CDU Wandsbek kritisiert fehlenden Überblick bei QR-Codes auf Baustellenschildern in Wandsbek, Hamburg; Fehlende Zahlen zur Umsetzung der QR-Codes

Mehr Transparenz bei Straßenbaustellen: CDU Wandsbek kritisiert fehlenden Überblick bei QR-Codes – CDU-Bezirksfraktion Wandsbek

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Mehr Transparenz bei Straßenbaustellen: CDU Wandsbek kritisiert fehlenden Überblick bei QR-Codes

Mit der Strategie „Zukunft Tiefbau“ hat der Hamburger Senat eine bessere und transparentere Kommunikation bei Straßenbaustellen angekündigt. Dazu sollen unter anderem QR-Codes auf Baustellenschildern beitragen, über die Bürgerinnen und Bürger schnell Informationen zu Bauzeit, Auswirkungen, Erreichbarkeit, Ausweichrouten und Ansprechpartnern erhalten können. Auch die CDU-Fraktion Wandsbek erreichen immer wieder Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich eine bessere und frühzeitigere Information über Straßenbaustellen wünschen. Eine aktuelle Anfrage der CDU-Fraktion Wandsbek (Drs. 22-3932.1) zeigt nun jedoch: Wie weit die angekündigten Verbesserungen tatsächlich umgesetzt sind, kann die zuständige Behörde nicht beziffern.

Seit September 2025 wird der systematische Einsatz von QR-Codes nach Angaben der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende gezielt verfolgt. Bei den sogenannten Ankerprojekten, ausgewählten Infrastrukturvorhaben mit besonders großen verkehrlichen Auswirkungen, ist der Einsatz verpflichtend. Darüber hinaus sollen QR-Codes grundsätzlich als einheitliches Merkmal für Baustellenschilder bei allen Baumaßnahmen vorgesehen werden.

Wie viele Straßenbaustellen tatsächlich bereits mit QR-Codes oder vergleichbaren digitalen Informationsangeboten ausgestattet sind, weiß die Behörde allerdings nicht. Eine entsprechende Statistik wird nicht geführt. Auch spezifische Kennzahlen zur Bewertung der Qualität der Baustellenkommunikation gibt es bislang nicht. Ebenso wenig wird gesondert erfasst, wie viele Beschwerden über unzureichende Baustelleninformationen eingehen. Einen konkreten Termin, bis wann die angekündigten Verbesserungen vollständig umgesetzt sein sollen, nennt die Behörde ebenfalls nicht. Die Maßnahmen würden lediglich „schrittweise umgesetzt“.

Für die eigenen Straßenbaustellen des Bezirksamtes Wandsbek werden Anliegerinnen und Anlieger nach Angaben des Bezirksamtes grundsätzlich etwa zwei Wochen vor Baubeginn schriftlich informiert. Im Juli 2026 unterhielt das Bezirksamt sechs reguläre Baustellen sowie elf Tagesbaustellen. Bei Tagesbaustellen wird auf digitale Informationen verzichtet. Über sämtliche Straßenbaustellen unterschiedlicher Vorhabenträger im Bezirk Wandsbek liegt dagegen keine entsprechende Gesamtstatistik vor.

Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Fraktion Wandsbek, und Niclas Heins, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Wandsbek:

„Wer mehr Transparenz bei Straßenbaustellen ankündigt, sollte auch wissen, ob die eigenen Vorgaben umgesetzt werden. Der rot-grüne Senat will QR-Codes und bessere digitale Informationen zum neuen Standard machen, erfasst aber nicht einmal, wie viele Baustellen diesen Standard bereits erfüllen. Gerade in Wandsbek erleben wir immer wieder, dass Bürgerinnen und Bürger vor Straßenbaustellen stehen und sich mehr Informationen über Anlass, Dauer und Auswirkungen der Arbeiten wünschen. Bei der Vielzahl an Baumaßnahmen in unserem Bezirk muss eine frühzeitige und verlässliche Information selbstverständlich sein. QR-Codes können dabei eine einfache und sinnvolle Hilfe sein. Der rot-grüne Senat muss dafür sorgen, dass seine angekündigten Standards auch tatsächlich auf Wandsbeks Straßen ankommen.“

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