Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. organisiert Aktionstage Demenz 2026 Hamburg; über 35.000 Demenzbetroffene, 2050 Anstieg 50%

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Aktionstage Demenz 2026 in Hamburg: Demenz – (k)eine Frage des Alters Gemeinsam für ein demenzfreundliches Hamburg

Buntes Programm rund um den Welt-Alzheimertag in Hamburg vom 18. bis 27. September

Hamburg, 10. August 2026 – Rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September finde n auch in Hamburg die Aktionstage Demenz unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters “ statt. Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. mit der Fachstelle Leben mit Demenz, die Hamburger Sozialbehörde sowie zahlreiche Hamburger Akteur:innen laden vom 18. bis 27. September 202 6 zu einem vielfältigen Veranstaltungsp rogramm in allen Hamburger Bezirken ein.

Ein Auftakt für alle – kostenfrei, musikalisch, poetisch und verbindend Die Auftaktveranstaltung am 19. September findet von 12:00 bis 17:00 Uhr kostenfrei und offen für alle in der Zentralbibliothek am Hühnerposten statt . Spannende Gesprächsrunden unter anderem mit Staatsrat Tim Angerer (Sozialbehörde) und der Gruppe T ROTZDEM, ein Poetry Slam von Adrian Scholz, eine Lesung der Journalistin und Autorin Katrin Seyfert, ein Marktplatz mit Angeboten rund um Demenz in Hamburg, der Austausch mit Betroffenengruppen sowie Musik von und mit dem Hamburger Kneipenchor nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven. Es geht um Orientierung (Was ist Demenz – und was nicht?), um Sensibilisierung (Wie kann ich reagieren?) und um die Frage, wie wir als Stadtgesellschaft Teilhabe fördern können.

Ein abwechslungsreiches und informatives Programm erwartet alle Hamburger:innen Das vielfältige Programm der Aktionstage Demenz startet bereits am 18. September. Es verbindet Begegnung, Kultur und Information miteinander und bietet damit für alle das passende Format: Die lokalen Demenznetzwerke in Wandsbek, Altona, Berg edorf, Eimsbüttel, Hamburg -Mitte und Harburg bieten Aktionstage vor Ort und Angebote für Bürger:innen – mit kostenfreier Beratung, dem Vorsorgemobil, Gesprächsrunden, Mitmachaktionen und kulturelle Beiträge direkt vor Ort. Lebendige Momente der Gemeinschaft schafft das Netzwerk Martini Erleben im Bezirk Hamburg

Nord mit Angeboten wie Singen für Menschen mit Demenz, interaktive Kunstausstellungen oder Konzerte für alle mit den Eppendorfer Schl agSaiten. Zur Frage „Was kommt bei Demenz auf uns zu?“ sprechen Autorin Ina Reichert und Demenzexpertin Maren Birke vom Demenzdock mit Interessierten in der Bücherhalle Winterhude. Darüber hinaus bieten Kirchen demenzfreundliche Gottesdienste an.

Mehr als 35.000 Menschen sind in Hamburg an Demenz erkrankt – Tendenz stark steigend Der Anteil der demenzerkrankten Menschen wird aufgrund der wachsenden Anzahl älterer Menschen in Deutschland und der steigenden Lebenserwartung weiter zunehmen. Bis 2050 ist laut der Deutschen Alzheimergesellschaft mit einem Anstieg von rund 50 % zu rechnen. Nicht nur Menschen über dem 65. Lebensjahr erkranken an Demenz: Schätzungsweise m ehr als 100.000 Menschen zwischen 45 und 64 Jahren leben in Deutschland mit einer Demenz. Demenz ist also keine Randerscheinung und betrifft viele Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen . Sie verändert das Leben von Betroffenen und ihrem Umfeld stark.

PRESSEMITTEILUNG ZU DEN AKTIONSTAGEN DEMENZ 2026 SEITE 2

Politik, Initiativen und Bürgerinnen setzen ein Zeichen für Demenzfreundlichkeit Demenz ist aktuell nicht heilbar, doch die Lebensqualität von Betroffenen und An - und Zugehörigen lässt sich individuell und strukturell verbessern. Die meisten Erkrankten werden von nahen Verwandten betreut und versorgt. Ziel der Aktionstage ist es, das Bewusstsein der Hamburger:innen für Demenz zu schärfen , Offenheit zu schaffen und damit soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz zu fördern und betroffene Familien zu stärken . Die Grundannahme der Initiator:innen lautet: Überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, können wir auch mit dem Thema Demenz in Berührung kommen. Dabei sieht man den Betroffenen ihre Erkrankung meistens nicht an. Einige sind jung, andere schon älter – die Lebensrealitäten sind vielfältig. Es liegt an uns allen, ein Umfeld zu gestalten, das respektvoll, offen und geduldig ist und in dem Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gerne leben wollen. Die diesjährige Aktionswoche lädt dazu ein, durch Begegnung , Wissen und Verständnis Berührungsängste abzubauen und die Lebenssituation betroffener Familien zu verbessern . Das vollst ändige Prog ramm der Aktionstage Demenz unter: www.hag-gesundheit.de/aktionstage -demenz-2026

Ermöglicht werden die Aktionstage Demenz durch die Unterstützung der Hamburger Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) , die Fachstelle Leben mit Demenz in Hamburg und das große Engagement der Hamburger Akteur :innen in der Demenzarbeit.

Pressekontakt: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft f ür Gesundheitsf örderung e.V. (HAG) Stephanie Schluck Telefon: 040 - 2880364 -12 Zentrale: 040 - 2880364 -0 stephanie.schluck@hag -gesundheit.de www.hag-gesundheit.de

Über die Fachstelle Leben mit Demenz in Hamburg Die Fachstelle als zentrale Ansprechpartnerin der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg identifiziert Problemlagen, vernetzt Akteur:innen und regt Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Zugehörigen an. Die Fachstelle ist angesiedelt in der Hamburgische n Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. Webseite www.hag-gesundheit.de

Über die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft f ür Gesundheitsf örderung e.V. Wir gestalten gerechtere Chancen auf Gesundheit. Gemeinsam. Wirksam. Konkret. Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) ist das landesweite Kompetenzzentrum für soziallagenbezogene Gesundheitsförderung in Lebenswelten. Ihr Ziel ist, das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Hamburger Bevö lkerung zu stärken. Zu den Aktivitäten der HAG gehören Projektumsetzung, Netzwerkaufbau, Beratung, Qualifizierung, Projektförderung sowie Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung . Der unabhängige und gemeinnützige Verein mit Sitz in Hamburg -Hammerbrook wird aus Mitteln der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) sowie aus Projektmitteln von Krankenkassen (GKV), anderen Trägern und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Vorsitz | Prof. Dr. Susanne Busch Fachliche Leitung | Petra Hofrichter Wirtschaftliche Leitung | Alexis Malchin

Website: www.hag-gesundheit.de