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title: "Franz Meurer geht in den Ruhestand in Köln; Amtsübergabe am 1. Oktober in Höhenberg/Vingst"
sdDatePublished: "2026-08-08T09:06:00Z"
source: "https://katholisch.de/artikel/69803-sozialpfarrer-franz-meurer-geht-in-den-ruhestand"
topics:
  - name: "religion"
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locations:
  - "Köln"
  - "North Rhine-Westphalia"
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Franz Meurer geht in den Ruhestand in Köln; Amtsübergabe am 1. Oktober in Höhenberg/Vingst

Sozialpfarrer Franz Meurer geht in den Ruhestand | katholisch.de

Sozialpfarrer Franz Meurer geht in den Ruhestand

VERÖFFENTLICHT AM 08.08.2026 UM 09:06 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE

KÖLN - Mit 75 ist Schluss – zumindest als Pfarrer seiner Kölner Gemeinde. Franz Meurer geht am ab Herbst in den Ruhestand. Für sein gesellschaftliches Engagement ist er vielfach ausgezeichnet.

Der deutschlandweit bekannte Sozialpfarrer Franz Meurer geht im Oktober in den Ruhestand. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt sich der Kölner Priester für Benachteiligte, den Dialog zwischen den Religionen und eine Öffnung der katholischen Kirche ein. Am 1. Oktober, seinem 75. Geburtstag, gibt Meurer sein Amt in der Kirchengemeinde Höhenberg und Vingst ab.

Für sein gesellschaftliches Engagement wurde Meurer vielfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage und vor Kurzem die Mevlüde-Genç-Medaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist seit 1968 in der CDU und dort Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA).

Meurer hat mehrere Bücher geschrieben. Zuletzt erschien 2024 "Brandmeister Gottes. Für eine Kirche, die nicht lange fackelt". Weitere Bücher verfasste er unter anderem mit den Kabarettisten Jürgen Becker und Martin Stankowski, dem SPD-Politiker Jochen Ott und dem Historiker Peter Sprong.

Pfarrer Meurer hat kein Handy

Privat lebt Franz Meurer bescheiden. Er kauft seine Sachen in der Kleiderkammer, ist seit 20 Jahren nicht geflogen, fährt fast überall mit dem Fahrrad hin, schreibt seine Bücher mit der Schreibmaschine und hat kein Handy.

Seinen Ruhestand wird der Geistliche in einem Seniorenstift in Köln verbringen, wie er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte. Von dort aus wird er weiter zivilgesellschaftlich aktiv sein. "Gott hat nur unsere Hände, unsere Augen, unseren Mund und unseren Geist, um auf der Erde etwas zu verändern. Gott braucht uns. Also tue ich alles, was mir möglich ist", so der Pfarrer. (KNA)