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title: "Kulturbunker Köln Mülheim e.V. und Stadt Köln vereinbaren Zielvereinbarung 2026 in Köln Mülheim; Finanzlage bleibt unterfinanziert trotz Fördermitteln."
sdDatePublished: "2026-08-06T09:09:00Z"
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  - "Köln"
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Kulturbunker Köln Mülheim e.V. und Stadt Köln vereinbaren Zielvereinbarung 2026 in Köln Mülheim; Finanzlage bleibt unterfinanziert trotz Fördermitteln.

Zielvereinbarung

zwischen

Kulturbunker Köln Mülheim e.V., Berliner Str. 20, 51063 Köln

und

Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren

für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für Kulturbunker Köln Mülheim e.V

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I Mission der Bürgerzentren
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und
Zusammenhalt gelebt werden.
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein
weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung
der Bürgerinnen und Bürger.
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor
Ort. Sie schaffen so Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für
gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die
Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen.
Ziel des Kulturbunkers ist es, die Lebensverhältnisse in Köln Mülheim durch seine Einrichtungen und Angebote zu
verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht:
Der Kulturbunker ist ein soziokulturelles Zentrum mit einem breit aufgestellten Programm: Musik, Theater, Tanz,
Performance, partizipative Kunstformate, Ausstellungen und kulturelle Bildungsprojekte. Wir verstehen uns
als Plattform für kulturelle Teilhabe, gesellschaftliche Auseinandersetzung und künstlerische Selbstorganisation.
Unser Haus steht Menschen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Kontexten offen – mit besonderem
Fokus auf marginalisierten Communities in Köln und darüber hinaus.
Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Diversität nicht nur abgebildet, sondern gelebt wird. Wir arbeiten
möglichst unkommerziell und barrierearm– getragen von der Überzeugung, dass Kunst und Kultur Menschen
verbinden, Zugänge schaffen und gesellschaftliche Grenzen überwinden können. In den vergangenen Jahren
konnten wir uns ein stabiles Netzwerk aufbauen, das von vielfältigen Kooperationen getragen wird – lokal wie
stadtweit. Diese kontinuierliche Entwicklung hat sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung niedergeschlagen,

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Weitere Informationen zum Kulturbunker:
kulturbunker-muelheim.de/ zu finden.
https://www.instagram.com/stories/kulturbunkerkoelnoffiziell/
https://www.facebook.com/profile.php?id=100063462161997

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II Struktur der Einrichtung: Organigramm Kulturbunker Köln Mülheim e.V

Verein
Vorstand
Leitung: Finanzen und
Verwaltung
Veranstaltungs-
management
Öffentlichkeitsarbeit
Gebäude-
management
Leitung: Inhaltliche,
Künstlerische Arbeit

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III Ausgangssituation
Entwicklung seit 2024 und 2025

Seit 2024 hat sich die finanzielle Situation durch erfolgreich eingeworbene Fördermittel leicht
verbessert, bleibt jedoch weiterhin strukturell unterfinanziert.
Parallel dazu wurden gezielt neue Finanzierungsstrategien entwickelt, insbesondere im Bereich
Stiftungsakquise sowie durch angepasste Mietkonditionen für externe Veranstalter*innen auf
Grundlage verbesserter technischer und infrastruktureller Rahmenbedingungen.
Auch auf organisatorischer Ebene wurden erste Schritte zur Professionalisierung und
langfristigen Stabilisierung eingeleitet. Zudem wurde die Personalstruktur angepasst, indem
eine feste Stelle durch eine Werkstudent*innenstelle ersetzt wurde.
Finanzsituation:
(s. auch u.a. Excel-Tabelle)

Die finanzielle Situation des Kulturbunkers basiert auf einem mehrsäuligen Modell aus
öffentlichen Zuschüssen, Eigeneinnahmen und projektbezogenen Fördermitteln. Der städtische
Betriebskostenzuschuss stellt dabei die zentrale Grundlage dar und deckt die laufenden
Gebäudekosten wie Instandhaltung, Energie, Reinigung, Wartung, Versicherungen und
Verwaltung.
Im Jahr 2024 lag das Gesamtumsatzvolumen bei rund 500.000 Euro, wovon etwa 28 % auf den
städtischen Zuschuss entfielen. Die weiteren Einnahmen setzen sich aus Eintrittsgeldern,
Vermietungen, Fördermitteln sowie ergänzend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen zusammen.
Die finanzielle Struktur gliedert sich dabei in den ideellen Bereich, den Zweckbetrieb sowie den
wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.
Seit 2024 konnte die finanzielle Situation durch erfolgreich eingeworbene Fördermittel
verbessert werden. Parallel dazu wurden neue Finanzierungsstrategien entwickelt,
insbesondere im Bereich der Stiftungsakquise sowie durch angepasste Mietkonditionen für
externe Veranstalter*innen, die sich aus den verbesserten technischen und infrastrukturellen
Rahmenbedingungen ableiten.
Der Kulturbunker e.V. verantwortet als Betreiber sowohl den Veranstaltungsbetrieb als auch die
Vermietung, Programmarbeit und Koordination von Personal und Ehrenamtlichen. Zudem trägt
der Verein die Verantwortung für den sicheren Betrieb des Gebäudes, einschließlich Wartung
und Prüfung sicherheitsrelevanter Anlagen. Zur Absicherung von Reparaturen wird monatlich
eine Instandhaltungsrücklage in Höhe von 1.100 Euro gebildet. Größere investive Maßnahmen,
wie zuletzt die Errichtung der Brandmeldezentrale im Jahr 2025, werden aus dem Baubudget

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des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Abteilung
Bürgerhäuser/Bürgerzentren finanziert.
Auf organisatorischer Ebene wurden erste Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt, unter
anderem durch Anpassungen in der Personalstruktur. Gleichzeitig besteht eine hohe Nachfrage
nach zusätzlichen Veranstaltungen und Vermietungen, die jedoch aufgrund begrenzter
personeller Ressourcen derzeit nur eingeschränkt bedient werden kann.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude befindet sich im Eigentum der Stadt Köln. Es
wurde 1999/2000 umgebaut und befindet sich in einem altersbedingten Zustand. Eine
geförderte Sanierung konnte innerhalb des Förderzeitraumes nicht umgesetzt werden. Auf die
Städtebaumittel musste daher verzichtet werden. Neue Fördergelder konnten trotz Bemühungen
der Verwaltung bisher noch nicht akquiriert werden. Erforderliche Anlagen zum Betrieb des
Gebäudes werden repariert oder ausgetauscht. Ebenso wurden und werden Räumlichkeiten,
malermäßig bearbeitet, damit diese gewinnbringender vermietet werden können. Die
Verwaltung versucht im Rahmen des zur Verfügung stehenden Bauunterhaltsbudgets weitere
Sanierungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Kulturbunker e.V. umzusetzen.
Insgesamt zeigt sich, dass sich die finanzielle Situation durch zusätzliche Fördermittel und
strategische Anpassungen stabilisiert hat, gleichzeitig jedoch weiterhin strukturelle
Herausforderungen bestehen, insbesondere im Hinblick auf Planungssicherheit,
Personalressourcen und den baulichen Zustand des Gebäudes.

Personalstruktur:
(Anzahl der Mitarbeiter*innen,
Qualifikation der Mitarbeiter*innen,
geringfügig Beschäftigte, freie
Mitarbeiter*innen)

Der Verein als Träger beschäftigt aktuell 5 festangestellte Mitarbeiter*innen für
• Programmleitung / Vorstand
• Kaufmännische Leitung
• Veranstaltung, Kuration und Organisation, Vermietung, PA
• Werkstudentin für Social Media und Öffentlichkeitsarbeit
• Hausverwaltung, Hausmeisterei, Haustechnik

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Mitarbeiterstruktur:
•
1 Mitarbeitende unter 30 Jahren
•
3 Mitarbeitende bis 50 Jahren
•
1 Mitarbeitende bis 60 Jahren

Ergänzend dazu arbeiten wir projektbezogen mit Honorarkräften zusammen.
Aktuelle Situation und
Besonderheiten:
(inkl. jährliche
Gesamtbesucher*innenzahl)
Der Kulturbunker bietet eine zentrale soziokulturelle Infrastruktur für die diverse
Stadtgesellschaft und übernimmt eine wichtige Funktion in der kulturellen Daseinsvorsorge.
Insbesondere migrantische Communities, queere Menschen sowie junge Künstler*innen finden
hier niedrigschwelligen Zugang zu kultureller Teilhabe, Produktion und Öffentlichkeit.
Mit über 300 Veranstaltungen jährlich und bis zu 35.000 erreichten Besucher*innen bzw.
Kontakten leistet der Kulturbunker einen nachweisbar hohen Beitrag zum kulturellen Leben und
zur sozialen Kohäsion im Stadtteil und darüber hinaus. Das Programm umfasst insbesondere
Konzerte und Ausstellungen sowie Angebote der kulturellen Bildung und kontinuierliche
Community-Arbeit.
Die besondere Stärke des Kulturbunkers liegt in seiner engen Vernetzung mit lokalen
Akteur*innen und jungen Kollektiven, wodurch Angebote bedarfsgerecht entwickelt und
relevante Zielgruppen effektiv erreicht werden. Gleichzeitig wird mit vergleichsweise geringen
personellen und finanziellen Ressourcen eine überdurchschnittlich hohe Reichweite und
Wirkung erzielt.
Das künstlerische und kulturelle Programm wird überwiegend über projektbezogene
Fördermittel finanziert. Ergänzend werden Einnahmen durch eine kuratierte Vermietung der
Räumlichkeiten generiert, um die wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen.
Zur Sicherung und Weiterentwicklung der Zukunftsfähigkeit befindet sich der Kulturbunker
aktuell in einem geförderten Organisationsentwicklungsprozess, in dem interne Strukturen
optimiert und nachhaltige Arbeitsweisen gestärkt werden. In diesem Rahmen werden zudem
gezielt alternative Finanzierungsquellen, wie Stiftungen und Fundraising, geprüft und entwickelt.

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Vor diesem Hintergrund ist eine verlässliche finanzielle Unterstützung entscheidend, um die
bestehende Infrastruktur zu sichern, Planungssicherheit zu gewährleisten und die nachweislich
hohe gesellschaftliche Wirkung des Kulturbunkers langfristig zu erhalten und auszubauen.

Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und
Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als
Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit
der Angebote abgebildet.
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die
Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens
der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die
Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.

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IV Finanzstruktur:
Merkmal
Ist-Werte 2024
Plan-Werte 2026
Finanzressourcen
Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur
Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren:
136.900.00
155.550.00
weitere städtische Zuschüsse:
32.500
31.700
weitere öffentliche Zuwendungen:
58.000
114.650
Eigenmittel:
240.420,32
311.504,44
sonstiges:
5.206
2.000
Summe:
473.026.32
615.408.44
Aufwands- bzw. Ausgabenstrukur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
182.069,46
195.395,52
Sachaufwendungen/-ausgaben:
294.868,55
370.000
Sonstige Aufwendungen/-ausgaben
26.068,62
27.000
Summe:
503.006,63
592.395,52
Ergebnis:
-29.980.31
23.012.92
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Tägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und
Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Baunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und
Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.

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V Ziele und Maßnahmen
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?)
Ziele
Maßnahmen
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs-
instrumente
Handlungs-
felder*
Stärkung der Zukunftsfähigkeit durch
Organisationsentwicklung (OE),
Stärkung der Personalstrukturen.
Workshops & Moderation zur OE,
Te