US-Aktienindizes S&P 500 und Dow Jones erreichen neue Allzeithochs in den USA; Brent-Preis stabilisiert sich bei 80 USD/Barrel
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Devisentelegramm
Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.
06.08.2026 09:01 Aktuelle Kurse
(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1545 1,1545 EUR / AUD 1,6393 1,6395 EUR / HUF 362,43 362,58 EUR / GBP 0,8577 0,8578 EUR / NZD 1,9655 1,9658 EUR / CNH 7,7919 7,7925 EUR / CHF 0,9331 0,9332 EUR / HKD 9,0552 9,0558 GBP / USD 1,3460 1,3460 EUR / JPY 182,19 182,20 EUR / SGD 1,4799 1,4801 USD / CHF 0,8082 0,8083 EUR / CAD 1,6177 1,6178 EUR / TRY 55,0588 55,0804 USD / JPY 157,80 157,81 EUR / SEK 10,9505 10,9527 EUR / THB 38,1603 38,1835 USD / CAD 1,6177 1,4014 EUR / NOK 11,0091 11,0111 EUR / CZK 24,1960 24,2010 AUD / USD 0,7042 0,7043 EUR / DKK
7,4753
7,4756 EUR / PLN
4,3007
4,3016 NZD / USD
0,5873
0,5874 $-Handelsranges: High Low Last
Frankfurt 1,1555-57 1,1531-33 1,1543-45 Für den Abschluss von New York 1,1557-59 1,1540-42 1,1553-55 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1558-60 1,1545-47 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg
Guten Morgen! Der EUR/USD notiert aktuell im Bereich von 1,1550 USD und testet damit ein technisch bedeutendes Widerstandsniveau. Gleichzeitig sorgten Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt um die Straße von Hormus zeitweise für eine höhere Risi- kobereitschaft an den Finanzmärkten. In diesem Umfeld markierten sowohl der S&P 500 als auch der Dow Jones neue All- zeithochs. Die gestrigen US-Konjunkturdaten zeichneten dabei aber ein uneinheitliches Bild. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor fiel mit 54,1 Punkten leicht unter die Markterwartungen, signalisiert jedoch weiterhin eine Ex- pansion des Sektors. Während die Komponente der Neuaufträge mit 55,2 Punkten eine robuste Nachfrage widerspiegelt, trübte sich das Bild am Arbeitsmarkt deutlich ein. Der Beschäftigungsindex sank auf 47,4 Punkte und fiel damit unter die Expansionsschwelle. Ergänzt wurde dieses Signal durch den ADP-Beschäftigungsbericht, der mit lediglich 44.000 neu ge- schaffenen Stellen deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und den schwächsten Wert seit Jahresbeginn markierte. Dem- gegenüber stieg die Preiskomponente des ISM-Berichts kräftig auf 70,3 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit mehreren Monaten. Der anhaltende Preisdruck im Dienstleistungssektor spricht weiterhin gegen eine rasche Entspannung der Inflation und dürfte insbesondere die restriktiv eingestellten Mitglieder der US-Notenbank in ihrer Haltung bestätigen. Un- terstrichen wurde dieses Bild durch Äußerungen von Fed-Mitglied Neel Kashkari, der sich erneut für weitere Zinserhöhungen aussprach und die aktuelle Geldpolitik weiterhin als nicht ausreichend restriktiv bezeichnete. Vor dem Hintergrund der gestie- genen Preisindikatoren bleibt eine Zinserhöhung im September am Markt weiterhin mehrheitlich eingepreist. Auch aus dem Euroraum kamen positive Signale. Der endgültige Einkaufsmanagerindex für die Gesamtwirtschaft wurde mit 52,0 Punkten leicht nach oben revidiert und bestätigt die fortgesetzte wirtschaftliche Expansion. Gleichzeitig deutet der aktuelle EZB- Lohntracker mit einem erwarteten Lohnwachstum von 2,6 % in der zweiten Jahreshälfte 2026 beziehungsweise 2,7 % im ersten Quartal 2027 weiterhin auf einen moderaten Lohnauftrieb ohne erkennbare Zweitrundeneffekte hin. Zusätzlich richtet sich der Blick auf die Nachfolgedebatte an der Spitze der EZB. Mit der offiziellen Nominierung des als geldpolitisch restriktiv geltenden Klaas Knot als möglichem Nachfolger von Christine Lagarde könnte der Euro mittelfristig zusätzliche Unterstützung erhalten. Auf geopolitischer Ebene bestimmten erneut Entwicklungen rund um die Straße von Hormus das Marktgeschehen. Aussagen von US-Präsident Trump, wonach eine Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute zeitnah bevorstehen könnte, sorgten zunächst für Optimismus. Allerdings relativierte der Iran entsprechende Erwartungen und verwies auf weiterhin bestehende Differenzen mit den USA. Gleichzeitig verschärften Drohungen der Huthi-Rebellen gegenüber saudischen Öltankern im Roten Meer die Unsicherheit. Nachdem der Ölpreis zuvor innerhalb von zwei Handelstagen um rund zwölf Prozent gefallen war, stabilisierte sich Brent daraufhin wieder im Bereich von 80 US-Dollar je Barrel. Im Fokus der Märkte steht nun der US- Arbeitsmarktbericht am Freitag.
EURUSD zeigt sich kaum verändert bei 1,1550 USD. Im weiteren Kursanstieg liegt die nächste nahe Hürde bei 1,1560 USD, während auf der Unterseite Halt um 1,1480 USD gefunden werden kann. EURGBP liegt bei 0,8580 GBP. Die Marken 0,8460 GBP und 0,8690 GBP bleiben weiterhin intakt. EURCHF verharrt um 0,9325 CHF. Der bekannte Korridor zwischen 0,9250 und 0,9395 CHF bleibt intakt. EURJPY zieht leicht an bis 182,20 JPY. Abgebende Notierungen könnten Halt um 180,00 JPY finden, wohin um 184,95 JPY ein Widerstand lauern könnte.
Heutige Daten Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis Zeitraum Konsens Vorperiode 08:00 DE Auftragseingang Industrie MoM Jun 0,5% 1,9% 14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- Aug 205k 197k 16:00 US Lagerbestände beim Großhandel MoM Jun 0,3% 0,3%