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title: "Rotkreuz-Museum Luckenwalde eröffnet Jubiläums-Ausstellung im Haus des Ehrenamts Luckenwalde anlässlich 25 Jahre Museum; Depotobjekte-Ausstellung verlängert bis 31. Oktober 2026"
sdDatePublished: "2026-08-07T11:47:00Z"
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  - "Potsdam"
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Rotkreuz-Museum Luckenwalde eröffnet Jubiläums-Ausstellung im Haus des Ehrenamts Luckenwalde anlässlich 25 Jahre Museum; Depotobjekte-Ausstellung verlängert bis 31. Oktober 2026

MM7 :: DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.

Ausgabe 3/2026
Menschlichkeit
Unparteilichkeit
Neutralität
Unabhängigkeit
Freiwilligkeit
Einheit
Universalität
Die
u Ein Haus voller Rotkreuzschätze
u Wenn aus Nachbarn ein Netzwerk wird
u 30 Jahre Besondere Wohnform Haus am Heidefeld
MITGLIEDERMAGAZIN
Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.

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DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. • Mitgliedermagazin 3/2026 • www.drk-fs.de
Ort:
Haus des Ehrenamts
Neue Parkstraße 18
14943 Luckenwalde
geöffnet:
Mo. bis Fr. zu den Öffnungszeiten
der Kreisgeschäftsstelle und nach
Vereinbarung; Eintritt frei!
Kontakt:
Rainer Schlösser
0151 15591977
museum@drk-fs.de
Schätze
des Rotkreuz-Museums
Eine Ausstellung des Rotkreuz-Museums Luckenwalde und des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald
29. Juni 2026 bis
30. September 2026
Ausstellung zum
25jährigen
Bestehen
des Museums
Die Ausstellung wird bis zum
31. Oktober 2026 verlängert

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DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. • Mitgliedermagazin 3/2026 • www.drk-fs.de
Impressum
V.i.S.d.P.: Jan Spitalsky [jsp]
Redaktionsmitglieder:
Jan Spitalsky [jsp], Anja Thoß [at], Katrin Tschirner [kt],
Prof. Dr. Rainer Schlösser [rs], Harald-Albert Swik [has]
Gastautoren:
Nathalie Meng [nm], Simon Jägersküpper [sj]
Bildnachweise:
S. 1, 4, 5 (unten), 6, 8, 9, 19, 20: Archiv des DRK-Kreis­
verbands Fläming-Spreewald
S. 2, 3: Ines Glöckner
S. 5 (alle oben), 17 (unten): Rotkreuz-Museum Lucken­
walde
S. 7: Breloer/DRK
S. 10: Phil Schenk
S. 11, 16, 17 (oben): Harald-Albert Swik
S. 12: DRK-Landesverband Brandenburg e.V.
S. 13: BBK
Grafik und Layout:
Ines Glöckner/Visuelle Kommunikation
Verlag:
Verlag W. Wächter GmbH
Bismarckstraße 108, 10625 Berlin
Tel.: 030 31869010, E-Mail: info@waechter.de
Internet: www.waechter.de
Auflage: 6.000
Herausgeber:
DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.
Neue Parkstraße 18, 14943 Luckenwalde
Tel.: 03371 62 57 0, E-Mail: tschirner.katrin@drk-fs.de
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugs­
weise – nur mit Genehmigung des Herausgebers.
Inhalt Seite
Grußwort 3
Ein Haus voller Rotkreuzschätze 4
Mit Leidenschaft und Schraubenschlüssel 6
7 Fragen an Christian Hörl 7
Wenn aus Nachbarn ein Netzwerk wird 8
30 Jahre Haus am Heidefeld 9
Unsere Ehrenamtlichen auf der ILA 10
Hier muss wieder eine Bank hin 11
Das Komplexe Hilfeleistungssystem 12
Krisenvorsorge beginnt zu Hause 13
Rotkreuz-Museum vogelsang ip 14
Besuch beim Norwegischen Roten Kreuz 16
Historisches Fenster 17
kurz & knapp notiert 18
Ansprechpartner 19
Im Einklang mit dem deutschen Sprachsystem sind gram­
matisch männliche Personenbezeichnungen, soweit sie
sich nicht auf konkrete Personen beziehen, geschlechts­
neutral zu verstehen.
Liebe Leserinnen und Leser,

wo kommen wir her – und wo gehen wir hin? In dieser Ausgabe blicken wir
bewusst zurück: 25 Jahre Rotkreuz-Museum, 30 Jahre Haus am Heidefeld,
mehr als 20 Jahre Familienzentrum und Ortsverband Lieberose. Die Jubiläen
zeigen exemplarisch, was unseren Kreisverband ausmacht: Menschen, die
über Jahrzehnte Verantwortung übernehmen und Räume schaffen, in denen
unsere Werte lebendig sind und Teilhabe gelebte Praxis ist.
Dabei stehen wir vor großen Aufgaben: die Umgestaltung des Sozialstaates
mit ihren noch nicht absehbaren Folgen für die Finanzierung unserer Ein­
richtungen und Dienste, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung und eine
zunehmend rauere gesellschaftliche Stimmung verlangen einen nachhalti­
gen und verantwortungsbewussten Umgang. Unser Kreisverband stellt sich
diesen Herausforderungen mit seinem sichtbaren Wirken für unsere Region.
Lesen Sie in diesem Magazin z.B. von unseren Quartierskümmerern, der
ehrenamtlichen Fahrradwerkstatt oder dem Generationenwechsel bei der
ILA. Rotkreuzgeschichte ist daher immer mehr als ein Blick zurück. Sie lebt
weiter – überall dort, wo Haupt- und Ehrenamt ineinandergreifen und unsere
praktische Arbeit in der Region wirksam wird.

Was bleibt, ist unsere Haltung: Wir bleiben für die Menschen in dieser
Region da. Gestern, heute und morgen.

Herzlichst
Ihr

Jan Spitalsky
Kreisvorsitzender
DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.

Für das Luckenwalder Rotkreuz-Museum ist das Jahr 2026 ein besonderes Jahr: Das Museum wird 25
Jahre alt. Im letzten Heft konnten Sie lesen, wie alles begann. Nun feierte das Museum seinen Geburtstag
mit der Eröffnung einer ganz besonderen Sonderausstellung. Gezeigt werden seitdem im Haus des Eh­
renamts Museumsobjekte, die normalerweise im Depot des Museums ihr Dasein im Verborgenen fristen
und dennoch ihre besondere Geschichte, ihren besonderen historischen oder ästhetischen Reiz haben.
Rund achtzig Gäste waren am 26. Juni der Einladung zur Er­
öffnung gefolgt und hörten zu, wie Dr. Frank-Walter Hülsen­
beck, Präsident des DRK-Landesverbands Brandenburg, die
Laudatio auf ein Vierteljahrhundert Rotkreuz-Museum in Lu­
ckenwalde hielt. Nicht von ungefähr war er aus Potsdam an­
gereist – gesellte sich doch, als das Museum 2014 in die Trä­
gerschaft der von unserem Kreisverband gegründeten Stiftung
„Rotkreuz-Museum im Land Brandenburg“ überging, der Lan­
desverband Brandenburg als Zustifter dazu.
Durch die Eröffnungsveranstaltung führte Harald-Albert Swik,
Vizepräsident des Kreisverbands und Vorsitzender der Muse­
umsstiftung. Er hieß gleich mehrere besondere Gäste willkom­
men: Zu den Grußrednern gehörte nicht nur unser eigener
Kreisverbandspräsident Dietmar Bacher, sondern auch sein
„Amtskollege“ Dr. Lambert Löer aus unserem Partnerkreisver­
band Paderborn. Schließlich gehörte das Rotkreuz-Museum in
Westfalen-Lippe vor 25 Jahren mit zu den Vorbildern, die den
Anstoß zur Gründung des Luckenwalder Museums gaben.
Im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung stehen besondere
Exponate, die weniger durch materiellen Wert als vielmehr
durch ihre historische und kulturelle Bedeutung beeindrucken.
Einige Stücke gelten als selten oder sogar einzigartig, andere
stammen von renommierten Künstlern oder waren im Besitz
prominenter Persönlichkeiten. Einige seien hier angeführt und
sollen neugierig auf die anderen machen.
Zu den ältesten Objekten des Museums überhaupt gehören
zwei Plakate aus der mehr als eintausend Plakate aus aller
Welt umfassenden Sammlung des Museums. Sie stammen
aus dem Jahr 1859. In der Schlacht von Solferino, die damals
zwischen Frankreich und Sardinien/Piemont auf der einen und
Österreich auf der anderen Seite ausgetragen wurde, entwi­
ckelte Henry Dunant bekanntlich die Rotkreuz-Idee. Auf dem
einen Plakat ermuntert Kaiser Franz-Josef seine Soldaten zu
dieser Schlacht; auf dem anderen Plakat dankt Napoleon III.
nach der Schlacht seinen Soldaten für den errungenen Sieg.
Zu den unscheinbaren, aber wohl kostbarsten Ausstellungs­
stücken gehören die eigenhändigen Schriftstücke der fünf
Rotkreuzgründer – allesamt seltene Zeugnisse der Rotkreuz­
geschichte.
Ein Denkmal für die „Heldenhaften Frauen“ von Castiglione –
Solferinos Nachbarstadt, wo Dunant nach der Schlacht die
Pflege der verwundeten Soldaten lenkte – ist Vorbild für eine
kleine Bronzeskulptur des Bildhauers Bruno Raetsch (*1962).
Humanitäre Hilfe in der Not, wie sie das Rote Kreuz seitdem
leistet, ist auch das Motiv für die beiden ausgestellten Skulp­
turen: „Der barmherzige Samariter“ des dänischen Bildhauers
Jais Nielsen (1885-1961) und „Wir kämpfen – Wir helfen – Wir
retten“ des tschechoslowakischen Künstlers Jaroslav Horejc
(1886-1983).
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„Ein Haus voller Rotkreuzschätze“
Brandenburgs Rotkreuzpräsident eröffnet
die Sonderausstellung zum Museumsgeburtstag
 Dr. Frank-Walter Hülsenbeck, Präsident des DRK-
Landesverbands Brandenburg, eröffnet die Sonderausstellung
des Museums

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DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. • Mitgliedermagazin 3/2026 • www.drk-fs.de
Philatelisten kommen gleich zweimal auf ihre Kosten. In der
Ausstellung ist die erste Rotkreuzbriefmarke der Welt aus dem
Jahr 1889 zu sehen, die in Portugal Portofreiheit für Rotkreuz-
Dienstpost signalisiert; gleich daneben die erste Zuschlag­
marke zugunsten des Roten Kreuzes, 1914 in Frankreich aus­
gegeben.
In die Gegenwart führen zwei Graphiken des weltbekannten
Elsässers Tomi Ungerer (1931-2019), die er für das Schwei­
zerische Rote Kreuz schuf. Schmunzelnde Aufmerksamkeit
erregen die beiden Glaskünstler Korbinian Stöckle (*1967) und
Rasit Rejwan (*1991). Sie kreierten während der Corona-Pan­
demie in verschiedenen farbigen Ausführungen ein Corona-
Virus aus Glas.
Ein bedrückendes Ausstellungsobjekt führt in die Luckenwal­
der Lokalgeschichte: Der Bremer Maler Hans Lehmkuhl
(1883-1969) erhielt von der Wehrmacht den Auftrag, Porträts
von französischen Kriegsgefangenen aus den Kolonien anzu­
fertigen, die in einer Berliner Kunstausstellung gezeigt werden
sollten. Dazu reiste er im Winter 1940 nach Luckenwalde, um
im Kriegsgefangenenlager Stalag III A seine Modelle zu finden.
Das Porträt eines jungen Soldaten aus Mali hängt in der Aus­
stellung.
Die Museumsgeschichte selbst zeigt sich im Foto-Rückblick
auf die vorangegangenen Sonderausstellungen und ihre
Gäste: Bürgermeisterin a.D. Elisabeth Herzog-von der Heide,
der Autor Rolf Hochhuth, die Sportlerin Christine Theiß, die
ehemaligen Rotkreuzpräsidenten Rudolf Seiters und Gerda
Hasselfeldt und viele mehr.
Pünktlich zur Eröffnung erschien als Heft 2 der Luckenwalder
Rotkreuzgeschichten die Broschüre Die Sammlungen des
Rotkreuz-Museums. Sie ist im Museum und bei der Rezeption
der Kreisgeschäftsstelle kostenlos erhältlich.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 im Haus
des Ehrenamts zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle zu
sehen. [rs]
Link zum Ausstellungsfilm
 oben 1.v.l.: Skulptur
„Wir kämpfen – Wir helfen
 – Wir retten“ von Jaroslav Horejc,
undatiert (um 1930)

oben 2.v.l.: Die erste Rot-
kreuzmarke kommt aus Portugal
und berechtigt zur portofreien
Beförderung von Rotkreuz-Post,
1889

oben 3.v.l.: Porträt eines
französischen Kriegsgefangenen im
Luckenwalder Stalag III A von
Hans Lehmkuhl, 1940

oben rechts: Skulptur
„Der barmherzige Samariter“ von
Jais Nielsen, 1923

links: Zahlreiche Gäste waren zur
Eröffnung der Ausstellung nach
Luckenwalde gekommen

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DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. • Mitgliedermagazin 3/2026
In der Fahrradwerkstatt des Familienzentrums Blankenfelde schenken Thomas Rosinski und Manfred
Lieke ausrangierten Fahrrädern ein zweites Leben – und vielen Menschen ein Stück Mobilität. Seit vier
Jahren engagieren sich die beiden Rentner mit handwerklichem Geschick, Geduld und viel Herzblut.
Es riecht nach Gummi und Werkzeugöl, an den Wänden hän­
gen Ersatzteile, und überall warten Fahrräder auf ihre nächste
Fahrt. Mittendrin arbeiten Thomas Rosinski und Manfred Lieke.
Sie prüfen Bremsen, richten Räder her, wechseln Verschleißteile
und schauen genau hin, was sich noch retten lässt. Seit Mai
2022 bilden die beiden das ehrenamtliche Team der Fahrrad­
werkstatt im Familienzentrum Blankenfelde.
Thomas Rosinski wohnt gleich nebenan. Schon bevor er in den
Ruhestand ging, hatte er sich vorgenommen, einmal nachzu­
fragen, ob seine Hilfe gebraucht werde. Manfred Lieke wie­
derum las im Gemeindejournal, dass die nach der Pandemie
wiedereröffnete Werkstatt noch Unterstützung suchte. Weil er
privat gern Fahrräder repariert und sogar eigene Ersatzteile bei­
steuern konnte, meldete er sich kurzerhand. So fanden zwei
Me