Rheinmetall und Boeing treiben MQ-28 Ghost Bat in Deutschland voran; Aufbau einer heimischen Industriebasis für MQ-28

Update Aktien International

Börsennews 10. August 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht European Futures

Euro Stoxx 50 6'575

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DAX 26'483

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CAC 40 8'736

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FTSE 100 10'881

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US-Futures

Dow Jones Industrial 54'076

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Nasdaq 100 29'858

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S&P 500 7'781

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News Europa

Rheinmetall / Boeing: treiben die Entwicklung der deutschen Drohnenplattform MQ-28 Ghost Bat voran Boeing und Rheinmetall beschleunigen die Entwicklung vernetzter Kampfflugzeugfähigkeiten in Deutschland mithilfe der Kampfdrohnenplattform MQ-28 Ghost Bat, teilte Rheinmetall am Montag mit. Die Unternehmen erklärten, dass frühere Flugtests gezeigt hätten, dass die MQ-28 die deutschen Anforderungen sowohl für Luft-Boden- als auch für Luft-Luft- Einsätze erfülle. Boeing investiere weiterhin in die MQ- 28-Plattform, unter anderem in den Ausbau ihrer Luft- Boden-Fähigkeiten, und arbeite gleichzeitig mit Rheinmetall am Aufbau eines industriellen Ökosystems in Deutschland, an dem Rohde & Schwarz, Diehl Defence und Hensoldt beteiligt seien, so Rheinmetall. Die Unternehmen betonten, dass diese Bemühungen die deutschen Fähigkeiten zur eigenständigen Luftnahunterstützung stärken und den Aufbau einer heimischen Industriebasis für das MQ-28-Programm fördern sollen.

Deutschland: Konjunkturerwartungen von Anlegern sind im August das dritte Mal in Folge gestiegen Der von dem Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindex kletterte auf minus 11,9 (Juli: minus 19,4) Punkte, das höchste Niveau seit Februar. Der Index der Lagebeurteilung erhöhte sich auf minus 28,3 (minus 39,8) und der Index der Erwartungen auf plus 6,0 (plus 3,5) Punkte. “Trotz des deutlichen Anstiegs bleibt das Ausgangsniveau niedrig:

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Vor allem die Lagekomponente signalisiert weiterhin eine schwache wirtschaftliche Grundverfassung”, kommentierte Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy die Daten. Der Konjunkturindex für den Euroraum erhöhte sich im August auf plus 0,9 (minus 3,1) Punkte, wobei die Lagebeurteilung auf minus 8,0 (minus 14,8) anzog und der Erwartungsindex auf plus 10,3 (plus 9,3) Punkte. Der Konjunkturindex ist damit das vierte Mal in Folge gestiegen.

News Übersee

Baker Hughes: erhält Auftrag für Unterwassertechnik im indonesischen Gasprojekt Das Energietechnologieunternehmen aus Houston (ca. 52'000 MA) gab am Montag bekannt, einen bedeutenden Auftrag von Searah North Ganal Limited, einer Tochtergesellschaft von Searah Limited, erhalten zu haben. BKR wird Unterwasserproduktionssysteme und digitale Lösungen für das Kutei Northern Hub-Projekt vor der Küste Indonesiens liefern. Im Rahmen der Vereinbarung wird Baker Hughes 17 horizontale Tiefsee-Weihnachtsbaumsysteme sowie zugehörige Verteiler, Verbindungen, Steuerungs- und Verteilungssysteme für die Erschliessung der Felder Geng North und Gehem bereitstellen. Das Unternehmen wird ausserdem seine Cordant-Systeme zur Anlagenüberwachung und zum Anlagenschutz einsetzen, um Risiken für kritische Anlagen zu erkennen und zu minimieren sowie ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren. Die Lösungen sollen die Erdgasproduktion unterstützen und zur Stärkung der LNG-Kapazitäten und der inländischen Energieversorgung Indonesiens beitragen. Baker Hughes wird die Unterwasser- Weihnachtsbäume in Batam fertigen, während das Werk in Balikpapan den Betrieb und den Service übernimmt. Der Vertrag baut auf Baker Hughes' Unterstützung für den Kutei Northern Hub auf, nachdem das Unternehmen bereits 2025 Flash-Gaskompressoren für ein FPSO-Schiff bestellt hatte, das täglich über 1 Milliarde Standardkubikfuss Gas und 90'000 Barrel Kondensat verarbeiten kann. Die Aktien von Baker Hughes legten im vorbörslichen Handel um fast 1 % zu, nachdem sie am Freitag bei 61,55 US-Dollar geschlossen hatten. Ferguson: machen in Q2 mehr Gewinn und Umsatz Ferguson Enterprises meldete am Montag einen bereinigten Gewinn von 3,39 US-Dollar je Aktie für das zweite Quartal, gegenüber 3,22 US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettoumsatz für das am 30. Juni beendete Quartal betrug 8,75 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 8,36 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Für 2026 erwartet das Unternehmen nun ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich, nachdem es zuvor ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich prognostiziert hatte.

Sony / TSMC: bündeln Kräfte bei Bildsensoren Sony und TSMC planen laut einem Bericht der Zeitung Nikkei ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Bildsensor-Chips der nächsten Generation in Japan. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 1 Billion Yen, umgerechnet etwa 6,3 Milliarden US-Dollar. Laut dem Bericht soll das geplante Gemeinschaftsunternehmen zu rund 60 Prozent Sony und zu 40 Prozent TSMC gehören. Die Investitionsvereinbarung soll zeitnah finalisiert und die Gesellschaft bis zum Ende von Sonys Geschäftsjahr 2026 im März 2027 gegründet werden. Als Produktionsstandort ist das Werk von Sony Semiconductor Solutions in Koshi in der Präfektur Kumamoto vorgesehen, die Massenproduktion könnte laut dem Bericht frühestens 2029 anlaufen. Zusätzlich verhandeln die Unternehmen mit Japans Wirtschaftsministerium METI über mögliche Subventionen, heisst es in dem Nikkei-Bericht weiter. Die Sensoren sollen Medienberichten zufolge unter anderem für Apples iPhone geliefert werden, zugleich wollen Sony und TSMC die Chip-Leistung für sogenannte Physical-AI-Anwendungen wie Roboter und autonome Fahrzeuge verbessern.

Mark Zuckerberg: teilt nicht die düsteren Prognosen seiner Konkurrenten zum Thema Künstliche Intelligenz und fordert weniger US-Hürden für Open-Source-KI Der CEO von Meta Platforms entgegnet der allgemeinen Skepsis gegenüber KI, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Branche geäussert wird: KI werde sowohl für Wirtschaft als auch Gesellschaft von Nutzen sein. In einem 6'500 Wörter umfassenden Essay, der am Montag veröffentlicht wurde,

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stellte Zuckerberg seine Vision von KI derjenigen von Dario Amodei, CEO von Anthropic, gegenüber, der vor einem möglichen Arbeitsplatzverlust gewarnt hatte. Amodei wurde in dem Essay nicht namentlich erwähnt. „Es ist überraschend, dass die Diskussionen vieler KI- Entwickler so von Untergangsstimmung geprägt sind. Ich verstehe nicht, warum jemand, der glaubt, KI werde die meisten Arbeitsplätze und einen Grossteil der Bedeutung der Menschheit vernichten, sich so sehr darauf konzentrieren sollte, diese Zukunft zu gestalten“, so Zuckerberg. Seine Botschaft erfolgte vor dem Hintergrund zunehmenden Widerstands gegen Rechenzentren wie das von Meta errichtete, und zwar vonseiten politischer Kandidaten des linken wie des rechten Spektrums, darunter der demokratische Senatskandidat aus Michigan, Abdul El-Sayed, und der republikanische Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, der für den US-Senat kandidiert. Weiter forderte Zuckerberg niedrigere US- Regulierungsbarrieren für Open-Source-KI-Modelle, um amerikanischen Unternehmen den Wettbewerb mit chinesischen Konkurrenten zu erleichtern. Zuckerberg erklärte, die USA müssten ihre Richtlinien in Bereichen wie Modelldestillation und Datennutzung für das Training überdenken, um ihre Führungsposition im Bereich Open-Source-KI zu behaupten. Meta werde seinen unabhängigen Direktoren die Befugnis geben, Sicherheitskriterien für zukünftige Modellveröffentlichungen zu genehmigen, so Zuckerberg. Letzte Woche brachte Meta Muse Code auf den Markt, ein Programmierwerkzeug, das auf dem neuesten KI-Modell Muse Spark 1.2 basiert und Entwickler beim Schreiben und Debuggen von Software unterstützt.

Mattel: widmet Whitney Houston neue Puppe 14 Jahre nach dem Tod von Pop-Ikone Whitney Houston gibt es die Sängerin nun als Barbie. Mit der neuen Spielzeugfigur werde das “aussergewöhnliche Vermächtnis einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Musikgeschichte” gewürdigt, teilte der Spielzeugriese Mattel am Montag mit. Die neue Barbie hat lange Locken, trägt ein lilafarbenes Kleid und bunte Perlenohrringe. Mit im Paket ist nach Angaben von Mattel ein Mikrofon mit, “sodass sie bereit für ihren nächsten grossen Auftritt ist”. Bei der Entwicklung der Puppe habe das Unternehmen unter anderem mit Pat Houston, Whitneys Schwägerin, zusammengearbeitet. “Heute feiern wir weit mehr als die Veröffentlichung einer Puppe - wir feiern das bleibende Vermächtnis einer Ikone”, wurde Pat Houston in der Pressemitteilung zitiert.

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