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title: "Kulturnacht 2026 verwandelt Marktplatz Osnabrück; über 100 Beteiligte an 60 Standorten"
sdDatePublished: "2026-08-07T16:06:00Z"
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Kulturnacht 2026 verwandelt Marktplatz Osnabrück; über 100 Beteiligte an 60 Standorten

Marktplatz wird zur grünen Oase: Kulturnacht 2026 unter dem Motto „nature. culture. future.“ – Stadt Osnabrück

Marktplatz wird zur grünen Oase: Kulturnacht 2026 unter dem Motto „nature. culture. future.“

Zur 23. Ausgabe der Osnabrücker Kulturnacht am Freitag, 28. August, und Samstag, 29. August, verwandelt sich der Marktplatz vor dem historischen Rathaus in eine grüne Oase. Eine 350 Quadratmeter große Grünfläche lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, bei Musik und gastronomischen Angeboten zu entspannen und die besondere Atmosphäre der Kulturnacht zu genießen.

Darüber hinaus präsentieren Museen, Galerien, Geschäfte, das Theater Osnabrück und zahlreiche weitere Kultureinrichtungen Kunst, Literatur, Musik und viele weitere Programmpunkte. Der Eintritt ist wie gewohnt frei.

„Die Kulturnacht ist mit mehr als 100 Beteiligten an mehr als 60 Standorten die größte kulturelle Veranstaltung des Jahres in der Stadt“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Die Vielfalt und die Atmosphäre machen sie zu einem der beliebtesten Angebote des Jahres.“

Bereits am Freitag steht der Marktplatz ganz im Zeichen der Musik. Ab 17 Uhr präsentieren vier Orchester der Musik- und Kunstschule Osnabrück ihr Abschlussprogramm „BEGEGNUNG“ , das im Rahmen der Blasorchesterwoche entstanden ist. Anschließend übernehmen Nachwuchs- und Bigbands der Kreismusikschule des Landkreises Osnabrück die Bühne. Zwischen den musikalischen Beiträgen lädt das Projekt „Growth“ der Hochschule Osnabrück dazu ein, sich mit dem Verhältnis der Deutschen zu ihrem beliebtesten Nutztier, dem Schwein, auseinanderzusetzen.

Zusätzlich öffnen verschiedene Einrichtungen im Stadtgebiet ihre Türen und laden zum Besuch ein. Damit auch weiter entfernt liegende Veranstaltungsorte bequem erreicht werden können, verkehrt ein kostenloser Shuttlebus-Service auf drei festen Routen – zwei in Richtung Norden und eine Richtung Süden. Die Busse starten Lortzingstraße

Ecke Domhof gegenüber vom Lieblingskaffee und werden vom Verein Traditionsbus Osnabrück bereitgestellt.

Erstmals führt das Angebot auch über die Stadtgrenzen hinaus. So fahren die historischen Busse unter anderem zum Tuchmachermuseum in Bramsche, zum Varusschlacht-Museum Kalkriese sowie zum Museum Villa Stahmer in Georgsmarienhütte .

Ebenfalls auf der Shuttlebus-Route liegt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) . Dort sind zwei Ausstellungen zu erleben: Die interaktive Ausstellung „Mission AQUA“ verbindet Wissensvermittlung rund um das Thema Wasser mit kreativer Kunst. Ergänzt wird das Programm durch die Ausstellung „Die Aquanautinnen“ der Osnabrücker Künstlerinnen Katrin Lazaruk, Regine Wolff und Charlotte Dally. Weitere Stationen sind u. a. das Museum Industriekultur und das Museum am Schölerberg.

Am Samstag begrüßt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter um 17.45 Uhr die Besucherinnen und Besucher zur Kulturnacht auf dem Marktplatz. Im Anschluss stellt die Band Surplus Stock ihren eigens für die Kulturnacht komponierten Nachhaltigkeitssong vor. Die benötigte Energie wird dabei über ein Pedal-Power-System erzeugt – direkt durch die Muskelkraft der Besucherinnen und Besucher. Anschließend werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung des STADTRADELN engagierte Einzelpersonen und Teams für ihren Einsatz ausgezeichnet. Die weitere musikalische Begleitung auf dem Marktplatz gestalten die DJs Henosis und Arne Bense , bevor um 23.30 Uhr ein Orgelkonzert in der Kirche St. Marien den stimmungsvollen Abschluss des Abends bildet.

Ein weiterer Höhepunkt auf dem Marktplatz ist in diesem Jahr eine Laserinstallation, die die Fassade des historischen Rathauses ein besonderes Ambiente taucht.

Die Künstler*innengruppe G13 präsentiert zudem eine großformatige Installation aus Fotografien, Skulpturen, Malerei und Videokunst auf dem Platz des Westfälischen Friedens. Die Arbeit interpretiert die 13 „Grünen Finger“ der Stadt auf individuelle Weise und verbindet sie zu einer gemeinsamen skulpturalen Gesamtinstallation.

Mit dem Projekt „Ein Stück Holz“ ist der Künstler Volker-Johannes Trieb sowohl auf dem Domhof als auch auf dem Marktplatz vertreten. Auf dem Domhof wird ein vier Tonnen schwerer Eichenstamm mit integriertem Container sowie Wald- und Naturbepflanzung zu sehen sein. Am Samstagabend wird die Installation durch eine Klang- und Lichtinszenierung von Leo Haarmann aktiviert. Um 21 Uhr findet dort gemeinsam mit der Ursulaschule Osnabrück das „Erste Orchester der Stille“ statt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, mit gesammelten Ästen und sogenannten Astgeigen selbst Teil der Performance zu werden.

Auf dem Marktplatz entsteht mit einem ausgehöhlten Pappelstamm ein besonderer Rückzugsort. Der ausgehölte Stamm bietet Raum für Ruhe und Meditation und lädt dazu ein, die Kulturnacht für einen Moment aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben.

Auf dem Fritz-Wolf-Platz lädt die Open Stage der Stadtbibliothek zu einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm ein. In jeweils zwölfminütigen Auftritten präsentieren The Lake and The Wolf , CEDI , Thomas Voßberg , Anna Banana , Aki Böttcher , Yuna Sora und Sarah Bernhard Musik, Tanz, Slam und Comedy. Im Anschluss gehört die Bühne allen Besucherinnen und Besuchern: Bei einer offenen Karaoke-Session kann jeder selbst zum Mikrofon greifen.

Ebenfalls auf dem Fritz-Wolf-Platz entsteht eine Future Zone , in der Vereine und Schulen ihre Projekte vorstellen und zum Mitmachen einladen. Unter anderem sind die OMAS GEGEN RECHTS vertreten und gestalten gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern Drucke auf alten Tetrapaks.

Der Bund Bildender Künstler (BBK) zeigt im Kunstquartier die Ausstellung „UNTER UNS“ von Sebastian Osterhaus und Regine Wolff. Beide Künstlerinnen und Künstler führen persönlich durch die Ausstellung und überraschen mit einer tierischen Mitmachaktion.

Ein abwechslungsreiches Straßenkulturprogramm bietet außerdem der Verein FOKUS e. V. , der das Altstadtgebiet mit verschiedenen künstlerischen Aktionen beleben wird.

Die Musikschulen aus Stadt und Landkreis laden zu einem abwechslungsreichen Konzertabend voller musikalischer Begegnungen ein. Junge Talente und erfahrene Ensembles präsentieren ein vielseitiges Programm und zeigen die große Bandbreite der regionalen Musikschularbeit.

Den Auftakt gestalten vier Orchester der Musik- und Kunstschule mit ihrem Abschlussprogramm „BEGEGNUNG“, das im Rahmen der Blasorchesterwoche entstanden ist. Die jährliche Bläserwoche Osnabrück bietet jungen Musiker* innen die Möglichkeit, in unterschiedlichen Orchestern gemeinsam zu musizieren und innerhalb weniger Tage ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zu erarbeiten.

Die Kreismusikschule präsentiert unter dem Titel „Band Basics“ gleich zwei Nachwuchsbands.

Mit ihrem facettenreichen Repertoire, mitreißenden Grooves und klanglicher Vielfalt sorgt die „Konsession“-Bigband für einen stimmungsvollen Abschluss des Konzertabends.

● PROJEKT GROWTH DER HOCHSCHULE OSNABRÜCK

Zwischen Straßentheater-Performance, Wissensvermittlung und Ad-hoc- Debatte fragt das Projekt GROWTH

„Eine Bühne für den Wandel“ nach dem Verhältnis zum liebsten Nutztier der Deutschen.

➥ 18.15 und 20 Uhr

Ein Stück Holz Auf dem Domvorplatz wird ein vier Tonnen schwerer Eichenstamm mit integriertem Container und Wald- und Naturbepflanzung installiert. Für Samstag aktiviert eine Klang- und Lichtinstallation von Leo Haarmann die Skulptur des Künstlers Volker-Johannes Trieb atmosphärisch.

Das Atelier 27 mit Mario Haunhorst und Jens Standke zeigt ein Videomapping zwischen Industriekultur und Transformation. Bildwelten überschreiben die Architektur, greifen die Geschichte des Ortes auf und verbinden sich mit Haunhorsts Projekt „Drahtzieher“ und mit Standkes „afterlife SymmeTree“. Dazu: treibender TechHouse.

➥ 17–24 Uhr; Videomapping: 21 Uhr

„G13“ – 13 Osnabrücker Kunstschaffende entwickeln gemeinsam eine raumgreifende Installation, in der die 13 Grünen Finger der Stadt jeweils individuell interpretiert und zugleich in einer gemeinsamen skulpturalen Arbeit zusammengeführt werden.

Die künstlerischen Ausdrucksformen reichen von Fotografie über bildhauerische Arbeiten und Malerei bis hin zu Videoinstallation.

Die Skulptur ist auch am Samstag auf dem Platz des Westfälischen Friedens zu sehen.

BÜRGERPARK, SENATORWAGNER-WEG, EINGANG AM BÜCHERSCHRANK

Bespielt wird ein 2500 m² großes Gartenareal mit Skulpturen und Malereien von verschiedenen Künstler*innen unter freiem Himmel. Der Skulpturenpfad sticht in dieser Nacht heraus durch seine besondere Illumination. Fernab vom Trubel der Stadt ergibt sich an diesem Ort die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, um sich zu erden. Angeboten werden Getränke, Schnittchen und Lagerfeuer. Auch am Samstag!

„Wie Espresso und Schokolade im Sonnenschein“. Wie ein unbeschriebenes Blatt wird jede Note zu einer neuen, lebendigen Geschichte. Mit feinem Gespür wechseln Christina Goldach, Anna Schulte und Debbie Willcock zwischen mitreißendem Groove und gefühlvollen Balladen. Ein musikalischer Verwöhnmoment aus Kreativität und Authentizität.

● DBU – DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

Kunst trifft Wasserwissen – ein Element, zwei Ausstellungen Wie beeinflusst Wasser unser Leben – und wie inspiriert es Kunst? Die interaktive Ausstellung „Mission AQUA“ verbindet Wasserwissen mit kreativer Perspektive. Die Osnabrücker Künstlerinnen Katrin Lazaruk, Regine Wolff und Charlotte Dally zeigen unter dem Titel „Die Aquanautinnen“ ihre Werke und laden zum Austauschen und Mitmachen ein.

Kassetten, Kritzel & Krawumm Franzi Fritz verwandelt mit ihrem sicheren Händchen für feine Farbkombos die kraftvollen Kassettendband-Kunstwerke von Katrin Lazaruk und die eigensinnig- skurrilen Zeichnungen von Katha Stöber in bunte Risographien. Gedruckt wird in kleinen, liebevoll gefertigten Auflagen – umweltfreundlich und in leuchtenden Farben auf Reiskleie-Basis.

In, auf, über und unter der gemeinsamen Außenhecke einer Kleingartenanlage entstand im Sommer 2026 ein partizipatives Naturkunst-Projekt der Künstlerin Eva Dankenbring. Über Wochen gestalteten viele Menschen eine große Heckenfläche. Diese „Kunsthecke“ ist während der Kulturnacht 24 Stunden, nachts auch im Schein von Straßenlaternen, umrundbar.

In fünf Räumen zeigt das Schulmuseum eine Vielzahl von teils einzigartigen Exponaten aus mehr als 150 Jahre Schulgeschichte. Erfahrene Pädagog*innen informieren dabei über Schule in der Kaiser- und NS-Zeit sowie über Schule nach 1945, zeigen vielfältige historische Unterrichtsmedien und demonstrieren Unterricht in einem Klassenraum wie vor 100 Jahren.

„Lyrik ist Aufstand“ knüpft an die Lesung in der letzten Kulturnacht „Lyrik ist Widerstand“ an. In Gedichten und Gedanken stehen sie ein für Hoffnung und Frieden, für Träume und Nachdenklichkeit in einer demokratischen Zukunft. Lesung: Annette Rümmele und Reinhard Hötten, Hang Drum: Stefan Rümmele

● MIK – MUSEUM INDUSTRIEKULTUR OSNABRÜCK

Wie sieht die ideale Stadt der Zukunft aus?

Dieser Fragestellung widmen sich die Ausstellungen „Zukunft Bauen“ und „Mutige Stadt, mutige Entscheidungen – wie Groningen sich in eine Modellstadt verwandelte“. Besucher*innen können im Haseschachtgebäude eine gemeinsame Vision für ihr „Traum-Osnabrück“ der Zukunft gestalten. Ein entspannter Abend im Museum mit Musik im Biergarten und Kreativangeboten wie Filzen und Tiegeldruck.

● LEGA S JUGENDHILFE, NACKTE MÜHLE

Kunst natürlich – natürlich Kunst

Nackte Mühle. Wasserkraft im grünen Finger. Naturerfahrung. Pilze. Kräuter. Kunst im Kunst Labor. Kunstschaffende der Lega S Jugendhilfe erklären das Konzept, zeigen ihren Kunstraum, Bilder der Kindermalgruppe und präsentieren eigene Arbeiten.

Livemusik mit dem Fats Meyer Acoustic Trio; Wein, Bier und Imbiss.

Die im Rahmen des Kulturextras entstandenen Reverse Graffitis sind auf dem Gelände der Nackten Mühle zusehen. Die Künstlerin ist mit ihrem Graffiti-Mobil vor Ort und bezeichnet mit Besucher*innen die Gebäude auf dem Gelände mit noch viel kurzlebigeren Licht-Zeichnungen.

Auf den