Kulturbunker Köln Mülheim e.V. und Stadt Köln vereinbaren Zielvereinbarung 2026 in Köln Mülheim; Finanzlage bleibt unterfinanziert trotz Fördermitteln.

Zielvereinbarung

zwischen

Kulturbunker Köln Mülheim e.V., Berliner Str. 20, 51063 Köln

und

Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren

für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für Kulturbunker Köln Mülheim e.V

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I Mission der Bürgerzentren Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden. Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor Ort. Sie schaffen so Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. Ziel des Kulturbunkers ist es, die Lebensverhältnisse in Köln Mülheim durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht: Der Kulturbunker ist ein soziokulturelles Zentrum mit einem breit aufgestellten Programm: Musik, Theater, Tanz, Performance, partizipative Kunstformate, Ausstellungen und kulturelle Bildungsprojekte. Wir verstehen uns als Plattform für kulturelle Teilhabe, gesellschaftliche Auseinandersetzung und künstlerische Selbstorganisation. Unser Haus steht Menschen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Kontexten offen – mit besonderem Fokus auf marginalisierten Communities in Köln und darüber hinaus. Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Diversität nicht nur abgebildet, sondern gelebt wird. Wir arbeiten möglichst unkommerziell und barrierearm– getragen von der Überzeugung, dass Kunst und Kultur Menschen verbinden, Zugänge schaffen und gesellschaftliche Grenzen überwinden können. In den vergangenen Jahren konnten wir uns ein stabiles Netzwerk aufbauen, das von vielfältigen Kooperationen getragen wird – lokal wie stadtweit. Diese kontinuierliche Entwicklung hat sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung niedergeschlagen,

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Weitere Informationen zum Kulturbunker: kulturbunker-muelheim.de/ zu finden. https://www.instagram.com/stories/kulturbunkerkoelnoffiziell/ https://www.facebook.com/profile.php?id=100063462161997

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II Struktur der Einrichtung: Organigramm Kulturbunker Köln Mülheim e.V

Verein Vorstand Leitung: Finanzen und Verwaltung Veranstaltungs- management Öffentlichkeitsarbeit Gebäude- management Leitung: Inhaltliche, Künstlerische Arbeit

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III Ausgangssituation Entwicklung seit 2024 und 2025

Seit 2024 hat sich die finanzielle Situation durch erfolgreich eingeworbene Fördermittel leicht verbessert, bleibt jedoch weiterhin strukturell unterfinanziert. Parallel dazu wurden gezielt neue Finanzierungsstrategien entwickelt, insbesondere im Bereich Stiftungsakquise sowie durch angepasste Mietkonditionen für externe Veranstalterinnen auf Grundlage verbesserter technischer und infrastruktureller Rahmenbedingungen. Auch auf organisatorischer Ebene wurden erste Schritte zur Professionalisierung und langfristigen Stabilisierung eingeleitet. Zudem wurde die Personalstruktur angepasst, indem eine feste Stelle durch eine Werkstudentinnenstelle ersetzt wurde. Finanzsituation: (s. auch u.a. Excel-Tabelle)

Die finanzielle Situation des Kulturbunkers basiert auf einem mehrsäuligen Modell aus öffentlichen Zuschüssen, Eigeneinnahmen und projektbezogenen Fördermitteln. Der städtische Betriebskostenzuschuss stellt dabei die zentrale Grundlage dar und deckt die laufenden Gebäudekosten wie Instandhaltung, Energie, Reinigung, Wartung, Versicherungen und Verwaltung. Im Jahr 2024 lag das Gesamtumsatzvolumen bei rund 500.000 Euro, wovon etwa 28 % auf den städtischen Zuschuss entfielen. Die weiteren Einnahmen setzen sich aus Eintrittsgeldern, Vermietungen, Fördermitteln sowie ergänzend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen zusammen. Die finanzielle Struktur gliedert sich dabei in den ideellen Bereich, den Zweckbetrieb sowie den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Seit 2024 konnte die finanzielle Situation durch erfolgreich eingeworbene Fördermittel verbessert werden. Parallel dazu wurden neue Finanzierungsstrategien entwickelt, insbesondere im Bereich der Stiftungsakquise sowie durch angepasste Mietkonditionen für externe Veranstalter*innen, die sich aus den verbesserten technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ableiten. Der Kulturbunker e.V. verantwortet als Betreiber sowohl den Veranstaltungsbetrieb als auch die Vermietung, Programmarbeit und Koordination von Personal und Ehrenamtlichen. Zudem trägt der Verein die Verantwortung für den sicheren Betrieb des Gebäudes, einschließlich Wartung und Prüfung sicherheitsrelevanter Anlagen. Zur Absicherung von Reparaturen wird monatlich eine Instandhaltungsrücklage in Höhe von 1.100 Euro gebildet. Größere investive Maßnahmen, wie zuletzt die Errichtung der Brandmeldezentrale im Jahr 2025, werden aus dem Baubudget

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des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Abteilung Bürgerhäuser/Bürgerzentren finanziert. Auf organisatorischer Ebene wurden erste Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt, unter anderem durch Anpassungen in der Personalstruktur. Gleichzeitig besteht eine hohe Nachfrage nach zusätzlichen Veranstaltungen und Vermietungen, die jedoch aufgrund begrenzter personeller Ressourcen derzeit nur eingeschränkt bedient werden kann. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude befindet sich im Eigentum der Stadt Köln. Es wurde 1999/2000 umgebaut und befindet sich in einem altersbedingten Zustand. Eine geförderte Sanierung konnte innerhalb des Förderzeitraumes nicht umgesetzt werden. Auf die Städtebaumittel musste daher verzichtet werden. Neue Fördergelder konnten trotz Bemühungen der Verwaltung bisher noch nicht akquiriert werden. Erforderliche Anlagen zum Betrieb des Gebäudes werden repariert oder ausgetauscht. Ebenso wurden und werden Räumlichkeiten, malermäßig bearbeitet, damit diese gewinnbringender vermietet werden können. Die Verwaltung versucht im Rahmen des zur Verfügung stehenden Bauunterhaltsbudgets weitere Sanierungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Kulturbunker e.V. umzusetzen. Insgesamt zeigt sich, dass sich die finanzielle Situation durch zusätzliche Fördermittel und strategische Anpassungen stabilisiert hat, gleichzeitig jedoch weiterhin strukturelle Herausforderungen bestehen, insbesondere im Hinblick auf Planungssicherheit, Personalressourcen und den baulichen Zustand des Gebäudes.

Personalstruktur: (Anzahl der Mitarbeiterinnen, Qualifikation der Mitarbeiterinnen, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeiter*innen)

Der Verein als Träger beschäftigt aktuell 5 festangestellte Mitarbeiter*innen für • Programmleitung / Vorstand • Kaufmännische Leitung • Veranstaltung, Kuration und Organisation, Vermietung, PA • Werkstudentin für Social Media und Öffentlichkeitsarbeit • Hausverwaltung, Hausmeisterei, Haustechnik

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Mitarbeiterstruktur: • 1 Mitarbeitende unter 30 Jahren • 3 Mitarbeitende bis 50 Jahren • 1 Mitarbeitende bis 60 Jahren

Ergänzend dazu arbeiten wir projektbezogen mit Honorarkräften zusammen. Aktuelle Situation und Besonderheiten: (inkl. jährliche Gesamtbesucherinnenzahl) Der Kulturbunker bietet eine zentrale soziokulturelle Infrastruktur für die diverse Stadtgesellschaft und übernimmt eine wichtige Funktion in der kulturellen Daseinsvorsorge. Insbesondere migrantische Communities, queere Menschen sowie junge Künstlerinnen finden hier niedrigschwelligen Zugang zu kultureller Teilhabe, Produktion und Öffentlichkeit. Mit über 300 Veranstaltungen jährlich und bis zu 35.000 erreichten Besucherinnen bzw. Kontakten leistet der Kulturbunker einen nachweisbar hohen Beitrag zum kulturellen Leben und zur sozialen Kohäsion im Stadtteil und darüber hinaus. Das Programm umfasst insbesondere Konzerte und Ausstellungen sowie Angebote der kulturellen Bildung und kontinuierliche Community-Arbeit. Die besondere Stärke des Kulturbunkers liegt in seiner engen Vernetzung mit lokalen Akteurinnen und jungen Kollektiven, wodurch Angebote bedarfsgerecht entwickelt und relevante Zielgruppen effektiv erreicht werden. Gleichzeitig wird mit vergleichsweise geringen personellen und finanziellen Ressourcen eine überdurchschnittlich hohe Reichweite und Wirkung erzielt. Das künstlerische und kulturelle Programm wird überwiegend über projektbezogene Fördermittel finanziert. Ergänzend werden Einnahmen durch eine kuratierte Vermietung der Räumlichkeiten generiert, um die wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen. Zur Sicherung und Weiterentwicklung der Zukunftsfähigkeit befindet sich der Kulturbunker aktuell in einem geförderten Organisationsentwicklungsprozess, in dem interne Strukturen optimiert und nachhaltige Arbeitsweisen gestärkt werden. In diesem Rahmen werden zudem gezielt alternative Finanzierungsquellen, wie Stiftungen und Fundraising, geprüft und entwickelt.

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Vor diesem Hintergrund ist eine verlässliche finanzielle Unterstützung entscheidend, um die bestehende Infrastruktur zu sichern, Planungssicherheit zu gewährleisten und die nachweislich hohe gesellschaftliche Wirkung des Kulturbunkers langfristig zu erhalten und auszubauen.

Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit der Angebote abgebildet. Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.

Zielvereinbarung 2026 für Kulturbunker Köln Mülheim e.V 9 IV Finanzstruktur: Merkmal Ist-Werte 2024 Plan-Werte 2026 Finanzressourcen Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren: 136.900.00 155.550.00 weitere städtische Zuschüsse: 32.500 31.700 weitere öffentliche Zuwendungen: 58.000 114.650 Eigenmittel: 240.420,32 311.504,44 sonstiges: 5.206 2.000 Summe: 473.026.32 615.408.44 Aufwands- bzw. Ausgabenstrukur Personalaufwendungen/-ausgaben: 182.069,46 195.395,52 Sachaufwendungen/-ausgaben: 294.868,55 370.000 Sonstige Aufwendungen/-ausgaben 26.068,62 27.000 Summe: 503.006,63 592.395,52 Ergebnis: -29.980.31 23.012.92 Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Tägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Baunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.

Zielvereinbarung 2026 für Kulturbunker Köln Mülheim e.V 10 V Ziele und Maßnahmen (Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs- instrumente Handlungs- felder* Stärkung der Zukunftsfähigkeit durch Organisationsentwicklung (OE), Stärkung der Personalstrukturen. Workshops & Moderation zur OE, Te