IVI entdeckt Orthobunyavirus der Simbu-Serogruppe bei Rindern in der Schweiz; Überwachung fortgeführt

Erkrankungen bei Rindern: Informationen des IVI und Empfehlungen

Mitteilung Veröffentlicht am 7. August 2026

Erkrankungen bei Rindern: Informationen des IVI und Empfehlungen

Seit Mitte Juli zeigen immer mehr Milchkühe in verschiedenen Regionen der Schweiz Fieber, Durchfall und eine deutlich geringere Milchleistung als üblich.

Untersuchungen des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) haben bei Rindern ein Orthobunyavirus der Simbu-Serogruppe nachgewiesen. Die Abklärungen und die Überwachung werden fortgeführt.

Aktuelle Informationen zu den Untersuchungsergebnissen und zur Entwicklung der Situation sind auf der Website des IVI verfügbar.

Tierhaltende müssen bei Fieber, Durchfall, einem Rückgang der Milchleistung, einem Abort oder anderen Auffälligkeiten umgehend ihre Tierärztin oder ihren Tierarzt kontaktieren.

Orthobunyaviren der Simbu-Serogruppe werden hauptsächlich durch Gnitzen übertragen. Die Tiere soweit möglich vor den Stichen dieser Insekten zu schützen, kann dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu verringern.

Während Hitzeperioden müssen die Tiere zudem konsequent vor Hitzestress geschützt werden, insbesondere durch ausreichend Wasser und Schatten sowie geeignete Kühlungsmassnahmen.

Das BLV verfolgt die Entwicklung gemeinsam mit dem IVI und den zuständigen Fachstellen. Weitere Informationen zu den Untersuchungen sind auf der Website des IVI verfügbar.

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