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title: "Wir regen Brückenverbreiterung und Pavillon-Gastronomie auf der Brücke über die Porzer Hauptstraße in Porz an; Belebung abends; Vermüllung und Vandalismus vorbeugen."
sdDatePublished: "2026-08-07T13:44:00Z"
source: "https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=1107536\u0026type=do"
topics:
  - name: "construction and property"
    identifier: "medtop:20000235"
  - name: "transport"
    identifier: "medtop:20000337"
  - name: "tourism and leisure industry"
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  - name: "lifestyle and leisure"
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locations:
  - "Köln"
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Wir regen Brückenverbreiterung und Pavillon-Gastronomie auf der Brücke über die Porzer Hauptstraße in Porz an; Belebung abends; Vermüllung und Vandalismus vorbeugen.

Anlage 2
Brückenbverbreiterung und Pavillon auf der Brücke über die Hauptstraße in Porz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten nach § 24 GO NRW anregen,
1. die Brücke über die Porzer Hauptstraße zu verbreitern und dabei eine
kostengünstige Lösung mit die Fahrbahn überspannenden Stahlträgern nebst
aufliegender Betonplatte zu verwenden und die zur Berechnung einer solchen
Variante nötige Datengrundlage zu schaffen bzw erstellen zu lassen, und
2. auf der Brücke selbst eine stationäre Gastronomie unterzubringen, um den
nun bereits verwahrlosten Raum, der ohne Pavillons nur noch größer würde,
wieder einer sozialen Kontrolle zu unterwerfen und so Vermüllung und
Vandalismus vorzubeugen.
Begründung zu 1. Uns ist bekannt, dass die BV auf Drängen der Verwaltung die
bereits beschlossene Brückenverbreiterung wieder zurückgenommen hat. Dies zeigt,
dass Beschlüsse nicht für die Ewigkeit gelten, sondern abhängig von der
vorliegenden Datenbasis reviodiert werden kann. Gleichwohl baiserte die damalige
Rücknahme auf einem Gutachten, dass die vorgeschlagene kostengünstige Variante
gar nicht berechnete. Insofern bezieht sich die Ablehnung nur auf die vorgestellten,
berechneten Varianten, für andere Varianten fehlte die Datengrundlage. Es geht uns
darum, die erforderliche Datengrundlage für die vorgeschlagene günstige Lösung zu
schaffen und dann diese der BV vorzustellen. Da der Bezirksbürgermeister vom Fach
ist, kann er eine solche Kalkulation sicher nachvollziehgen und ggf. erforderliche
Nachfragen stellen, so dass die BV kompetent abstimmen kann.
Die Brückenverbreiterung ist zudem aus Sicht aller Experten, die in der Jury zum
freiraumplanerischen Wettbewerb teilnahmen, erforderlich, um das Rheinuifer näher
an das Porzer Zentrum anzubinden. Es gibt neben dem Kostenargument keine
Arrgumente, die diese Expertise in Zweifel zögen. Tatsächlich ist stadtpalnerisch eine
bessere Anbindung des Rheinufers an das Porzer Zentrum unvermindert
wünschenswert, damit Porz die Trümpfe ausspielen kann, die es hat, wie dies auch
die von der Stadt Köln hinzugezogenen ExpertInnen forderten. Es wäre bizarr, wenn
man Expertise teuer einkauft, um diese dann zu ignorieren. Da bisher die
kostengünstigen Varianten nicht berechnet wurden, konnte die BV keine
Entscheidung auf der Basis einer umfassenden Faktenlage vornehmen. Mit Kosten,
die deutlich niedriger ausfallen als in dem vorliegenden Gutachten, das nur die
beiden teuersten Varianten berechnete, veranschlagt, kommt aber die
Brückenbverbreiterung wieder in den Bereich des Möglichen und stehen Aufwand
und Nutzen wieder in einem vertretbaren Verhältnis.

Begründung zu 2.
Schon als wir mit der Sahle Bau als Eigentümerin der Pavillons zum ersten Mal 2018
sprachen (und woraufhin die Stadt Köln überhaupt erst die Pavillons erwarb um eine
Nutzung durch ein Dentallabor für die nächsten 10 Jahre zu vermeiden), wies diese
darauf hin, dass es nicht klug sei, eine solche großé Fläche nicht zu bespielen, weil
sonst Verwahrlosung wegen fehlender sozialer Kontrolle drohe. Dies hat uns
überzeugt und seitdem setzen wir uns für ein dauerhaftes Gastronomieangebot auf
der Brücke ein. Dabei sind zwei Dinge zu beachten: zum einen kann dies ohne
Änderung im Bebauungsplan nur durch eine Weiternutzung eines der Pavillons
geschehen, da diese Bestandsschutz genießen und eine langwioerige Änderung des
Bebauuplans somit nicht erforderlich wäre. Zum zweiten ist die Lage durchaus
attraktiv und leicht einen Pächter für den Pavillon zu finden, die aktuelle Gastronomie
wurde wegen privater Gründe aufgegeben, nicht wegen fehlender Wirtschaftlichkeit.
Mit einer solchen Gastronomie auf der Brücke würde die Brücker dauerhaft, bis in die
Abendstunden belebt und so die Entstehung eines Angstraums verhindert.

Mit freundlichen Grüßen