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title: "Delegiertenversammlung der EDU Schweiz fasst Parolen in Olten; Neutralitätsinitiative Ja 68-0"
sdDatePublished: "2026-08-08T22:25:00Z"
source: "https://www.edu-schweiz.ch/wp-content/uploads/2026/08/2026.08.08-Medienmitteilung-Parolenfassung-DV-EDU-Schweiz-zu-Abstimmungsvorlagen-vom-27.09.2026.pdf"
topics:
  - name: "referendum"
    identifier: "medtop:20000584"
  - name: "agriculture"
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  - name: "international relations"
    identifier: "medtop:20000638"
locations:
  - "Olten"
  - "Switzerland"
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Delegiertenversammlung der EDU Schweiz fasst Parolen in Olten; Neutralitätsinitiative Ja 68-0

EDU Schweiz
Zentralsekretariat / Secrétariat central, Postfach, 3601 Thun Aarezentrum, Tel. 033 222 36 37
PC 30-23430-4, www.edu-schweiz.ch, info@edu-schweiz.ch
Medienmitteilung
EDU Schweiz fasst Parolen für die Abstimmungen vom 27. September 2026

Die Delegiertenversammlung der EDU Schweiz hat am Samstag, 8. August 2026, in Olten die Parolen
für die eidgenössischen Abstimmungen vom 27. September 2026 gefasst. Nach den Referaten und
einer Diskussion beschlossen die Delegierten ihre Abstimmungsempfehlungen zu den beiden
eidgenössischen Volksinitiativen.

Neutralitätsinitiative
Die Delegierten beschlossen die Ja-Parole mit 68 Ja- zu 0 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen.
Zur eidgenössischen Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)»
vertrat Werner Gartenmann, Geschäftsführer von Pro Schweiz, die Pro-Position. Er betonte, dass die
Neutralität zu den Grundpfeilern der Schweiz gehöre und die Initiative die notwendige Klarheit für eine
glaubwürdige, immerwährende und bewaffnete Neutralität schaffe.
Die Gegenposition vertrat Julius Felix, Co-Präsident von Operation Libero. Er warnte, die Initiative
schränke die aussenpolitische Handlungsfreiheit der Schweiz ein und erschwere die Reaktion auf
internationale Entwicklungen.

Ernährungsinitiative
Die Delegierten beschlossen die Nein-Parole mit 5 Ja- zu 63 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen.
Zur eidgenössischen Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen
inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser
(Ernährungsinitiative)» stellte Franziska Herren, Mitinitiantin, die Pro-Position vor. Sie bezeichnete
die Ernährungssicherheit als Fundament der nationalen Sicherheit und hob die Stärkung der
inländischen Lebensmittelproduktion sowie die geringere Importabhängigkeit hervor.
Die Gegenposition vertrat Andreas Gafner, Nationalrat EDU BE. Er kritisierte die Initiative als
realitätsfremd und warnte vor zusätzlichen Regulierungen, höheren Lebensmittelpreisen und
Einschränkungen der Konsumfreiheit.

Die EDU Schweiz setzt damit ein klares Zeichen für eine glaubwürdige Neutralität, eine starke
Landesversorgung und eine freiheitliche Agrarpolitik.

Die Delegierten beschlossen zudem, die Verwaltungsbremse-Initiative der Jungfreisinnigen zu
unterstützen.

Für weitere Auskünfte:
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Daniel Frischknecht, Präsident EDU Schweiz, 078 839 25 83