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title: "Generalstaatsanwaltschaft Dresden und LKA Sachsen ermitteln Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle; Zünder entfernt"
sdDatePublished: "2026-08-06T09:31:00Z"
source: "https://medienservice.sachsen.de/medien/news/1099150/download_pdf"
topics:
  - name: "law enforcement"
    identifier: "medtop:20000129"
  - name: "crime"
    identifier: "medtop:20000082"
  - name: "transport"
    identifier: "medtop:20000337"
  - name: "disaster, accident and emergency incident"
    identifier: "medtop:03000000"
locations:
  - "Hannover"
  - "Halle (Saale)"
  - "Dresden"
  - "Leipzig"
  - "Sachsen"
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Generalstaatsanwaltschaft Dresden und LKA Sachsen ermitteln Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle; Zünder entfernt

Medienservice Sachsen - Pressemitteilung

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Medieninformation
Landeskriminalamt Sachsen
Ihr Ansprechpartner
Kay Anders
Durchwahl
Telefon +49 351 855 2010
Telefax +49 351 855 2095
kommunikation.lka@
polizei.sachsen.de*
05.08.2026
Ermittlungen durch Generalstaatsanwaltschaft Dresden
und LKA Sachsen nach Sprengstofffund am Flughafen
Leipzig/Halle
Generalstaatsanwaltschaft Dresden und Landeskriminalamt
Sachsen übernehmen die Ermittlungen und bitten um Hinweise zur
Aufklärung
Die
Zentralstelle
Extremismus
Sachsen
(ZESA)
bei
der
Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen,
Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ), haben
die Ermittlungen nach der Feststellung einer Drohne mit einem verdächtigen
Gegenstand und eines zweiten unbekannten Flugobjekts am Flughafen
Leipzig/Halle übernommen. Der Flughafen gehört zum Bereich der
kritischen Infrastruktur.
In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2026 wurde im Sicherheitsbereich
des Frachtug-betriebs in der Nähe der Start-/Landebahn »Südpiste« eine
Drohne mit einer unbekannten Sprengvorrichtung von einem Mitarbeiter
des Flughafens festgestellt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und eines
Sprengstoffroboters wurde der Gegenstand untersucht. Die USBV-Einheit
der Bundespolizei hat den Zünder des Sprengvorsatzes entfernt.
Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt stieß mit einem
Frachtugzeug zusammen, nachdem dieses aufgrund der zuvor erfolgten
Sperrung der Landebahn wieder durchstartete. Bei der Maschine konnten
nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt werden.
Der Flugbetrieb wurde nach Feststellung der Drohne in der Nacht
zunächst komplett ein-gestellt. Nach einer umfangreichen Kontrolle des
Flughafens konnte die Start-/Landebahn »Nordpiste« noch in der Nacht
wieder freigegeben werden. Die Start-/Landebahn »Südpiste« sollte aus
Wartungsgründen am heutigen Tage nicht genutzt werden.
Hausanschrift:
Landeskriminalamt Sachsen
Neuländer Straße 60
01129 Dresden
www.lka.sachsen.de
* Kein Zugang für verschlüsselte
elektronische Dokumente. Zugang
für qualiziert elektronisch signierte
Dokumente nur unter den auf
www.lsf.sachsen.de/eSignatur.html
vermerkten Voraussetzungen.

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Es besteht keine Gefahr für Leib oder Leben von Passagieren oder
Mitarbeitern des Flughafens. Der Flugverkehr für Passagiere ist nicht
beeinträchtigt.
Weitere
Auskünfte
können
derzeit
aufgrund
des
laufenden
Ermittlungsverfahrensverfahrens nicht erteilt werden.
Das Landeskriminalamt Sachsen hat ein Hinweistelefon sowie ein
Hinweisportal eingerichtet. Zeuginnen und Zeugen, die sich im Zeitraum
ab dem gestrigen Nachmittag (04.08.2026) bis in den heutigen Morgen
(05.08.2026) im Bereich des Flughafens Leipzig/Halle befanden und
Hinweise zu Personen, Fahrzeugen sowie zu Fahrzeugbewegungen machen
können, werden gebeten, dies unter folgender Nummer oder folgendem Link
zu tun. Auch Hinweise aus den sozialen Medien oder dem Internet sind von
Bedeutung.
Hinweistelefon: 0800 200 8000
Hinweisportal: sn.hinweisportal.de
Hintergrund:
Zum Sachverhalt wurde bereits eine Medieninformation der Polizeidirektion
Leipzig Nr. 268/26 am 05.08.2026, 7:00 Uhr, veröffentlicht.
Medien:
Dokument: Ermittlungen durch Generalstaatsanwaltschaft Dresden
und LKA Sachsen nach Sprengstofffund am Flughafen Leipzig/Halle