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title: "US-Aktien New York verlieren; KI-Investitionen belasten Chipssektor."
sdDatePublished: "2026-08-07T08:06:00Z"
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US-Aktien New York verlieren; KI-Investitionen belasten Chipssektor.

Kommentar Aktien International

Marktkommentar
7. August 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
53'885
- 0.8
S&P 500
7'709
- 0.2
NYSE: 1.32
Nasdaq Composite
26'348
- 0.1
Nasdaq: 9.08
Nikkei 225
65'269
- 0.6
Hang Seng
25'567
+ 0.2
Shanghai Composite
3'919
+ 0.5

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
26'257
25'950 – 26'550
USD/CHF 0.8125 EUR/CHF 0.9364
EuroStoxx 50
6'502
6'360 – 6'660
Gold 4'266 USD/Unze
Stoxx 50
5'507
5'380 – 5'680
NY WTI-Rohöl-Future 78.31 USD

New York
Die US-Aktien tendieren im Verlauf des Donnerstags-
handels etwas leichter. Der Dow-Jones-Index verliert
0,8 Prozent auf 53.885 Punkte. Der S&P-500 sinkt um
0,3 Prozent. Der Nasdaq-Composite gibt um 0,2 Pro-
zent nach. Belastend wirkten wieder erwachte Zweifel an
der Tragfähigkeit der massiven KI-Investitionen, die vor
allem den Chipsektor nach unten zögen, sagen Händler.
Auch steigende Marktzinsen dämpften die Kauflust.
Übergeordnet stütze aber die Hoffnung, dass die Straße
von Hormus bald wieder geöffnet wird. Einem Bericht
des Wall Street Journal zufolge stehen der Iran und der

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Oman kurz vor einer Einigung über die Einrichtung zwei-
er Schifffahrtsrouten, über die die Meerenge in beide
Richtungen passiert werden könnte. Der Brentölpreis
steigt indessen um 3,8 Prozent auf 82,47 Dollar, nach-
dem er in den vergangenen Tagen kräftig gefallen war.
Konjunkturseitig lagen die Erstanträge auf Arbeitslo-
senhilfe in der Vorwoche knapp unter der Konsens-
schätzung von Ökonomen. Sie bewegen sich jedoch
noch immer auf recht niedrigem Niveau, was von einer
guten Beschäftigungslage zeugt. Die Produktivität au-
ßerhalb der Landwirtschaft stieg im zweiten Quartal
stärker als angenommen. Der Anstieg der Lohnstück-
kosten fiel dabei geringer aus als erwartet. In Reaktion
auf die Daten legen die Anleiherenditen leicht zu. Die
Zehnjahresrendite steigt um 6 Basispunkte auf 4,67
Prozent. Der Dollarindex tendiert gut behauptet. Die
Aktien der Speicherchiphersteller Western Digital und
Sandisk fallen um 11,4 und 5,5 Prozent, zeigen sich
damit aber deutlich erholt von ihren Tagestiefs. Beide
Unternehmen haben am Mittwoch nach Börsenschluss
überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt. Bei Sandisk
habe aber die Umsatz- und Margenprognose für das
laufende Geschäftsquartal unter den Konsensschätzun-
gen gelegen, heißt es. Der Ausblick von Western Digital
werde als konservativ gelesen. Seagate, die anfangs
noch in "Sippenhaft" genommen wurden, schaffen den
Dreh ins Plus und gewinnen 2,3 Prozent. Der Ölkonzern
Conocophillips hat derweil im Quartal dank höherer
Ölpreise mehr verdient als erwartet und den Ausblick
bestätigt. Die Aktie steigt um 1 Prozent. SpaceX stehen
mit dem Ende der Haltefrist für bestimmte Aktienpakete
im Fokus. Am Donnerstag endet diese Frist für bis zu
911,5 Millionen Aktien, wie aus dem Prospekt zum Bör-
sengang hervorgeht. Die Zahl entspricht 140 Prozent
der unmittelbar nach dem IPO erhältlichen Aktien.
SpaceX tendieren 1,2 Prozent höher, hatten allerdings
am Mittwoch im Zuge von Gewinnmitnahmen fast 14
Prozent eingebüßt. Vor der Zahlenvorlage am späten
Dienstag sei die Aktie hochgekauft worden, so Marktteil-
nehmer.

Asien
Keine einheitliche Tendenz gibt es zum Wochenaus-
klang an den asiatischen Aktienmärkten. Mit Abgaben
zeigen sich die Börsen in Tokio und Seoul, wo erneute
Verluste bei den Technologiewerten das Sentiment be-
lasten. Dagegen geht es an den chinesischen Börsen
nach guten Konjunkturdaten leicht nach oben. Die Blicke
der Anleger sind zudem auf den US-Arbeitsmarktbericht
für Juli gerichtet, der am Nachmittag veröffentlicht wird.
Die Daten würden mit Spannung erwartet, da sie dar-
über entscheiden könnten, ob die Märkte eine mehr oder
weniger als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für
eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September
einpreisen, so Marktanalyst Matt Simpson von StoneX.
Die Fed-Funds-Futures hätten zuletzt die Erwartungen
für zwei Zinserhöhungen bis Dezember zurückge-
schraubt, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhö-
hung im September bei Handelsschluss am Donnerstag
bei 54,6 Prozent gelegen habe, stellt er fest. Der Markt
rechnet mit der Schaffung von 83.000 neuen Stellen
außerhalb der Landwirtschaft. Im Juni waren 57.000
Stellen hinzugekommen. Die Arbeitslosenquote wird
unverändert bei 4,2 Prozent gesehen.
Für den Kospi geht es um 1,4 Prozent nach unten, be-
lastet
von
einem
erneuten
Minus
bei
Index-
Schwergewicht SK Hynix, das um 5,2 Prozent nachgibt.
LG Innotek fallen um 0,7 Prozent. Dagegen stabilisieren
sich Samsung Electronics nach den jüngst kräftigen
Verlusten und erhöhen sich um 0,1 Prozent. Der Kospi
hat im Wochenverlauf mehr als 6 Prozent eingebüßt und
steuert damit bereits auf den siebten wöchentlichen
Rückgang in Folge zu. Für den Nikkei-225 in Tokio geht
es um 0,7 Prozent abwärts. Hier zeigen sich die Chip-
Werte mit neuerlichen Abgaben. So knicken Lasertec
um 14,5 Prozent ein. Die Softbank-Titel fallen um 3,5
Prozent. Der Nettogewinn reduzierte sich im ersten
Quartal um 18 Prozent, die Zahlen übertrafen allerdings
die Markterwartungen. Die Softbank Group hat zudem
ihre Beteiligung an OpenAI genutzt, um von einer Gruppe
von Banken einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-
Dollar aufzunehmen. Damit erhöht der Konzern das
Risiko seiner Wette auf den KI-Pionier. Dagegen geht es
für den Shanghai-Composite um 0,5 Prozent nach
oben. Der Hang-Seng-Index in Hongkong erholt sich
von leichten Verlusten im Verlauf und verbessert sich
um 0,2 Prozent. Hier stützen gute Konjunkturdaten.
Chinas Export-Wachstum ist im Juli robust geblieben,
auch wenn es sich gegenüber Juni verlangsamte. Grund
dafür war die anhaltend starke weltweite Nachfrage
nach Produkten der künstlichen Intelligenz. Die Exporte
stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Prozent und
kühlten sich damit leicht von dem Wachstum von 27,0
Prozent im Vormonat ab. Der Ölpreis legt mit den jüngs-
ten Entwicklungen im Iran-Krieg zu und baut damit seine
Vortagesgewinne weiter aus. Die Ölpreise waren zu Wo-
chenbeginn stark gefallen, nachdem Berichte die Runde
gemacht hatten, wonach Iran und Oman ein Abkom-
men zur schnellen Wiedereröffnung der Straße von
Hormus aushandelten. Die USA könnten sich aber gegen

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jedes Abkommen sperren, das dem Iran die formelle
Kontrolle über die Meerenge gäbe, heißt es. Der Preis für
ein Barrel der Sorte Brent steigt um weitere 1,3 Prozent
auf 83,59 Dollar. Bei den Einzelwerten gewinnt die Nin-
tendo-Aktie 4,8 Prozent. Der japanische Videospiele-
Hersteller hat für das erste Geschäftsquartal einen deut-
lich höheren Gewinn gemeldet, der auf stärkere Verkäufe
von Spiele-Software und den Erfolg eines neuen "Super
Mario"-Films zurückzuführen ist, trotz rückläufiger Ver-
kaufszahlen der Switch-2-Konsolen.

Europa
Am Freitag dürfte der Dax zunächst nur wenig vor-
wärtskommen. Nach seinem zur Wochenmitte erreich-
ten Höchststand bei etwas über 26.400 Zählern fehlt
dem deutschen Leitindex für einen Anstieg über dieses
Kursniveau zurzeit die Kraft. Zwei Stunden vor dem Xe-
tra-Start taxierte der Broker IG den Dax mit plus 0,16
Prozent auf 26.181 Punkte. Damit zeichnet sich auf
Wochensicht ein Zuwachs von 2,2 Prozent ab.
Bremsen könnte vor dem Wochenende der Ölpreis, der
erneut etwas stieg, da die Aussichten auf eine dauerhaf-
te Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wieder-
öffnung der Straße von Hormus weiterhin ungewiss sind.
In der Bilanzsaison geht es in Deutschland am Freitag
etwas ruhiger zu als an den Tagen davor. Auf der Agen-
da stehen aus dem Dax mit der Allianz und der Munich
Re zwei Versicherer sowie der Lastwagenbauer Daimler
Truck . Am Nachmittag dürften sich die Anleger für die
monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA interes-
sieren.

Marktnachrichten

Airbnb: Mit Traumzahlen – Aktie hebt ab
Airbnb hat starke Zahlen für das zweite Quartal vorge-
legt und die Erwartungen übertroffen. Die Aktie springt
nachbörslich fast 8 Prozent. Im nachbörslichen Han-
del stieg die Aktie um 7,83 Prozent auf 163,52 US-
Dollar, nachdem der Online-Reisekonzern sowohl beim
Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen der Ana-
lysten übertroffen hatte. Airbnb erzielte im zweiten
Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,37 US-Dollar je
Aktie. Der Analystenkonsens hatte laut LSEG bei 1,25
US-Dollar gelegen. Auch beim Umsatz konnte das Un-
ternehmen die Erwartungen übertreffen. Die Erlöse be-
liefen sich auf 3,61 Milliarden US-Dollar, während Ana-
lysten mit 3,58 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten.
Gegenüber den 3,1 Milliarden US-Dollar des Vorjahres-
quartals erhöhte sich der Umsatz damit um 17 Prozent.
Daimler Truck: Mit Gewinneinbruch – Geschäfte
sollen sich spürbar bessern
Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat im zweiten
Quartal unter dem Strich deutliche Abstriche machen
müssen. Das Ergebnis je Aktie sackte im Jahresver-
gleich um fast die Hälfte auf 0,15 Euro ab, wie der
Dax-Konzern am Freitag in Leinfelden-Echterdingen
mitteilte. Unter anderem belasteten Zölle die Profitabi-
lität auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt.
Vorläufige Zahlen zum Tagesgeschäft hatte das Unter-
nehmen bereits vor gut zwei Wochen vorgelegt. Weil es
nach der Anerkennung von US-Wertschöpfungsanteilen
durch die Behörden im zweiten Halbjahr auch insgesamt
wieder besser laufen soll, hatte Daimler Truck damals
auch die Konzernprognose erhöht. Diese bestätigte Che-
fin Karin Radström. Die positive Dynamik des zweiten
Quartals sollte im dritten Jahresviertel noch deutlich
zunehmen, hieß es in der Mitteilung vom Freitag. Der
Auftragseingang legte in den drei Monaten bis Ende
Juni gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um
27 Prozent auf 74.448 Fahrzeuge zu. Der Umsatz im
Industriegeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen
gerechnet - war wie bereits bekannt im zweiten Quartal
um 6 Prozent gestiegen, doch die um Sondereffekte
bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Zinsen in dem
Bereich ging um 2,4 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent zu-
rück.

Allianz: Verdient operativ mehr als erwartet und be-
stätigt Ausblick
Die Allianz hat im zweiten Quartal in allen drei Sparten
kräftige Zuwächse beim operativen Gewinn verzeich-
net. Auf Konzernebene fiel der Betriebsgewinn höher aus
als von Analysten erwartet. Unter dem Strich verdiente
der DAX-Konzern dagegen wegen Sondereffekten weni-
ger. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte Euro-
pas grösster Versicherer. Der operative Gewinn legte
um 10,6 Prozent auf 4,87 Milliarden Euro zu. Analys-
ten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffent-
lichten Konsens mit 4,6 Milliarden gerechnet. Unter dem
Strich verdiente die Allianz 2,6 Milliarden Euro nach
2,84 Milliarden im Vorjahr. Hier hatte die Prognose auf
2,79 Milliarden gelautet. Unter anderem hatte der Kon-
zern im Vorjahr einen ausserordentlichen Veräusse-
rungsgewinn aus dem Verkauf des Joint Ventures mit
Unicredit vereinnahmt. Für das laufende Jahr stellt die
Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden
Euro und damit leicht über Vorjahresniveau in Aussicht,
wobei eine Abweichung von 1 Milliarde Euro nach oben
oder unten möglich ist.

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Lanxess: Auf Kurs zu jahreszielen – Umfeld bleibt
aber schwierig
Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat im zweiten Quar-
tal auch von Schwierigkeiten der asiatischen Konkurrenz
durch den Iran-Krieg profitiert. Dieser erschwerte die Öl-
und Gasversorgung in Teilen Asiens. Insgesamt bleibt
das Umfeld aber schwierig; das Unternehmen setzt wei-
ter auf Einsparungen und bestätigte das Jahresgewinn-
ziel. Dabei betonte Lanxess-Chef Matthias Zachert laut
Mitteilung vom Freitag,