GKV-Bündnis für Gesundheit fördert Fortsetzung des Projekts Männersache Gesundheit Osterholz Bremen-Osterholz; bis 2029, fünf Kümmerer-Projekte

gemeinsame PM-Männersache OHZ Folgeprojekt

     Die Bremer Krankenkassenverbände informieren

P r e s s e m i t t e i l u n g

Ihre Gesprächspartner im Auftrag der Bremer Krankenkassenverbände sind: ▪ Jörn Hons, AOK Bremen/Bremerhaven Tel. (0421) 1761 – 85000 ▪ Christiane Rings (vdek e.V.) für die Ersatzkassen in Bremen Tel. (0421) 16565 – 76 ▪ Mathias Tietz, BKK Landesverband Mitte Tel. (0391) 5554 – 157 ▪ Gunnar Mollenhauer, IKK gesund plus Tel. (0391) 2806 – 2002

Barbiere als Gesundheitsbotschafter für mehr psychische Gesundheit von Männern GKV-Bündnis für Gesundheit fördert Folgeprojekt von „Männersache Gesundheit Osterholz“

Bremen, 22.07.2026 – Was wäre, wenn ein Besuch beim Barbershop nicht nur dem Aussehen, sondern auch der Gesundheit zugutekäme? Genau hier will das Projekt „Männersache Gesundheit Osterholz“ in Zukunft ansetzen: Nachdem be­ reits seit 2023 viele Männer im Stadtteil über sogenannte „Kümmerer“ und durch niedrigschwellige Angebote für ihre Gesundheit sensibilisiert wurden, sollen jetzt auch Barbiere und Friseur:innen im Stadtteil als Gesundheitsmultiplikator:innen wirken. Der sogenannte „Healthy Barbers“-Ansatz nutzt Barbershops als ver­ traute Orte der Begegnung, an denen gesundheitliche Themen, wie Präventions­ angebote im Stadtteil oder mentale Gesundheit und Einsamkeit, unkompliziert und auf Augenhöhe angesprochen werden können. Besonders Männer mit Mig­ rationsgeschichte oder junge Männer, die klassische Gesundheitsangebote selten nutzen, können auf diesem Weg besser erreicht werden. Vor diesem Hintergrund fördert das GKV-Bündnis für Gesundheit im Land Bre­ men die Fortsetzung des Projekts „Männersache Gesundheit Osterholz – Förde­ rung der psychosozialen Gesundheit von Männern in Bremen-Osterholz“. Das Projekt wird von der Bremer Heimstiftung umgesetzt und läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2029. Ziel ist es, die psychische Gesundheit von Männern zu stärken, Einsamkeit zu reduzieren und die Gesundheitskompetenz im Stadt­ teil nachhaltig zu verbessern. „Gesundheitsförderung funktioniert besonders gut dort, wo Menschen sich wohl­ fühlen und Vertrauen haben. Mit dem Healthy-Barbers-Ansatz, das in den USA und in Wien bereits erprobt wurde, geht das Projekt für Deutschland neue Wege, um Männer in ihrer Lebenswelt zu erreichen und Gesundheitsförderung alltags­ nah erlebbar zu machen“, erklärt Projektkoordinatorin Laura Heitmann von der Bremer Heimstiftung.

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Ihre Gesprächspartner im Auftrag der Bremer Krankenkassenverbände sind: ▪ Jörn Hons, AOK Bremen/Bremerhaven Tel. (0421) 1761 – 85000 ▪ Christiane Rings (vdek e.V.) für die Ersatzkassen in Bremen Tel. (0421) 16565 – 76 ▪ Mathias Tietz, BKK Landesverband Mitte Tel. (0391) 5554 – 157 ▪ Gunnar Mollenhauer, IKK gesund plus Tel. (0391) 2806 – 2002

Einsamkeit und psychische Belastungen im Fokus Das Projekt reagiert auf konkrete Herausforderungen im Stadtteil. Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt sowie Befragungen zeigen, dass viele Männer in Bre­ men-Osterholz von psychischen Belastungen betroffen sind und sich gleichzeitig schwer damit tun, Unterstützungsangebote wahrzunehmen. Um gegenzusteuern, werden bis Ende 2029 zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt. Geplant sind unter anderem Workshops, Gesprächsrun­ den, Bewegungsangebote, Informationsveranstaltungen und Angebote zur Stressbewältigung. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für Begegnung und Austausch, die soziale Kontakte fördern und Einsamkeit entgegenwirken sollen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktiver Beteiligung. Männer aus dem Stadtteil werden als ehrenamtliche Peer-Akteure – sogenannte „Kümmerer“ – eingebun­ den. Sie entwickeln eigene Ideen und organisieren Mini-Projekte, die andere Männer zusammenbringen und soziale Teilhabe fördern. Bis Ende 2029 sollen mindestens fünf solcher Projekte umgesetzt werden. „Wer Menschen erreichen möchte, muss ihre Lebenswirklichkeit verstehen. Des­ halb setzt das Projekt auf Beteiligung, gegenseitige Unterstützung und die Stär­ kung lokaler Netzwerke“, so Heitmann. Erfolgreiche Arbeit wird fortgeführt Das Folgeprojekt baut auf den Erfolgen des bisherigen Projekts „Männersache Gesundheit Osterholz“ auf. Seit 2023 wurden zahlreiche niedrigschwellige Ge­ sundheitsangebote entwickelt und rund 1500 Männer im Stadtteil erreicht. Dabei entstanden tragfähige Netzwerke mit Vereinen, sozialen Einrichtungen, Quar­ tiersmanagement, Gesundheitsakteur:innen und ehrenamtlich Engagierten.

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Ihre Gesprächspartner im Auftrag der Bremer Krankenkassenverbände sind: ▪ Jörn Hons, AOK Bremen/Bremerhaven Tel. (0421) 1761 – 85000 ▪ Christiane Rings (vdek e.V.) für die Ersatzkassen in Bremen Tel. (0421) 16565 – 76 ▪ Mathias Tietz, BKK Landesverband Mitte Tel. (0391) 5554 – 157 ▪ Gunnar Mollenhauer, IKK gesund plus Tel. (0391) 2806 – 2002

Mit dem neuen Förderzeitraum sollen diese Strukturen weiter ausgebaut und in­ novative Ansätze wie „Healthy Barbers“ dauerhaft im Stadtteil verankert werden. Langfristig können die gewonnenen Erfahrungen auch auf weitere Bremer Quar­ tiere übertragen werden. Über das GKV-Bündnis für Gesundheit Im bundesweiten GKV-Bündnis für Gesundheit unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam Präventionsprojekte in verschiedenen Lebenswelten. Ziel ist es, gesundheitliche Chancengleichheit zu stärken und insbesondere Men­ schen in belasteten Lebenslagen passgenaue Gesundheitsangebote zugänglich zu machen. Kontakt: Fragen zum Projekt: Laura Heitmann, Projektkoordinatorin, Bremer Heimstiftung, laura.heitmann@bremer-heimstiftung.de Fragen zum GKV-Bündnis für Gesundheit im Land Bremen: Niels Moldenhauer- Punke, Niels.Moldenhauer@vdek.com