr durch Sedimente, Untiefen und versunkene
Gegenstände
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen weist ausdrücklich
darauf hin, dass das Betreten der Uferbereiche und des Stauraums
der Talsperre Lehnmühle verboten ist! Diese benden sich in der
Trinkwasserschutzzone 1 und genießen auch bei einem geringen Stauspiegel
besonderen Schutz.
Zudem besteht beim Betreten des Stauraums Lebensgefahr. Über
Jahrzehnte haben sich hier feine Sedimente abgelagert, in denen man
leicht stecken bleiben kann. Sie bedecken eventuelle Untiefen und
angeschwemmte Gegenstände, an denen man sich leicht verletzen kann.
Die durch den niedrigen Wasserstand sichtbare Steinbrücke im Stauraum ist
nicht mehr standsicher, so dass Einsturzgefahr besteht.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und durch Abgaben an die Talsperre
Klingenberg zur Sicherung der Rohwasserqualität ist der Inhalt der Talsperre
Lehnmühle über die letzten Monate auf zirka 25 Prozent des Stauzieles
abgesunken. Aus der Talsperre Lehnmühle wird direkt kein Rohwasser für
die Wasserversorgung entnommen. Sie wird im Verbund mit der Talsperre
Klingenberg betrieben, deren Füllstand (derzeit rund 86 Prozent des
Stauzieles) maßgeblich für die Wasserversorgung des Großraumes Dresden
und Freital ist. Das System Klingenberg/Lehnmühle liegt derzeit insgesamt
bei rund 53 Prozent des Stauzieles.
Außerdem wird Wasser aus der Talsperre Rauschenbach nach Klingenberg
übergeleitet. Das sorgt zusätzlich dafür, dass trotz der zurückgegangenen
Zuüsse die Trinkwasserversorgung aus dem Verbundsystem Lehnmühle/
Klingenberg stabil bleibt. Viele sächsische Talsperren sind über Stollen
und Rohrleitungen miteinander verbunden, so dass Schwankungen im
Wasserdargebot ausgeglichen werden können.
Hausanschrift:
Landestalsperrenverwaltung des
Freistaates Sachsen
Bahnhofstraße 14
01796 Pirna
www.smul.sachsen.de/ltv
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