KölnRheinRuhr Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in NRW; 600 Millionen Euro Sportstättenförderprogramm 2026
Stand: 03.08.2026
Kurzinformation zur Bewerbung von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele
Vision & Legacy KölnRheinRuhr Die größte Bühne für den größten Moment – das ist das Versprechen von KölnRheinRuhr an die Athlet*innen. 15 Städte rund um die Leading City Köln bilden ein Global Village der Sport- begeisterung und Gemeinschaft.
Spirit of the Games • KölnRheinRuhr steht für Herzlichkeit und Vielfalt, erfolgreiche Industrie, exzellente Wis- senschaft und gelungenen Strukturwandel. • KölnRheinRuhr bietet ein demokratisches, europäisches Zukunftsversprechen, das Deutschlands Bild in der Welt prägt. • Mehr als 14 Millionen verfügbare Tickets schaffen Rekordkulissen für die Spiele. • Das temporäre Leichtathletikstadion mit Nachnutzung als Stadtkern wird in Verbindung mit dem Olympischen und Paralympischen Dorf zum Symbol von Innovation und Nach- haltigkeit.
Sportliche Nachhaltigkeit • KölnRheinRuhr will die konsequente Umsetzung einer täglichen Bewegungsstunde für Kinder und Jugendliche in Kita und Schule. • Eine Qualifizierungsoffensive von der Übungsleiterinnen-Ausbildung bis hin zum Studium für den Ein-Fach-Einsatz von Sportlehrerinnen schafft die personellen Voraussetzungen dafür. • Ein bereits begonnenes Investitionsprogramm für die Sanierung von Sportstätten sichert die notwendige Infrastruktur. • KölnRheinRuhr steht für einen Ausbau der Talentförderung, den Talenttransfer zwischen Sportarten sowie verbesserte Arbeitsbedingungen für Trainer*innen.
Soziale Nachhaltigkeit • Einwohner*innen aus mehr als 170 Nationen machen KölnRheinRuhr zu einer der gesell- schaftlich vielfältigsten Regionen Europas, eine wertvolle Ressource für die Spiele. • KölnRheinRuhr denkt Barrierefreiheit als Grundprinzip in Mobilität, Kommunikation und Programmen. • Kostengünstige Ticketkontingente schaffen Inklusion und breite soziale Teilhabe. • Volunteer-Programme stärken die ehrenamtliche Basis des Sports.
Ökologische Nachhaltigkeit • KölnRheinRuhr modernisiert bestehende Infrastruktur und nutzt neue Infrastruktur nach- haltig. Leichtathletikstadion und Dorf werden modular transformiert und zum Modellquar- tier im Norden Kölns. • Ein CO2-Budget als Steuerungsinstrument beschleunigt neue Projekte in Mobilität, Ener- gieversorgung und Kreislaufwirtschaft. • KölnRheinRuhr schafft ein Modell für klimaresiliente urbane Räume in Metropolregionen.
Stand: 03.08.2026
Perspektive der Jugend • KölnRheinRuhr vernetzt konsequent Schulen, Sportvereine und -verbände für eine bes- sere Bewegungsförderung. • Junge Menschen gestalten die Bewerbung und die Spiele mit – in einem NEXT-GEN- Beirat und in einem Talent- und Gründerinnen-Netzwerk. Jugend-Checks sichern zusätz- lich die Berücksichtigung der Perspektiven der jungen Generation. • Internationale Austauschprogramme und Young-Leader-Maßnahmen fördern gezielt zu- künftige Verantwortungsträgerinnen.
Nutzen der Bewerbung für den Sport in NRW Die Bewerbung von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele zahlt sich für den organisierten Sport in NRW aus. Die Aufmerksamkeit für Belange des Sports hat durch die am 19. April 2026 durchgeführten Ratsbürgerentscheide deutlich zugenommen. Die Sport- förderung des Landes wird kontinuierlich ausgebaut: • Sportvereine, -bünde und -verbände profitieren von einer hohen Verlässlichkeit in der Sport- förderung, einer jährlichen Dynamisierung der Mittel aus dem Kinder- und Jugendför- derplan sowie der Grundförderung aus Konzessionsabgaben von Westlotto. • Die Landesregierung hat 2026 ein neues Sportstättenförderprogramm in Höhe von 600 Millionen Euro aufgelegt (200 Mio. für vereinseigenen Sportstätten, 200 Mio. für kommu- nale Schwimmbäder, 200 Mio. für sonstige kommunale Sportstätten). • Seit Anfang 2026 gilt eine neue Vergütungsordnung für Trainerinnen im Nachwuchs- leistungssport, die eine faire Bezahlung dieser Trainerinnen sicherstellt. Das Land über- nimmt die Mehrkosten hierfür vollständig. • Das Land hat die Medaillenprämien der Deutschen Sporthilfe für NRW-Athletinnen seit Jahresbeginn verdoppelt, die Teilnahmeprämie für alle NRW-Athletinnen bei Olympi- schen und Paralympischen Spielen wurde erhöht. • Mit zusätzlichen Landesmitten wurde 2026 eine Qualifizierungsoffensive für Übungslei- tungen im Breitensport umgesetzt. • Seit dem Schuljahr 2025/2026 wird in NRW ein festes Sportbudget aus dem über zehn Jahre laufenden Startchancen-Programm des Bundes für zusätzlichen Sport an rund 900 ausgewählten NRW-Schulen zur Verfügung gestellt. Über den Landessportbund wer- den damit pro Schuljahr 2,5 Millionen Euro für zusätzliche Sporteinheiten durch Sport- vereine, -bünde und -verbände in diesen Schulen eingesetzt.
Dies sind einige Beispiele dafür, wie die Bewerbung von KölnRheinRuhr schon bis jetzt starke Impulse für die Sportentwicklung in NRW gesetzt hat.