26-jähriger Mann aus Fürstenau mit Kleintransporter schiebt auf der A45 bei Schwerte drei Fahrzeuge in Richtung Dortmund; zwei Schwerverletzte

Kleintransporter schiebt auf der A45 bei Schwerte drei Fahrzeuge ineinander – Zwei Personen schwer verletzt | Polizei Dortmund

  1. August 2026 | 14:15

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 26-jähriger Mann aus Fürstenau mit einem Kleintransporter (Mercedes Sprinter) samt unbeladenem Anhänger die Richtungsfahrbahn Dortmund. Ebenfalls im Fahrzeug befand sich sein 18-jähriger Beifahrer aus Lengerich. Innerhalb der Baustelle übersah der Fahrer den verkehrsbedingt stehenden Pkw (BMW) eines 49-Jährigen aus Attendorn.

Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte eine Kollision nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW des 49-Jährigen auf den davorstehenden Skoda eines 45-jährigen Dortmunders geschoben, in dem auch sein 11-jähriger Sohn und seine 18-jährige Tochter saßen. Der Pkw des Attendorners wurde anschließend abgewiesen und prallte gegen die rechte Schutzplanke.

Der Skoda wiederum wurde durch den Aufprall in ein weiteres stehendes Fahrzeug – den BMW eines 53-jährigen Mannes aus Fröndenberg – geschoben.

Der 49-jährige Fahrer aus Attendorn sowie der 53-jährige Fahrer aus Fröndenberg erlitten durch die Kollision schwere Verletzungen. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum Dortmund-Nord gebracht. Der 53-Jährige mit einem Rettungshubschrauber (RTH) in das St. Marien-Hospital nach Lünen geflogen.

Die übrigen Unfallbeteiligten sowie Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen, wurden vor Ort durch die Rettungskräfte versorgt und konnten anschließend entlassen werden.

Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn musste die Richtungsfahrbahn Dortmund bis ca. 14:30 Uhr voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 8 Kilometern Länge.

Die Autobahnmeisterei Hagen übernahm die Überprüfung der Baustelleneinrichtung und die Fahrbahnreinigung.

Zur Rekonstruktion und Auswertung der Fahrt- und Lenkzeiten stellten die Einsatzkräfte das EG-Kontrollgerät des Kleintransporters sicher.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.