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title: "Bezirksvertretung Rodenkirchen Beschleunigung des Schulbauprojekts Gymnasium Rondorf; Fachgespräch angekündigt"
sdDatePublished: "2026-08-07T13:43:00Z"
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  - "Köln"
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Bezirksvertretung Rodenkirchen Beschleunigung des Schulbauprojekts Gymnasium Rondorf; Fachgespräch angekündigt

Geschäftsführung
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
Miriam Paßmann
Telefon:
(0221) 221-92313
E-Mail:
miriam.passmann@stadt-
koeln.de
Datum:
22.06.2026
Auszug
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung
Rodenkirchen vom 22.06.2026
öffentlich
8.2.2
Beschleunigung des Schulbauprojektes Gymnasium Rondorf,
Antrag der CDU-Fraktion
AN/0921/2026
Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen beantragt, den Antrag AN/0921/ 2026 zu verta-
gen mit der Maßgabe ein Fachgespräch mit der Verwaltung anzuberaumen und dabei
insbesondere, aber nicht abschließend, folgende Fragen zu den nachfolgenden The-
menblöcken zu klären:
1.)a.) Welche Faktoren sind erforderlich, um die beiden Schulbauprojekte (Gymna-
sium Rondorf und die zweite Grundschule Rondorf) in die nächste Planungsphase
(LPH) zu hieven?
b.) Für wann sind die nächsten LPH anvisiert?
c.) Wann kann mit der Fertigstellung der beiden Schulen gerechnet werden?
2.) Die Fertigstellung der Bauabschnitte 1 bis 3 ist bis Ende 2028, der des BA 4 bis
Ende 2029 geplant. Nach der bisherigen Planung wären dann auch die beide Schul-
standorte fertig. Nunmehr kann ein Fertigstellungsdatum beider Schulen und damit
auch der neuen Grundschule nicht mehr genannt werden.
a.) Welches Grundschulangebot kann den Bewohner der BA 1 bis 4 gemacht werden?
b.) Welche Verkehrsinfrastruktur kann den Schülern an die Hand gegeben werden,
um an die Schulorte zu kommen?
3.) Schon bei der Beschlussfassung im Jahr 2023 zur Nutzung des Standorts der
Eygelshovener Str für das Interim wurde seitens der Fraktion der Grünen ein Schul-
busangebot und ein verbesserte Radweginfrastruktur aus den Ortsteilen Meschenich,
Immendorf und Rondorf an die Schulen entlang der Sürther Str. und damit des Inte-
rims gefordert worden.

Sieht die Verwaltung im Hinblick auf den fortschreiten Ausbau des Ortslage Rondorf
Nord-West (siehe oben) und der fehlenden ortsnahen Schulinfrastruktur das Erforder-
nis für einen geeignete Radwegeinfrastruktur in die anderen Ortslagen (hier insbeson-
dere Rodenkirchen) für den Schülerverkehr?
4.) Nunmehr geht die Verwaltung davon aus, dass ein Bedarf für eine zweite Grund-
schule nicht besteht. Bereits im Schulentwicklungsplan 2023 wurde angezweifelt, dass
der 2. Standort südl. des Standorts der weiterführen Schule erforderlich sein wird. Der
Änderungsantrag der Fraktion der Grünen im November 2023, das bereits im Sat-
zungsbeschluss Bebauungsplan 66389/ 03 Rondorf Nord-West zu berücksichtigen
und die Schulbedarfsfläche für die weiterführende Schule zu vergrößern und die Flä-
che südl. direkt der Wohnungsbau zuzuführen wurde seinerzeit von der Verwaltung
abgelehnt. Überraschend kann das also nicht sein.
Soll die Fläche dann zunächst als Schullandpotenzialfläche freigehalten werden oder
für die Neuplanung, der nicht mehr für erforderlich erachteten Schulfläche ggf. der
Bauturbo greifen?
5.) In der DE 3114/2024/1 ging man noch von einem Umzug nach Rondorf zum Schul-
jahr 29 /30 aus. Demgemäß könnten mindestens 4 weitere Jahrgänge hinzukommen.
Angedacht war zunächst eine Dreizügigkeit. Bei konservativer Betrachtung und hypo-
thetischer Zweizügigkeit wären das mindesten 8 weitere Klassen. Unterstellt, dass
eine Verlängerung der Baugenehmigung für den Standort Eygelshovener Str. in die
Nähe des Machbaren rückt, wie sollen die folgenden Aspekte gelöst werden:
a.) Woher soll die Fläche für etwaige erforderliche Erweiterungsbauten für die dann
neuen Jahrgänge kommen?
b.) Wird bereits jetzt daran gedacht, die Zügigkeit des Interims für zukünftige Jahr-
gänge zu beschränken, um einen größeren Spielraum zu erhalten?
c.) Welche Flächen in mittelbarer Nähe des jetzigen Standorts kommen in Betracht?
d.) Welche sonstigen Flächen kämen hilfsweise in Betracht?
e.) Für die nochmalige Erweiterung des Interims werden zusätzliche Kosten anfallen
(und ein Bauplatz benötigt). Erscheint es sinnvoll ein Interim zu vergrößern und wei-
tere Kosten zu produzieren, um derzeit Geld einzusparen, um später doppelte Kosten
zu generieren?
f.) Welche Attraktivität für Schüler aus Rondorf, Immendorf, Meschenich hat das Inte-
rim, wenn ein Umzug unbestimmt verschoben wird und damit die Außenflächen, die
Sportflächen evtl auch die Fachbandbreite für die Abiturjahrgänge langfristig nicht
maßgeblich breit offeriert werden können?

1. Beschluss:
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss:
Der Antrag wird vertagt mit der Maßgabe, dass ein Fachgespräch durchgeführt wird.
Abstimmungsergebnis:

Bei Stimmengleichheit mit vier Stimmen der CDU-Fraktion, der AfD-Fraktion und
der FDP/KSG-Fraktion und Enthaltung der Frau Hinsen gegen die Stimmen der
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion abgelehnt.
(nicht anwesend: Herr Heinzlmeier, Frau Faßbender)
Stellungnahme des Bürgeramtes:
„Die Schulgemeinschaft des Gymnasium Rondorf hat die angekündigten Verzögerun-
gen bei der Fertigstellung des Zielstandortes Gymnasium Rondorf mit großer Besorg-
nis zur Kenntnis genommen. Aufgrund von Verzögerungen beim Ausbau des Interims
stößt sie am Standort Eygelshovener Straße bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt an
ihre Grenzen.
Mit der Perspektive auf die Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2029 wären mögliche
Einschränkungen verkraftbar gewesen. Eine Aufnahme eines oder mehrerer zusätzli-
cher Jahrgänge, die sich aus einer weiteren Verzögerung der Fertigstellung des Neu-
baus in Rondorf geben würde, ist an diesem Standort nicht möglich.
Wie bekannt ist der Bauplatz zwischen dem Interim Gymnasium Rondorf und der
Sürther Straße bereits an einen anderen Bauträger vergeben. Das Problem lässt sich
daher nicht ohne Weiteres beheben.
Dabei stellt es aus Sicht der Schule kein großes Problem dar, dass die Rahmenbedin-
gungen in einer Übergangsphase nicht ideal sind, sofern es eine Perspektive auf ei-
nen attraktiven Zielort gibt.
Die Schulgemeinschaft freut sich über jede Unterstützung durch Politik und Verwal-
tung, die einen Umzug nach Rondorf beschleunigen kann und diesem Ziel etwas nä-
her bringt.“

Sodann wird über den Antrag der CDU-Fraktion abgestimmt.

2. Beschluss – Antrag der CDU-Fraktion:
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden modifizierten Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln wird gebeten, die Verwaltung – insbesondere das Dezernat II,
Finanzen und Recht, und das Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport und Dezernat
VI Planen und Bauen – dringend zu ersuchen, gemäß den bereits gefassten politi-
schen Beschlüssen die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine terminge-
rechte Fertigstellung des Gymnasiums Rondorf auf dem Gelände Rondorf Nordwest
sicherzustellen und die mit einer Verzögerung verbundenen erheblichen negativen
Auswirkungen auch auf das dringend sanierungsbedürftige Gymnasium Rodenkirchen
zu vermeiden.
Das Dezernat IV möge ersucht werden, die mittelfristige Prognose für Schulplätze für
Rondorf, Meschenich und Immendorf unter Berücksichtigung der geplanten Aufsiede-
lung in Rondorf Nordwest zu aktualisieren bzw. zu erstellen.
Zudem wird das Bürgeramt Rodenkirchen unabhängig davon beauftragt,
schnellstens zu einem Fachgespräch einzuladen.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig zugestimmt.
(nicht anwesend: Herr Heinzlmeier, Frau Faßbender)