Volt Deutschland MV zur Landtagswahl 2026 zugelassen; Emily Altstadt, Mars Eric Förster, Massimo de Matteis

Unsere Vision für MV – Volt Deutschland

Zurück „Haltung zeigen!“ Volt-Landesliste zur Landtagswahl 2026 zugelassen 5 Aug 2026 Emily Altstadt tritt für Volt in Rostock als Direktkandidatin zur Landtagswahl an 5 Aug 2026 Mars Eric Förster tritt für Volt im Wahlkreis Vorpommern-Rügen II – Stralsund III zur Landtagswahl an 23 Jul 2026 Infostände & Sprechstunden 23 Jul 2026 Massimo de Matteis tritt für Volt in Schwerin als Direktkandidat zur Landtagswahl an 19 Jul 2026 Volt startet nach Zulassung zur Landtagswahl in den Wahlkampf 18 Jun 2026 Weitere Neuigkeiten

Zurück Infostand Schwerin 7 Aug 2026 Helenenstraße, 19053 Schwerin Europafest & Wahlkampfauftakt 8 Aug 2026 Friedhofsweg 44a, 18057 Rostock (Warnow Valley Lab) Stammtisch Schwerin 9 Aug 2026 Dolci Note Trattoria da Vito (Großer Moor 7a, 19055 Schwerin) Infostand Schwerin 15 Aug 2026 Schloßstraße, Schwerin Stammtisch Schwerin 16 Aug 2026 Dolci Note Trattoria da Vito (Großer Moor 7a, 19055 Schwerin) Infostand Rostock Südstadt 21 Aug 2026 Südstadt Center, Rostock Alle Veranstaltungen

Volt ist in über 30 Ländern in Europa vertreten. Hier findest du Links zu den Websites von Volt in anderen Ländern.

Politik muss vorausschauen und Lösungen liefern. Für die Landtagswahl haben wir Schwerpunkte gesetzt, die unser Land nachhaltig stärken. Unsere drei Kernanliegen bilden das Fundament unserer Politik: Bildung , Gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie Wirtschaft & Verwaltung .

Darüber hinaus umfasst unser Wahlprogramm konkrete Konzepte für alle weiteren wichtigen Politikfelder unseres Landes, von der Energiewende bis zur Gesundheitsversorgung.

Unsere 3 Kernthemen im Überblick

Bildung ist der Hebel für Chancengleichheit und wirtschaftliche Zukunft. Wir modernisieren Schule von Grund auf, praxisnah, digital und inklusiv.

Zukunftskompetenzen lehren. Schule lebensnah gestalten.

Problem: Zentrale Fähigkeiten, die junge Menschen im späteren Berufsleben und im Alltag benötigen, wie Problemlösungskompetenz, kritisches Denken, finanzielle Grundbildung oder der reflektierte Umgang mit digitalen Medien kommen zu kurz oder sind nicht verbindlich verankert. Dadurch erleben Schüler*innen Schulen häufig als lebensfern und wenig relevant für ihre eigene Zukunft. Der Übergang in Ausbildung, Studium oder Beruf gelingt oft nur unzureichend vorbereitet.

Unsere Lösung – Konkrete Maßnahmen:

Verbindliche Praxismodule in allen Schulformen Praxisorientierte Module, die fachliches Wissen mit realen Fragestellungen und konkreten Handlungssituationen verbinden, werden fester Bestandteil des Unterrichts.

Kooperationen mit Unternehmen, Hochschulen und Zivilgesellschaft Systematische Integration von Partnerschaften mit externen Akteuren in den Regelunterricht, Ermöglichung von authentischen Einblicken in die Arbeitswelt, Forschung und gesellschaftliches Engagement durch Exkursionen, Projektarbeiten, Mentoringprogramme und praxisnahe Aufgabenstellungen.

Kompetenzorientierte Lehrpläne Stärkerer Fokus der Lehrpläne auf überfachliche Schlüsselkompetenzen wie Problemlösen, kritisches Denken, Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und Demokratiefähigkeit

Warum das wirkt: Lebensnahe und praxisorientierte Lernformate berücksichtigen die Interessen der Schüler*innen, da der Sinn des Lernens hierdurch spürbar wird und sie eigene Interessen einbringen können. Durch das aktive Arbeiten an realen Problemen entwickeln junge Menschen Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, komplexe Herausforderungen zu bewältigen.

Best Practice: Estland integriert digitale, projektbasierte Lernformate systematisch in allen Schulstufen. Klare Kompetenzrahmen, verbindliche Praxisanteile und kontinuierliche Lehrerfortbildungen sorgen dafür, dass Zukunftskompetenzen nicht optional, sondern zentraler Bestandteil des Bildungssystems sind.

Medien- und Demokratiebildung von Anfang an

Problem: Kinder wachsen heute von klein auf in einer digitalen Welt auf und sind täglich mit Nachrichten, Social Media, Werbung und teils gezielter Desinformation konfrontiert. Ohne systematische Vorbereitung fehlt ihnen das Rüstzeug, Informationen und Mechanismen kritisch zu hinterfragen, Falschmeldungen zu erkennen oder eigene Meinungen zu bilden. Gleichzeitig bleiben Beteiligungsmöglichkeiten und demokratische Erfahrungen im Schulalltag oft auf wenige Projektwochen oder Wahlpflichtmodule beschränkt.

Fächerübergreifende Medien- und Demokratiebildung ab Klasse Eins Altersgerechte und kontinuierliche Vermittlung von Medien- und Demokratiebildung, eingebettet in alle relevanten Fächer, sodass Kinder von Anfang an den Umgang mit Medien, deren Funktionsweise und demokratische Prinzipien lernen.

Demokratie praktisch erlebbar machen Aktives Erfahren demokratischer Prozesse durch Klassenräte, Beteiligungsformate und digitale Abstimmungen für Schüler*innen, Übernahme von Verantwortung und Möglichkeit, gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

Fortbildungen und Materialien für Lehrkräfte Praxisnahe Fortbildungen und methodische Materialien für Pädagog*innen, um Medien- und Demokratiebildung kompetent und selbstbewusst in den Unterricht zu integrieren.

Warum das wirkt: Medien- und Demokratiebildung wirkt, weil Kinder so früh lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Meinungen zu bilden. Durch praktische Beteiligung an Klassenräten und Abstimmungen lernen sie, sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen. Die kontinuierliche Einbettung in den Unterricht und die Unterstützung der Lehrkräfte stellen sicher, dass diese Kompetenzen nachhaltig entwickelt werden.

Digitale Bildung als Standard. Infrastruktur und Kompetenz sichern

Problem: Digitale Bildung scheitert in der Praxis häufig nicht am fehlenden Willen, sondern an strukturellen Defiziten. Beschaffung, Verwaltung und Problemlösung der IT-Infrastruktur überfordern die Schulen. Gleichzeitig sind Fortbildungsangebote zu Medienbildung, Künstlicher Intelligenz und digitaler Didaktik häufig freiwillig, punktuell oder nicht in den Arbeitsalltag integriert. Das führt zu großen Qualitätsunterschieden zwischen Schulen und verstärkt soziale sowie regionale Ungleichheiten.

Endgeräte für Schüler*innen aus einkommensschwachen Familien Gewährleistung von Lernmittelgerechtigkeit durch die kostenlose Bereitstellung von Endgeräten für die schulische Nutzung, sodass digitales Lernen nicht vom Elternhaus abhängt.

Verpflichtende, integrierte Fortbildungen für Lehrkräfte Regelmäßige Fortbildungen zur Medienbildung, KI-Anwendungen und digitaler Didaktik in der Unterrichtspraxis und Kooperation mit externen Partnern.

Regionale IT-Teams statt Einzelverantwortung der Schulen Übernahme von Wartung, Support und Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und Entlastung von Lehrkräften sowie Schulleitungen durch professionelle regionale IT-Teams.

Leistungsfähiges WLAN in allen Schulen Sicherstellung einer stabilen digitalen Infrastruktur als Grundvoraussetzung für zeitgemäßen Unterricht, unabhängig von Schulform oder Standort.

Warum das wirkt: Eine verlässliche digitale Infrastruktur ermöglicht den sinnvollen Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht. Gerade im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern können digitale Formate Standortnachteile ausgleichen, indem sie Zugang zu Bildungsangeboten, Kooperationen und Ressourcen unabhängig vom Wohnort ermöglichen. Gleichzeitig stärkt eine systematische Fortbildung die pädagogische Qualität und sorgt dafür, dass Digitalisierung nicht Selbstzweck, sondern didaktischer Mehrwert ist.

Best Practice: Finnland versteht digitale Bildung als staatliche Infrastrukturaufgabe. Ausstattung, kontinuierliche Lehrerfortbildung und projektbasiertes Lernen sind eng miteinander verzahnt und landesweit verbindlich geregelt.

Problem : Viele Familien kämpfen im Schul- und Kita-Alltag mit finanziellen, organisatorischen und inhaltlichen Hürden, die Kinder benachteiligen. Ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu gesunder Ernährung beeinträchtigen Konzentration, Leistung und Gesundheit, während versteckte Kosten für Schulmaterialien einkommensschwache Familien besonders belasten. Dies verstärkt Bildungsungleichheit, schränkt Teilhabe ein und erschwert von Anfang an faire Chancen für alle Kinder.

Kostenlose Mittagsverpflegung, regional und nachhaltig Täglich ein gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen für Kinder und Jugendliche, Bevorzugung regionaler und saisonaler Lebensmittel, um Nachhaltigkeit und Ernährungsbildung zu fördern.

Schulhefte und Schulbücher werden von der Schule gestellt Zentrale Bereitstellung von Lehrmaterialien, sodass Familien keine zusätzlichen Kosten tragen müssen und alle Kinder Zugang zu denselben Lernmitteln haben.

Ganztagsschule erhalten Verbindung von Unterricht mit außerschulischen Aktivitäten, Unterstützung berufstätiger Eltern und Schaffung eines verlässlichen Rahmens, in dem Kinder Kompetenzen für Schule, Beruf und gesellschaftliches Leben entwickeln können.

Kostenlose Kitas dauerhaft sichern Langfristige Absicherung der Beitragsfreiheit, Gewährleistung frühkindlicher Bildung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Besserer Betreuungsschlüssel und bessere Bezahlung Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die Erhöhung der Qualität der Betreuung und mehr pädagogisches Personal pro Gruppe sowie eine angemessene Vergütung machen den Beruf langfristig attraktiv.

Sprachförderung in der Kita ausbauen Verbindliches und kontinuierliches Angebot von Sprachförderung, gezielte Unterstützung von Kinder beim Erwerb mehrsprachiger Kompetenzen durch zusätzliche Fachkräfte.

Warum das wirkt: Kostenfreie, gesunde Mahlzeiten verbessern die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden der Kinder. Gleichzeitig werden soziale Unterschiede in der Kita- und im Schulalltag reduziert, da alle Schüler*innen die notwendigen Voraussetzungen für Lernen und Teilhabe haben. Durch bereitgestellte Schulmaterialien entfallen versteckte Kosten, Bildungsbarrieren werden abgebaut und Chancengleichheit wird aktiv gefördert. Kinder können sich stärker auf das Lernen konzentrieren und Eltern werden finanziell entlastet, besonders in einkommensschwachen Familien.

Best Practice: Finnland bietet seit Jahrzehnten kostenloses Schulessen an. Die Kombination aus gesunder Verpflegung und kostenlos bereitgestellten Materialien trägt nachweislich zu besseren Bildungsergebnissen und höherer Chancengleichheit bei.

Inklusion strukturell stärken und ermöglichen

Problem: In immer vielfältigeren Klassenzimmern treffen unterschiedliche Lernvoraussetzungen, soziale Herausforderungen, psychische Belastungen und Sprachkompetenzen aufeinander. Lehrkräfte erhalten jedoch oft zu wenig Unterstützung durch sonderpädagogische, sozialpädagogische oder psychologische Angebote. Diese sind häufig nur projektbezogen und befristet verfügbar. So wird Inklusion zur Belastung statt zur Selbstverständlichkeit. Das dreigliedrige Schulsystem verschärft die Probleme, da es durch frühe Selektion Aussonderung begünstigt und gemeinsames Lernen erschwert.

Multiprofessionelle Teams an allen Schulen Flächendeckender Aufbau von Teams aus Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Schulpsychologie und Verwaltungspersonal zur Förderung, Beratung und Organisation der Lehrkräfte.

Barrierefreie Schulen in jeder Hinsicht Umsetzung von Barrierefreiheit, baulich (z. B. Aufzüge, Leitsysteme), digital (barrierearme Lernplattformen, Assistenzsoftware) und didaktisch (differenzierte Lernmaterialien, flexible Lernsettings).

Partizipative Schulkonzepte Stärkung von sozialen Kompetenzen, gegenseitigem Verständnis und demokratischer Teilhabe im Schulalltag durch lernstufenübergreifende Projekte, Begegnungstage und verbindliche Formen der Beteiligung.

Langfristige Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems Verbesserte Bildungschancen unabhängig von Herkunft oder Unterstützungsbedarf durch eine inklusive Schule für alle zur Vermeidung früher Selektion.

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