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title: "VDV fordert auskömmliche Förderung der Trassenpreise in Berlin; SPNV-Verkehre nicht abbauen"
sdDatePublished: "2026-08-06T11:45:00Z"
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VDV fordert auskömmliche Förderung der Trassenpreise in Berlin; SPNV-Verkehre nicht abbauen

Berlin, den 06. August 2026
Zitate von Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV), Branchenverband für rund 700 Unternehmen
des öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs. Ein Bild (© VDV) von
Oliver Wolff steht hier zur Verfügung.
„Als Sofortmaßnahme ist die auskömmliche
Förderung der Trassenpreise zwingend.“
Thema: Beschluss zu Trassenpreisen im Rahmen der heutigen
Sonderverkehrsministerkonferenz
„Der Bundeskanzler fordert zurecht, dass mehr Bahnprojekte in Deutschland
schneller umgesetzt werden müssen. Wir haben aktuell ein
Eisenbahnsystem, das an vielen Stellen besser werden muss. Denn die
Herausforderungen nehmen zu, sei es durch Extremwetter in Folge des
Klimawandels, durch die wachsende Bedrohung von Anschlägen auf unsere
Infrastrukturen sowie unseren Verpflichtungen aus den NATO-Verträgen.
Die deutsche Eisenbahninfrastruktur muss resilienter und zuverlässiger
werden. Sie muss für Transportwege nicht nur von Nord nach Süd, sondern
auch West nach Ost und für den Wirtschaftsstandort Deutschland so
schnell wie möglich ertüchtigt werden. Ob über eine Weiterentwicklung des
Sondervermögens oder durch ein Sofortprogramm Ausbau Bahn, es muss
eine Verstetigung der Mittel für die kommenden Jahre erfolgen. Nur dann
kann die Branche gemeinsam mit anderen Branchen, wie etwa der
Bauindustrie, verlässlich planen und die Kapazitäten entsprechend
Presse-Zitat

dauerhaft erhöhen. Wir reden hier schließlich von einer Aufgabe, die über
zwei Dekaden andauern wird.
Als Sofortmaßnahme ist die auskömmliche Förderung der Trassenpreise
zwingend. Flächendeckende Abbestellungen von Verkehren im SPNV und
Verlagerungen von Gütertransporten zurück auf die Straße müssen dadurch
verhindert werden. Hier ist der Bund dringend gefordert, trotz schwieriger
Haushaltslage die entsprechenden Mittel bereitzustellen. Deutschland
muss schneller fit werden für die komplexen Herausforderungen durch die
geopolitische Lage und die neuen klimatischen Verhältnisse. Dabei ist die
Eisenbahn Dienstleister für alle Branchen und Bürger, sie ist kein
Selbstzweck. Diesen Auftrag des Kanzleramtes müssen alle Akteure
anerkennen und erfüllen.“
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)
Lars Wagner · Pressesprecher · T 030 399932-14 · wagner@vdv.de
Eike Arnold · stv. Pressesprecher · T 030 399932-19 · arnold@vdv.de
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des öffentlichen Personen-
und Schienengüterverkehrs mit rund 700 Mitgliedsunternehmen. Branche und Branchenverband sorgen für
mehr klimaschonende Beförderung und Transport von Menschen und Gütern bei weniger Verkehr.
Die Mitgliedsunternehmen des VDV spielen eine entscheidende Rolle für den Wirtschaftsstandort
Deutschland und bei der Lösung verkehrlicher Herausforderungen. Nachdem die Fahrgastzahlen im
öffentlichen Personennahverkehr pandemiebedingt zurückgegangen waren, steigt die Nachfrage seit dem
Jahr 2022 wieder an. Die VDV-Mitgliedsunternehmen befördern jeden Tag 24 Millionen Fahrgäste in
Deutschland mit Bus und Bahn und ersparen damit 17 Millionen Autofahrten. Zuletzt transportierten die VDV-
Unternehmen im öffentlichen Schienengüterverkehr 360 Millionen Tonnen Güter. Das ersetzt am Tag rund
60.000 voll beladene Lkw auf deutschen Straßen. Durch ihre Verkehrsleistung sparen Busse und Bahnen
zehn Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen jährlich ein.

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