---
title: "Porsche SE macht im H1 Milliardenverlust in Stuttgart; 2,2 Mrd Euro Verlust durch VW-Abschreibung"
sdDatePublished: "2026-08-07T12:07:00Z"
source: "https://www.bekb.ch/-/media/bekb/portal/documents/publikationen/marktkommentare/updates-aktien-ausland.pdf?vs=1761\u0026sc_lang=de"
topics:
  - name: "stocks and securities"
    identifier: "medtop:20000396"
  - name: "corporate earnings"
    identifier: "medtop:20000178"
  - name: "merger or acquisition"
    identifier: "medtop:20000204"
  - name: "air transport"
    identifier: "medtop:20000338"
  - name: "financial statement"
    identifier: "medtop:20000180"
  - name: "earnings forecast"
    identifier: "medtop:20000179"
  - name: "financial service"
    identifier: "medtop:20001370"
locations:
  - "Dallas"
  - "Kentucky"
  - "Pennsylvania"
  - "Allentown"
  - "New York"
  - "Louisiana"
  - "Stuttgart"
  - "Essen"
  - "United States"
---


Porsche SE macht im H1 Milliardenverlust in Stuttgart; 2,2 Mrd Euro Verlust durch VW-Abschreibung

Update Aktien International

Börsennews
7. August 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
European Futures

Euro Stoxx 50
6'567
+ 0.5 %

DAX
26'428
+ 0.7 %

CAC 40
8'742
+ 0.4 %

FTSE 100
10'957
+ 0.7 %

US-Futures

Dow Jones Industrial
54'091
+ 0.1 %

Nasdaq 100
29'638
+ 0.5 %

S&P 500
7'752
+ 0.2 %

News Europa

Airbus: liefert im Juli 67 Verkehrsflugzeuge aus
Airbus
gab
am
Freitag
bekannt,
im
Juli
67
Verkehrsflugzeuge an 39 Kunden ausgeliefert und 204
neue Bestellungen erhalten zu haben. Der europäische
Flugzeughersteller
hat
damit
2026
bisher
418
Flugzeuge an 82 Kunden ausgeliefert.

Banca Monte dei Paschi di Siena: im ersten
Halbjahr mit zweistelligem Gewinnanstieg
Die Banca Monte dei Paschi di Siena Spa (MPS) gab am
Freitag bekannt, dass sie das erste Halbjahr 2026 mit
einem den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von
1,12 Milliarden Euro abgeschlossen hat, ein Plus von 25
%
gegenüber
dem
Vorjahr.
Die
gesamten
Nettoeinnahmen aus dem Bankgeschäft stiegen um
4,1 % auf 4,02 Milliarden Euro, verglichen mit 3,87
Milliarden
Euro
im
ersten
Halbjahr
2025.
Der
Nettozinsertrag erreichte 2,10 Milliarden Euro und
blieb damit im Vergleich zu 2,09 Milliarden Euro im
gleichen
Zeitraum
2025
weitgehend
stabil.
Die
Nettoprovisionen stiegen um 3,6 % auf 1,29 Milliarden
Euro, verglichen mit 1,24 Milliarden Euro im Vorjahr. Das
operative Nettoergebnis stieg um 8,2 % von 1,86
Milliarden Euro auf 2,01 Milliarden Euro, während die
Betriebskosten um 0,7 % von 1,74 Milliarden Euro auf
1,72 Milliarden Euro sanken. Die Kosten-Ertrags-Quote
verringerte sich um 2 Prozentpunkte auf 43 %.

www.bekb.ch | Börsennews | 7. August 2026
2

Brenntag: hebt Gewinnprognose für 2026 erneut an
Auf Grundlage des anhaltend positiven Starts in das
dritte Quartal werde 2026 nun ein operativer Gewinn
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von
1,35 bis 1,45 Milliarden Euro erwartet, teilte das
Unternehmen am Freitag überraschend mit. Erst im Juni
hatte der Dax-Konzern die Prognose auf 1,25 bis 1,40
Milliarden Euro angehoben. Analysten haben aktuell im
Median 1,38 Milliarden Euro auf dem Zettel.

Easyjet: geht an den US-Finanzinvestor Apollo
Apollo sicherte sich nach einigem Hin und Her die
Unterstützung des Managements und der Gründerfamilie
Haji-Ioann für seine Offerte über 7,15 britische Pfund
je Easyjet-Aktie beziehungsweise 5,7 Milliarden
Pfund. Ein Gebot in dieser Höhe hatte Apollo bereits vor
vier Wochen angedeutet. Offen war noch, ob der US-
Finanzinvestor Castlelake, der seit Mai um den
Billigflieger gebuhlt hatte, noch mal nachlegt. Dies tat er
aber nicht, sondern zog sich am Donnerstag endgültig
zurück.

Munich Re: bekommt den Preisabschwung im
Geschäft mit Erstversicherern wie Allianz und Axa
deutlich zu spüren und kappt Umsatzziel für 2026
Nach
weiteren
Abschlägen
bei
der
jüngsten
Vertragserneuerung kappt Vorstandschef Christoph
Jurecka seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. In
der Rückversicherungssparte dürfte der Umsatz mit
38 Mrd. Euro um 2 Mrd. Euro niedriger ausfallen als
bisher gedacht. Für den gesamten Konzern geht
Jurecka nun von 62 Mrd. statt 64 Mrd. Euro aus. Im
zweiten Quartal profitierte der Rückversicherer hingegen
von sehr geringen Grossschäden im Schaden- und
Unfallgeschäft und glänzenden Geschäften mit Aktien.
Unter dem Strich verdiente er dadurch – wie bereits
vorab gemeldet – rund 2,2 Mrd. Euro und damit über
6% mehr als im Vorjahreszeitraum. Jurecka sieht die
Munich Re daher „auf sehr gutem Weg“ zu ihrem
geplanten Jahresgewinn von 6,3 Mrd. Euro. Die Aktie
verliert im Morgenhandel über 3 %.

Porsche SE: macht im H1 einen Milliardenverlust
wegen VW-Abschreibung
Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft
einen Verlust von 2,2 Milliarden, wie das Unternehmen
am Freitag in Stuttgart mitteilte. Im Jahr zuvor wurden
noch rund 300 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.
Sowohl Europas grösster Autobauer Volkswagen als auch
die
weitere
wesentliche
Beteiligung,
der
Sportwagenbauer Porsche AG, kämpfen derzeit mit
schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der
Automobilindustrie. Die Wertberichtigungen auf die
Volkswagen-Anteile betrugen im ersten Halbjahr 3
Milliarden Euro und auf den Sportwagenbauer Porsche
200 Millionen Euro. Die Verschuldung ging Ende Juni
leicht
auf
5
Milliarden
Euro
zurück.
Die
Beteiligungsholding Porsche SE strebt im Gesamtjahr
weiter ein bereinigtes Konzernergebnis von 1,5
Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro und Ende des Jahres
eine Nettoverschuldung zwischen 4,7 Milliarden und 5,2
Milliarden Euro an.

RWE: stoppt Offshore-Projekte vor den Küsten der
USA und will dafür in Projekte mit verflüssigtem
Erdgas und andere Gas-Vorhaben in den USA
investieren
Anders als zunächst geplant wird der Energieriese RWE
doch nicht diverse Windkraftanlagen in US-Gewässern
betreiben - dafür bekommt der Konzern von der US-
Regierung einen Ausgleich in Höhe von 1,22
Milliarden
Dollar.
Der
Vergleich
der
US-
Windkrafttochter mit dem Innenministerium sehe vor,
dass sie auf Ansprüche gegen die Regierung
verzichtet und Pachtrechte für Windkraftanlagen
vor den Küsten von New York, Kalifornien und
Louisiana zurückgibt, teilte RWE mit. In die Planung der
Vorhaben hatte der Konzern mit Sitz in Essen nach
eigenen Angaben bereits mehr als eine Milliarde Dollar
investiert. "Nach sorgfältiger Abwägung wurde
festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf
absehbare
Zeit
keine
Genehmigungsfähigkeit
gegeben
ist",
erklärte
das
Unternehmen
nun.
Stattdessen will RWE jetzt Millionenbeträge in Projekte
mit verflüssigtem Erdgas und andere Gas-Vorhaben in
den USA investieren.

News Übersee

Boeing: US-Luftfahrtaufsicht FAA lässt rund 470
Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max auf Risse rund
um Türen prüfen

www.bekb.ch | Börsennews | 7. August 2026
3

Ein Boeing-Sprecher sagte dem «Wall Street Journal»,
das Problem sei in den vergangenen Jahren beim
Vorläufer 737 New Generation aufgetreten. Bei der
737 Max-Flotte seien die Risse zwar bisher nicht
beobachtet worden – aber da Konstruktion und
Produktionsverfahren bei ihnen in diesem Bereich ähnlich
seien, habe man die Inspektionen auf sie ausgeweitet. Die
FAA machte die Überprüfung einiger Flugzeuge der
Max-Modelle 737-8, 737-9 und 737-8200 auf Risse an
einer Ecke der vorderen Tür verpflichtend. Die
Anordnung tritt am 10. September in Kraft.

PPL: Q2 unter den Erwartungen
Das Energieunternehmen (Pennsylvania Power and
Light) aus Allentown meldete einen Umsatz von 2,11
Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal, verglichen mit
der FactSet-Konsensschätzung von 2,19 Milliarden US-
Dollar. Der Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 33 Cent
gegenüber 32 Cent im Vorjahr. Die Prognose lautete 34
Cent pro Aktie (Bloomberg-Konsens). Das Unternehmen
erwartet weiterhin ein stärkeres Gewinnwachstum
im zweiten Halbjahr 2026, gestützt durch verbesserte
Mechanismen zur Kostendeckung und Kapitalverfolgung,
die
eine
zeitnahe
Amortisation
der
Investitionen
ermöglichen. Schätzungen zufolge bietet die aktuelle
wirtschaftliche
Entwicklung
in
Pennsylvania
und
Kentucky
bis
2032
ein
potenzielles
Investitionspotenzial für die Stromerzeugung von 10
bis 12 Milliarden US-Dollar. Basierend auf der
bisherigen Geschäftsentwicklung bestätigte PPL seine
Gewinnprognose für 2026 von 1,90 bis 1,98 US-
Dollar je Aktie.

Take Two: Q1 über den Erwartungen - bestätigt die
bisherige Prognose für das Gesamtjahr
Der Computer- und Videospieleentwickler aus New York
(ca. 13'000 MA) meldete einen Umsatz von 1,53
Milliarden US-Dollar im 1. Quartal und übertraf damit
die FactSet-Konsensprognose von 1,36 Milliarden US-
Dollar. Der Verlust pro Aktie im 1. Quartal betrug 0,18
US-Dollar
und
übertraf
damit
die
FactSet-
Konsensprognose von 0,20 US-Dollar Verlust. Der
Nettoverlust im 1. Quartal belief sich auf 34,1 Millionen
US-Dollar. Im Vorjahresquartal erzielte Take-Two einen
bereinigten Gewinn von 61 Cent je Aktie bei einem
Nettoumsatz von 1,42 Milliarden US-Dollar. Take-Two
bekräftigte seine Prognose für einen Nettoumsatz
von
8
bis
8,2
Milliarden
US-Dollar
für
das
Geschäftsjahr 2027, das am 31. März endet. Der
Mittelwert von 8,1 Milliarden US-Dollar liegt unter der
Konsensschätzung der Analysten von 8,53 Milliarden US-
Dollar.

Vistra: Umsatz im 2. Quartal verfehlt Erwartungen
Das Energieunternehmen aus Irving, Texas, meldete für
den Berichtszeitraum einen operativen Umsatz von
4,02 Mrd. USD, Das sind -5,5 % gegenüber dem Vorjahr
und deutlich unter der Prognose von 4,93 Mrd. USD
(Bloomberg-Konsens). Das bereinigte EBITDA aus
fortgeführten Geschäftsbereichen betrug 1,77 Mrd.
USD, +31 % gegenüber dem Vorjahr und damit über der
Prognose von 1,65 Mrd. USD. Das Unternehmen geht
weiterhin
von
einem
bereinigten
EBITDA
aus
fortgeführten Geschäftsbereichen zwischen 6,80
Mrd. USD und 7,60 Mrd. USD aus. Hier lautete die
Prognose 7,27 Mrd. USD. Der Konzern geht weiterhin von
einem bereinigten freien Cashflow zwischen 3,93
Mrd. USD und 4,73 Mrd. USD aus.

www.bekb.ch | Börsennews | 7. August 2026
4

QUELLEN

AWP-dpa-AFX-DJN-Reuters-BEKB
IMPRESSUM
Kontakt

Handelsabteilung BEKB
3097 Bern-Liebefeld
www.bekb.ch,
Autoren

Eric Trummer

031 666 63 55

eric.trummer@bekb.ch

Roger Baumgartner
031 666 63 55

roger.baumgartner@bekb.ch,

Christoph Germann
031 666 63 55

christoph.germann@bekb.ch

Olivier Stern

031 666 63 55

olivier.stern@bekb.ch

Peter Oesch

031 666 63 55

peter.oesch@bekb.ch
Medienanfragen
Medienstelle BEKB
031 666 10 15

media@bekb.ch

LEGAL DISCLAIMER
Werbung: Bei vorliegender Publikation handelt es sich um Werbung für Finanzinstrumente. Sie richtet sich ausschliesslich an Kunden mit entsprechenden Kenntnissen und
Erfahrungen mit Wohnsitz bzw. Sitz in der Schweiz. Die Informationen, Produkte und Dienstleistungen sind nicht für Personen bestimmt, die aufgrund von Nationalität,
Wohnsitz bzw. Sitz oder sonstiger Gründe einer Rechtsordnung unterliegen, die es ausländischen Finanzdienstleistern verbietet, dort geschäftlich tätig zu sein oder den ihr
unterliegenden juristischen oder natürlichen Personen den Zugang zu Informationen, Produkten oder Dienstleistungen ausländischer Finanzdienstleister verbietet oder
einschränkt. Personen, die solchen lokalen Beschränkungen unterstehen, ist die Nutzung oder Weitergabe dieser Informationen, Produkte und Dienstleistungen untersagt.
Kein Angebot, keine Beratung und Finanzanalyse: Die obigen Informationen dienen ausschliesslich dem Informationszweck. Sie stellen insbesondere keine Aufforderung,
kein Angebot und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Produkten, zur Ausführung von Transaktionen oder zum Abschluss irgendeines Rechtsgeschäfts dar. Im
Weiteren stellen die publizierten Informationen keine Beratung weder in rechtlicher noch in steuerlicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Hinsicht dar. Die Informationen haben
einzig beschreibenden Charakter und ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung durch eine qualifizierte Fachperson. Schliesslich weisen wir darauf hin, dass es sich bei
den obigen Informationen nicht um das Ergebnis einer Finanzanalyse der BEKB handelt. Die "Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse" der
Schweizerischen Bankiervereinigung finden auf die vorliegenden Informationen daher keine Anwendung.
Haftungsausschluss: Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Daten, Analysen und Beurteilungen ("Angaben") enthalten Informationen von Datenlieferanten und deren
Zulieferer ("Drittlie