Patienten der Celenus Fachklinik Schweizerwiese in Bad Herrenalb berichten unzufrieden mit Therapien; Traumabehandlung fehlte trotz Versprechen
Erfahrungen mit Celenus Fachklinik Schweizerwiese in Bad Herrenalb, BW, 07.08.2026
Ich empfand die 5 Wochen in dieser Klinik absolut nicht hilfreich. Mir ging es danach wesentlich schlechter als vorher. Wenig Therapien, pro Woche nur 30 min Einzelgespräche, Lärm beim Essen und auch kein gesundes Essen. Es wird vieles pauschal abgewickelt und nicht Patientenorientiert. Die Physiotherapeuten waren oft sehr unmotiviert. Die Klinik an sich, ist modern und sauber,aber da es keine Klima gibt, im Sommer sehr heiß. Ich hatte den Eindruck, da geht es nur darum möglichst viele Rehabilitanten aufzunehmen aber nicht darum den Menschen zu helfen und diese voran zu bringen.
Das hat mir Reha nicht viel zu tun
Ich war von Anfang April 6 Wochen in der Klinik und es war eine riesen große Enttäuschung!!! Ich bin schon einige Male in einer psyosomatischen Reha gewesen,aber so eine Reha wie dort habe ich noch nie erlebt! In JEDER Psyosomatischen Rehaklinik bekommt man so lange Verlängerung wie es Nötig ist, aber die Chefärztin von der Klinik sagte es gebe überall nur 2 Wochen, was nicht der Wahrheit entspricht! Die Chefärztin macht ihre eigene Gesetze und macht dadurch die Klinik kaputt. Einer Mitpatientin hat sie gesagt das es wichtiger wäre die Ziele der Rentenversicherung zu erreichen als auf einzelne Personen einzugehen. Ich bin Trauma Patient, aber man hat dort nur 3 Vorträge über Trauma bekommen das war alles was die Klinik zu Traumabehandlung gemacht hat, auf einzelne Personen wurde nicht eingegangen, obwohl mir vor dem Klinikaufenthalt telefonisch mitgeteilt wurde das ich eine Traumbehandlung für mein Aufenthaltes bekommen würde. Die Psychologin hat sich sehr viel Mühe gegeben aber leider hat sie bei meiner Traumabehandlung auch nicht helfen, weil sie dafür keine Ausbildung hat. Neben der Psychologin war in der Klinik noch positiv das die Zimmer sehr schön sind und das Essen gut ist. Aber sonst war die Reha ein NOGO! Und man hat von der Klinik eine Fahrkarte für den ganzen Schwarzwald bekommen hat, das war sehr gut! Aber die Klinik hat sonst nichts mit Reha zutun. Die Klinik bekommt von den Rentenversicherungen viele Patienten weil die Wartezeit nur 8 Wochen hat, sonst sind die Wartezeiten in Psyosomatischen Rehakliniken bis zu 6 Monaten. Ich war davon hundert Prozent davon ausgegangen daß ich nach der Reha wieder Arbeiten gehen kann, aber durch diese Reha geht es mir jetzt schlechter als von der Reha, aber das alles interessiert die Klinik nicht das ich ohne meine Arbeit vor dem Nichts stehe! Ich hoffe das sich das in der Klinik alles verbessern und ändern wird damit die Leute in Zukunft eine Möglichkeit haben eine gute Reha zu machen.
Ich war bereits das zweite mal in der Klinik. Die Einzelgespräche mit Frau Busch waren sehr hilfreich & ich konnte meine offene Sachen klären. Die Therapien waren gut und alle Therapeuten sehr nett und hilfsbereit. Besonders gut gefallen und geholfen hat mir das Singen & Summen bei Frau Kimmig wo ich mich komplett fallen lassen konnte und alles um mich herum vergessen konnte. 5€ für Waschen finde ich etwas zu viel aufgrund dessen, weil man das Waschmittel zusätzlich noch selber besorgen muss. Jedoch sind die Damen an der Rezeption sehr nett und haben immer ein offenes Ohr wenn man ein Anliegen hat. Die Sporttherapeuten machen einen super Job und gehen auf Fragen und lernwillige Übungen genau auf den Patienten ein und nehmen vollkommen Rücksicht wenn man eine Übung nicht mitmachen kann das der oder die Patienten einfach eine kurze Pause macht. Macht bitte so weiter liebe Sporttherapeuten
Eine gute und empfehlenswerte Reha-Klinik
Ich war insgesamt fünf Wochen in der Reha-Klinik. Der Aufnahme- und auch der Entlassablauf ist sehr gut durchdacht und klar strukturiert. Der Empfang an der Rezeption war freundlich, zugewandt und man konnte dort jederzeit sein Anliegen hervorbringen. Die Sportangebot ist vielfältig und wird von erfahrenen Sporttherapeuten angeleitet und begleitet. Mir war es zeitweilig etwas zu sportlastig. Eine sehr große Unterstützung und Begleitung durfte ich durch meine Therapeutin Fr. Ne… erfahren. Sie ist mit einem unglaublichen Elan und Engagement anwesend - vielen Dank! Auch die Gruppentherapie konnte ich durch sie noch einmal in einer ganz anderen und ebenfalls unterstützenden Weise erleben. Die Pflege ist leider manchmal hinter ihren verschlossenen Türen etwas abgeschottet. Ich war zum zweiten Mal in der Celenus Klinik Bad Herrenalb und habe mich dort gut aufgehoben und unterstützt gefühlt. Danke an das Engagement!
Mein Aufenthalt in der Rehaklinik war durchweg positiv. Besonders beeindruckt haben mich die vielfältigen Therapien und Angebote, vor allem die hervorragenden Sportmöglichkeiten. Das große Engagement der Therapeuten und Mitarbeitenden, das moderne neue Gebäude, mein komfortables Zimmer sowie die wunderschöne Lage im Schwarzwald haben meinen Aufenthalt zusätzlich bereichert. Eine klare Empfehlung!
Wurde Nachts zum Alkohol Test geladen da der Arzt mein unrundes gehen als Alkohol Abhängigkeit gedeutet hat. Er hielt es nicht für nötig mich während des normalen Klinikbetriebs darauf anzusprechen. Ergebnis 0.000 !!!! Den Test hätte ich natürlich akzeptiert aber die Art und Weise wie das ablief kann ich nicht tolerieren. Blöderweise habe ich nur einen Gehfehler der der Klinik bekannt war. Bei 5 Wochen Aufenthalt hatte ich 3 Psychologen. Allen habe ich in der halben Stunde das gleiche erzählt. Sehr zielführend ????. Die beworbene Trauma Behandlung findet nicht statt. 3 Stunden in 5 Wochen. Kann man nur hoffen das der eine Therapeut nicht Urlaub hat oder krank ist. Ich besuche unter keinen Umständen ein Haus der Celenius Gruppe.
Wer nur ein paar Wochen Kur machen möchte und keine Erwartungen hat, ist hier gut aufgehoben. Wer tatsächlich in einer Krise steckt und Hilfe braucht, sollte eine Klinik unter besserer Leitung suchen. Hier wird nicht geholfen sondern lediglich abkassiert. Die Vorredner haben bereits vieles genannt wodurch man sich ein Bild von der Klinik machen kann, hierauf möchte ich nicht eingehen. Viel wichtiger ist die Frage nach dem Therapieerfolg und der Fortführung der notwendigen Veränderungen und allem was danach noch kommt. Wer in einer Lebenskrise steckt ist nicht in sechs Wochen genesen! Wie bereitet uns die Klinik darauf vor? Im Anschluss an die medizinische Reha wird ein Entlassungsbericht (im Folgenden EB genannt) erstellt und entscheidet über die Zukunft. Hier ist die Klinik sehr schlecht aufgestellt und kann nicht empfohlen werden. Nach über 9 Wochen kommt mein EB und ist so schlecht wie falsch. Es steht, neben Fehldiagnosen und viel blabla, nichts von dem drin, was mit der Psychologin im Abschlussgespräch besprochen wurde. Nach unzähligen Kontaktaufnahmen und Aufforderungen erklärt der Chefarzt dies durch einen angeblichen Kopierfehler, was Blödsinn ist. Die Psychologin ist fort, eine Änderung wurde erst nach weiteren 3 Wochen widerwillig und nicht vollumfänglich ausgeführt, dann nicht an die Rentenversicherung geschickt. In Folge des zu späten und immer noch falschen EB kommt es zur Ablehnung meines Antrags auf berufliche Veränderung mit Bezug auf den EB. Dieses vorsätzliche Versagen der Klinikleitung kostete ein aufwendiges Widerspruchsverfahren, zwei Gegengutachten, mir ein volles Jahr Erwerbslosigkeit und Lebensqualität, in der Summe einen sechsstelligen Betrag. Der Kontakt mit ehemaligen Rehabilitanden bestätigt, dass dies kein Einzelfall gewesen ist. Achtung: Der Entlassungsbericht ist extrem wichtig und muss in 2 Wochen vorliegen. Prüft diesen durch Fachleute (Therapeuten, Sozialverband, Juristen etc.). Fordert bei Bedarf eine Korrektur an.
Betriebswirtschftlicher Erfolg steht über Thepapie-Erfolg
Profitorientierung vor Patientinnenwohl Ich war im Sommer 2025 zur sechswöchigen psychosomatischen Reha in der Celenus Fachklinik Schweizerwiese. Trotz moderner Zimmer und schöner Umgebung fällt mein Fazit ernüchternd aus. Die Klinik wird von einem profitorientierten internationalen Konzern betrieben, was sich im gesamten Klinikalltag spiegelt: Therapie, Verpflegung, Kommunikation – alles scheint dem Ziel der Effizienz und Kostenminimierung untergeordnet. Die Einzeltherapie bestand aus 30 Minuten pro Woche – zu wenig für echte therapeutische Prozesse. Gruppentherapien waren wechselhaft, konzeptlos und teilweise unbegleitet. In der Kunsttherapie wurden Ausmalblätter verteilt, in der Ergotherapie fehlte oft fachliche Anleitung. Die Pflege wirkte überwiegend verwaltend, nicht betreuend – mit spürbarem Mangel an Empathie und Reaktionsfähigkeit. Besonders kritisch: die Verpflegung. Es gab kaum frisches Essen, keine Nährwertkennzeichnung - erst nach Intervention, keine Sonderkost. Rund 70?% der Speisen basieren laut Schätzungen auf Fertigprodukten. Die Ernährung ist nicht gesundheitsfördernd – obwohl gerade das in der psychosomatischen Reha ein Schlüssel zum Erfolg wäre. Der Emeis-Deutschland GEschäftsführer sagte wörtlich: „Wenn wir nach den Empfehlungen der Rentenversicherung kochen würden, gäbe es brennende Mülltonnen vor der Klinik.“ Anliegen von Patientinnen wurden oft mit „das geht nicht“ abgewiesen. Beschwerden versandeten oder wurden lächerlich gemacht. Wer sich Gehör verschaffen wollte, musste laut und durchsetzungsstark sein – in einer Klinik, in der Menschen eigentlich zur Ruhe kommen sollten. Diese Einrichtung ist kein Ort für Genesung. Sondern ein Ort, an dem man merkt, wie sehr betriebswirtschaftliche Interessen das deutsche Gesundheitssystem dominieren können. Wer auf Hilfe angewiesen ist, sollte nicht zum Renditeobjekt werden. Reha darf kein Geschäft sein – sondern muss Raum für echte Heilung und Menschenwürde bieten.
Alle Mitrehabilitanten als voll belastbar entlassen
In den 6 Wochen, die ich hier war, ist kein Patient entlassen worden mit einer erwarteten Belastbarkeit von unter 3 Stunden
Tag. Ich habe auch mit niemandem gesprochen, der auch nur zwischen 3 und 6 Stunden Belastbarkeit bescheinigt bekommen hätte. ALLEN, die ich kannte, wurde bescheinigt, dass sie voll arbeiten können, häufig in den Jobs, die sie überhaupt erst krank gemacht haben. Wenn man also darauf angewiesen ist, Erwerbsminderungsrente zu beantragen, sollte man diese Klinik auf jeden Fall meiden.
Ich war 2ü23 i Von April bis Juni Patient.Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Kontakt zu Mitpatienten war durch die Orginasition leicht zubekommen. Zimmer waren sehr schön. Nun zum Negativen, war wegen Deppresipnen. Schweren Angstzustände und posttraumatischer Belastungsstörung dort. Da ich eine chronische Pankreatitis habe die nachweislich nicht auf Alkohol sondern Medikamente zurück zuführen war musste ich erstmal 2 Wochen beweisen das ich kein Alkoholiker bin. In der Zeit vegan ich keine Terapieangebote. Auch danach beschränkte sich fast alles auf Sport. Hatte gehofft durch Verlängerung fort was zuerreichen. Leider fehlanzeige. Auch bemühte ich mich selbst um Therapieangebote , was funktionierte. In der Klinik widmeten man sich fast nur meiner chronischen Pankreatitis , was nicht die Aufgabe der Klinik war. Nahm diesbezüglich Kontakt auf mit der Krankenkasse. Alles im allem ein netter Urlaub
Ich war 5 Wochen zufriedene Patientin in der Klinik. Von der Aufnahme bis hin zum Abschluss wurde alles sehr freundlich und gut kommuniziert. Hervorzuheben sind die Patenschaften die für Neupatienten übernommen werden, damit ein leichteres Ankommen gewährleistet ist. Diese berichten über wichtige Punkte im Tagesablauf und nehmen einen mit zum ersten Mittagessen. Schön fand ich dass die Räumlichkeiten der Kreativabteilung, sowie die Sporthalle abends und an den Wochenenden selbstständig genutzt werden konnten. Zudem liegt die Klinik direkt am Bahnhof von Bad Herrenalb und die Rezeption stellt eine Konuskarte aus,sodass man kostenlos in die umliegenden Städte reisen kann. Bemerkenswert fand ich die unermüdliche Arbeit aller Sporttherapeuten. PsychologInnen sowie die ÄrztInnen hat