THW könnte bundesweit Zivildienstleistende und Wehrersatzdienstleistende aufnehmen, abhängig von Rechtsrahmen; aber nur bei Einführung einer neuen Wehrpflicht relevant

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Zivildienst und Wehrersatzdienst beim THW

Das THW könnte künftig Plätze für Zivildienstleistende und Wehrersatzdienstleistende anbieten. Relevant würde diese Möglichkeit allerdings erst dann, wenn es eine neue Wehrpflicht geben sollte. Denn zu einem verpflichtenden Wehrdienst müsste es auch alternative Angebote geben.

Wie die konkreten Angebote des THW aussehen würden, hängt jedoch auch von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Daher kann das THW zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu einer möglichen Ausgestaltung machen.

Gleiches gilt für die Frage der Kapazitäten: Hier wird das THW entsprechende Strukturen zur Verfügung stellen – angepasst an die jeweiligen Voraussetzungen. Generell ist das THW bundesweit aufgestellt. Mit 669 Ortsverbänden, 66 Regionalstellen, acht Landesverbänden sowie der THW -Leitung und dem Aus- und Fortbildungszentrum ist das THW mit einem breiten Netz vertreten, das vielfältige Möglichkeiten zur Aufnahme von Zivildienstleistenden und Wehrersatzdienstleistenden bieten könnte.

Bereits vor dem Aussetzen der Wehrpflicht 2011 hatte das THW einen Wehrersatzdienst angeboten. Dafür mussten sich die jungen Männer für mehrere Jahre zu einem Dienst als Helfer im Zivil- und Katastrophenschutz verpflichten. Das THW blickt also auf einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Wehrersatzdienst zurück.

Darüber hinaus bietet das THW bereits aktuell mit seinem Bundesfreiwilligendienst eine weitere Form der Mitwirkung über das ehren- und hauptamtliche Engagement hinaus an. Informationen zu den verschiedenen Mitwirkungsmöglichkeiten gibt es hier .