Wettkampfteams überwinden Gewässer unter Gefechtsbedingungen Waldbad Hilden; Reservisten und Öffentlichkeit ins Gespräch gebracht

Ein etwas anderer Blick auf den 17. Bergischen Husar - Reservistenverband

Ein etwas anderer Blick auf den 17. Bergischen Husar

Früher Start, viele Gespräche und ein Hauch von Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen

Während die meisten Wettkampfteams erst im Laufe des Tages im Waldbad Hilden eintrafen, begann der Tag für die Helferinnen und Helfer der RAG-Schwimmen bereits deutlich früher. Noch vor dem eigentlichen Badebetrieb lag eine besondere Ruhe über dem Bad – eine ruhige, fast private Morgenstimmung, bevor Wettkampf, Badegäste und sommerlicher Trubel das Bild bestimmten.

Kern des Tages: Eine militärische Wettkampfstation mitten im zivilen Badebetrieb – anspruchsvoll für die Teams, spannend für die Badegäste und getragen von vielen offenen Gesprächen.

Ein ruhiger Morgen vor dem Trubel

Der 17. Bergische Husar hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen. Für die Teams bedeutete das: ein vielseitiger Wettkampftag bei sommerlichen Temperaturen, bei dem die Station im Waldbad nur eine von mehreren Herausforderungen war.

Ankunft der Teams im Waldbad

Am Beckenrand: Gewässer überwinden unter Gefechtsbedingungen

Am Beckenrand wartete schließlich die Station „Überwinden von Gewässern unter Gefechtsbedingungen“ auf die Teams. Schnell zeigte sich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen waren: Manche Teilnehmer brachten viel Erfahrung und Sicherheit im Wasser mit, andere standen spürbar vor einer neuen Herausforderung.

Besonders anspruchsvoll war das Packen des Bekleidungsbündels und der Versuch, die

mitgeführte Ausrüstung – insbesondere die Waffe – trocken zu halten. Nicht immer gelang das vollständig. Die nasse Kleidung wurde bei der Hitze allerdings häufig weniger als Problem, sondern eher als willkommene Erfrischung empfunden.

Was dagegen bei vielen Teams sehr gut funktionierte, war die Kommunikation untereinander. Man sprach sich ab, sicherte sich gegenseitig ab und unterstützte einander dort, wo es nötig war. Gerade an dieser Station wurde deutlich, dass nicht nur Schwimmfähigkeit und körperliche Belastbarkeit zählen, sondern auch Teamarbeit, Ruhe und gegenseitiges Vertrauen.

Sobald ein neues Team an der Station erschien, sammelten sich am Beckenrand und teilweise auch im Wasser kleine Gruppen von Beobachterinnen und Beobachtern. Viele Badegäste verfolgten aufmerksam, wie die Teilnehmer ihre Ausrüstung vorbereiteten und das Gewässer überwanden. Die Helferinnen und Helfer der RAG-Schwimmen beantworteten dabei zahlreiche interessierte Fragen. Besonders die Kinder hatten keine Scheu, direkt nachzufragen: Was machen die da? Warum müssen die mit Kleidung schwimmen? Und wofür ist das Bündel gedacht? Auch viele Erwachsene zeigten sich neugierig und offen. So entstanden im Laufe des Tages immer wieder persönliche Gespräche, die weit über das reine Zuschauen hinausgingen.

Ein wichtiger Faktor für den gelungenen Ablauf war die gute Zusammenarbeit mit dem Personal des Waldbads Hilden. Die Abstimmung vor Ort verlief unkompliziert, aufmerksam und lösungsorientiert. Dadurch ließen sich die Anforderungen des Wettkampfs und der reguläre Badebetrieb gut miteinander verbinden. So blieb der 17. Bergische Husar nicht nur als sportlich und organisatorisch anspruchsvoller Wettkampf in Erinnerung, sondern auch als gelungene Begegnung zwischen Reservisten und Öffentlichkeit. Zwischen Schwimmbahn, Sommerhitze und vielen offenen Fragen zeigte sich einmal mehr: Öffentlichkeitsarbeit beginnt oft genau dort, wo Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen.

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