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title: "FC St. Pauli spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fürth am Millerntor; 1:1, Heimauftakt endet mit einem Punkt"
sdDatePublished: "2026-08-09T15:05:00Z"
source: "https://www.fcstpauli.com/news/stimmen-heimspiel-fuerth-2627"
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FC St. Pauli spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fürth am Millerntor; 1:1, Heimauftakt endet mit einem Punkt

FC St. Pauli | „Die Jungs haben alles reingehauen“

„Die Jungs haben alles reingehauen“

Mit einer Punkteteilung gegen die SpVgg Greuther Fürth sind unsere Kiezkicker in die neue Saison gestartet. Zu gerne hätten sie mit den FCSP-Fans einen Heimsieg bejubelt, die Gäste erwiesen sich allerdings als starker Gegner und entführten nicht zu Unrecht einen Zähler vom Millerntor.

Cheftrainer Marcel Rapp : „Wir sind gut ins Spiel gekommen und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass wir dran sind, ein Tor zu erzielen. Wir machen dann das 1:0 und alles ist in Ordnung. Den Gegentreffer bekommen wir dann aber viel zu schnell. Wir sind dran geblieben und haben uns Chancen erspielt. Es hat aber immer ein bisschen was gefehlt, so standen wir zu oft im Abseits. Bei der Situation mit Ricky hätte es einen Elfmeter geben können, er wurde aber nicht gegeben. Die Kleinigkeiten sind uns heute abgegangen. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass der Gegner Chancen hatte und das Spiel in die andere Richtung hätte gehen können. Fürth hat sehr gut verteidigt und hatte Konterchancen, da müssen wir besser werden. Das ist unsere Aufgabe für die kommenden Wochen. Wir müssen weiter die Spielkontrolle aufrechterhalten, weiter auf die Eingaben spielen und Kleinigkeiten wie Abseitsstellungen nicht passieren. Wir müssen bessere Positionen finden. Wir dürfen auch nicht so viele Konter bekommen. Grundsätzlich bin ich zufrieden, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Sie wollte in den 90 Minuten nach vorne spielen und Tore erzielen, sie ist immer dran geblieben. Die Jungs haben alles reingehauen. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn das Ergebnis nicht das ist, was wir uns vorgestellt haben.“

David Nemeth : „Fürth ist gefährlich geworden, wenn sie nach Balleroberungen schnell hinter die Kette auf ihre schnellen Spieler gespielt haben. Wir haben zu viele Chancen zugelassen. Wenn man wie wir so hoch steht, ist es sehr laufintensiv. Wir haben aber sehr hohe Ballgewinnen und dadurch Chancen. Die müssen wir noch besser nutzen. Insgesamt haben wir gut gekämpft und alles auf dem Platz gelassen. Für solch einen Verein Kapitän sein zu dürfen, erfüllt mich mit sehr viel Stolz. Ich versuche, der Mannschaft mit Positivität zu helfen. Egal ob ich die Binde trage oder nicht: Ich versuche meine Energie auf den Platz zu bringen.“

Marcus Mathisen : „Es war ein geiles Gefühl, vor unseren Fans ein Tor zu schießen. Wir sind richtig gut bei Standards, das ist wichtig. Wenn wir solche Tore machen, wird es für uns einfacher. Mit Branimir Hrgota und Arkadiusz Pyrka haben wir einen Links- und einen Rechtsfuß, die die Standards schlagen. Wir können diese Saison viele Standardtore machen. Der eine Punkt tut aber ein bisschen weh. Beim Gegentor hätte ich den Gegenspieler enger verteidigen können. Ich war ein bisschen zu spät. Allgemein ist das Gefühl in der Dreierkette super. Mit David Nemeth und Tomoya Andō habe ich viele Spiele in der Vorbereitung gespielt. Es wird von Spiel zu Spiel besser.“

Branimir Hrgota : „Es war sehr schön, das erste Mal am Millerntor zu spielen. Es ist ein tolles Stadion mit tollen Fans. Dass es direkt mit so einem Spiel losgeht, macht es noch besonderer. Es war klar, dass Fürth auch Chancen bekommen wird und wir verteidigen müssen. Es ist wichtig, dass wir dagegenhalten, was wir heute auch getan haben. Wir sind auf einem guten Weg und müssen so weitermachen. Man muss immer an die 100 Prozent kommen, um in dieser Liga zu bestehen und zu punkten. Wir haben heute gut gearbeitet.“

Mathias Rasmussen : „Fürth hatte große Chancen, aber wir hatten auch welche, die wir besser ausspielen hätten können. Für mich ist die Aktion gegen Ricky-Jade Jones ein Elfmeter. Natürlich ist es ein bisschen enttäuschend, zu Hause im ersten Saisonspiel nur einen Punkt zu holen. Insgesamt war es an diesem heißen Tag aber eine gute Leistung. Wir entwickeln uns noch und das wussten wir auch vor dem Spiel. Wir sind aber auf einem guten Weg und können darauf aufbauen.“

Louis Oppie : „Wir waren das dominantere Team und hatten viele gute Aktionen nach vorne, aber nicht die ganz zwingenden Torchancen. Hinten haben wir zu viel zugelassen, gerade bei den Fürther Kontern. Da waren wir heute zu anfällig. Da müssen wir vielleicht auch mal im Mittelfeld mit einem Foul verhindern. Das betrifft alle Spieler. Unsere eigenen Umschaltmomente müssen wir zudem noch konsequenter zu Ende spielen.“

Eric Smith : „Wir haben einige Sachen gut gemacht, einige aber auch nicht. Deshalb spielen wir nur 1:1. Das werden wir uns anschauen. Fürth hatte die klareren Chancen, Ben ist aber ein unglaublicher Keeper. Das hat er heute unter Beweis gestellt. Er ist einer der besten Torhüter, mit denen ich bislang zusammengespielt habe.“

Heiko Vogel (Cheftrainer Fürth) : „Es ist eine gerechte Punkteteilung. Es war ein sehr, gutes Spiel und da gehören immer zwei Mannschaften dazu. Beide Teams haben gut Fußball gespielt. Auf beiden Seiten hat es einen Umbruch gegeben, deshalb war ich erstaunt, dass sehr viel Ansehnliches und Gelungenes dabei war. Ich bin sehr stolz auf mein Team, weil ich weiß, wo wir heute gespielt haben. Tolles Stadion, perfekter Rasen und eine überragende Stimmung. Meine Jungs haben es gegen eine Mannschaft, die ich zu den besten der Liga zähle, gut gemacht. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen. Wir haben vieles gut wegverteidigt. Nach dem Gegentor haben wir direkt zurückgeschlagen. Es gab dann Situationen auf beiden Seiten, wir hätten ganz zum Schluss den Deckel draufmachen können. Das wäre auch zu viel des Guten gewesen. Wir wollen demütig bleiben und nehmen den Punkt gerne mit.“

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