Ich war zwei Wochen stationär auf Station 3 der Kinderorthopädie, Schön Klinik Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein; Lebensveränderung durch ganzheitliche Betreuung.
Erfahrungen mit Schön Klinik Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein, 10.08.2026
Ich war zwei Wochen lang stationär bei der Kinderorthopädie auf Station 3. Dort war es angenehm. Das Personal war nett und auch der Arzt war sehr nett und war stets bemüht, mir zu helfen. Er kam jeden Morgen zur Visite und erkundigte sich über mein Wohlergehen und wie ich mich mit den Behandlungen fühlte. Demensprechend wurden die Behandlungspläne auf mich individuell angepasst. Die Erfahrung war für mich durchweg positiv. Ich konnte viel in Erfahrung darüber bringen, wo genau meine Beschwerden liegen und wie ich besser mit diesen umgehen kann.
Eine Klinik, die alles verändert
Ich bin mit einer großen Portion Angst in die Schön Klinik Bad Bramstedt gekommen. Gegangen bin ich mit dem Gefühl, dass ich zum ersten Mal verstanden habe, was ein sicherer Ort sein kann. Ein besonderer Dank gilt der Station B3. Das gesamte Team hat einen Raum geschaffen, in dem ich mich trotz meiner Ängste angenommen und ernst genommen gefühlt habe. Ich musste nicht funktionieren, nichts vorspielen und keine Maske tragen. Besonders hervorheben möchte ich die außergewöhnliche fachliche Kompetenz des gesamten Teams. Sowohl das therapeutische Team der Station B3 als auch der Oberarzt und alle weiteren beteiligten Therapeutinnen, Therapeuten und Mitarbeitenden haben mit einer beeindruckenden Mischung aus Fachwissen, Erfahrung und Menschlichkeit gearbeitet. Zu jeder Zeit hatte ich das Gefühl, dass nicht nur Symptome behandelt werden, sondern der Mensch als Ganzes gesehen wird. Ebenso beeindruckt hat mich die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Therapeuten. Es war spürbar, dass Informationen weitergegeben wurden, Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden und alle mit dem gleichen Ziel arbeiteten: den Patientinnen und Patienten bestmöglich zu helfen. Auch in schwierigen Momenten fühlte ich mich fachlich sicher begleitet. Hinter jedem therapeutischen Schritt stand ein durchdachtes Konzept. Die therapeutischen Angebote waren vielseitig und haben mir geholfen, neue Wege kennenzulernen. Natürlich endet mit der Entlassung nicht die Erkrankung. Der Weg geht weiter und ist alles andere als leicht. Von Herzen danke an die Station B3 und an die gesamte Schön Klinik Bad Bramstedt. Sie haben mein Leben nicht einfach verändert, aber Sie haben mir gezeigt, dass Veränderung möglich ist. Die größte Stärke dieser Klinik liegt für mich nicht allein in den einzelnen Therapieangeboten, sondern in den Menschen, die sie mit hoher fachlicher Kompetenz, großer Wertschätzung und echter Menschlichkeit mit Leben füllen. Dafür werde ich immer dankbar sein.
Ich war 7,5 wochen in der Klinik auf der Station C4. Es war ein super Aufenthalt und ich konnte sehr vieles lernen und mitnehmen. Die Mitarbeiter egal ob Pflege, Therapeuten, Ärzte oder Reinigungspersonal waren alle samt super Nett, einfühlsam und Verständnisvoll. Dieser Aufenthalt hat mir sehr geholfen und ich kann es jedem nur empfehlen der eine DBT Therapie brauch, diese dort zu machen. Aller Anfang ist schwer aber ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben. Im großen und ganzen ein super gelungener Aufenthalt ! Vielen lieben dank !
Die Behandlung in der Comfort Station F3 war ein voller Erfolg. Die Ausstattung der Zimmer und Gemeinschaftsräume war super. Die Verpflegung im Comfort-Restaurant war ebenso (es handelt sich ja immer noch um eine Krankenhauskantine) sehr gut. Die Betreuung durch das Therapeuten-Team und medizinische Personal war durchweg mit Note 1 zu bewerten. Alles hochprofessionell, engagiert und empathisch. Auch meine Diagnosen wurden nochmals kritisch überprüft, ob einige Nennungen noch aktuell waren und auf der anderen Seite wurde erhoben ob sich neue Krankheitsbilder ergeben hätten. Die Therapie war immer sehr konstruktiv und lösungsorientiert. Und auch auf das “nach Hause kommen ins alte Umfeld” wurde ich gut vorbereitet. Einfach alles Top! Danke
Sehr gute Behandlung mit kleinen Schwächen
Ich war im Frühjahr 2026 für 10 Wochen auf der Station F1 (Privatpatienten). Die Zimmer mit Bad sind geräumig und komfortabel, das Essen ist gut, in der Lounge kann man sich mit Tee und Kaffee versorgen. Die Therapeutinnen und Therapeuten (im Folgenden verwende ich nur die männlichen Formen, meine dabei aber stets beide Geschlechter) sowie die Ärzte waren sehr engagiert und fachkundig. Die Therapie-Angebote waren für mich sehr hilfreich. Am meisten haben mir die Einzeltherapie-Gespräche mit meinem sehr kompetenten Psychotherapeuten und die Gruppentherapie in der “Problem-offenen Gruppe” (POG) mit acht Patientinnen und Patienten geholfen. Diese wurden von unterschiedlichen Therapeuten der Station geleitet, was ich durchaus aus Vorteil ansehe, da man dadurch die verschiedenen Stile der Therapeuten kennenlernt. In unserer POG herrschte großer Respekt und Vertraulichkeit untereinander, was es einem leicht machte, sich zu öffnen. Ebenfalls sehr hilfreich war die gute Gemeinschaft der F1-Patienten untereinander. Ich habe zahlreiche sehr offene und tiefe Gespräche mit tollen Menschen geführt, die für mich ungemein bereichernd waren. Hinzu kamen lustige Spiele-und Video-Abende, Spaziergänge in den schönen umgebenden Wäldern sowie gute Gespräche beim Essen. Weitere Elemente meiner Therapie waren Achtsamkeitstraining, die Gefühle-Gruppe, Bewegungsgruppe, Velusjet-Massage, Wärmebehandlung und Tanztherapie. Diese Elemente waren hilfreich, jedoch für meine Gesundung nicht so entscheidend wie die davor genannten. Als negativ muss ich erwähnen, dass die kurze der beiden wöchentlichen POG-Sitzungen (eine 100-Minuten- und eine 50-Minuten-Sitzung) mehrmals ausfiel. Auch andere Therapie-Elemente fielen gelegentlich aus, da die Personaldecke nicht allzu dick zu sein scheint. Die für mich sehr wichtigen Einzel-Therapie-Sitzungen fanden jedoch immer statt, was ich sehr zu schätzen weiß. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich von der Therapie in der Schön-Klinik sehr profitiert habe.
Emotionen weg rationalisieren, statt betreutes fühlen.
Ich war im Februar 2026 auf der Station B3 (Trauma ). Ich war bereits in einer Heiligenfeld Klinik und in der Rheinklinik in Bad Honeff wo ich sehr zufrieden war. Diese sind meine Vergleichswerte. Ich hatte die Hoffnung, dass eine multimediale Behandlung dort möglich ist auf Grund der verschiedenen Erkrankungsbilder die dort behandelt werden. Diese Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Man wird nur mit dem behandelt, was auch auf der Fachspezifischen Station angeboten wird, auf der man ist. Das erlebte ich als Nachteil. Generell kommt man auch wenig mit Menschen von anderen Stationen in Kontakt. Auf der B3 gab es keine therapeutische Gemeinschaft. Es war sehr anonym gehalten, selbst in der sogenannten Gruppentherapie hat man sich nicht mit Namen vorgestellt o.ä. Es gab zwei mal die Woche 50 min lang Gruppentherapie mit insgesamt 8 Patienten. Außerdem gab es keinen festen Gruppentherapeut, es kam immer irgendjemand aus dem Team der gerade Zeit hatte, was die Gruppen unruhig und unbeständig machten. Es ging selten in die Tiefe, oft sehr oberflächliche Themen, ab und zu auch ein 50 min Frontalvortrag vom Therapeuten. Auch das restliche Programm lies zu wünschen übrig. Das meiste hätte in der 8 Woche gestartet weil die Wartelisten wohl so lang waren. Ich erlebte es als Ort ohne richtiges Behandlungskonzept, wo die Behandlungen nicht logisch auf einander aufgebaut haben , oder das man auch in Kriesen vom Programm
Gemeinschaft dort wirklich aufgefangen werden könnte. Der rein Verhaltenstherapeutische Ansatz hinterließ den Eindrück dass man Gefühle lieber weg rationalisiere, statt betreutes fühlen oder tiefes Mitgefühl, was meiner Meinung nach einer Traumabehandlung widerspricht. Man hat ein geräumiges Einzelzimmer mit Bad, das Essen war gut, den Oberarzt erlebte ich als sehr kompetent, im Gegensatz zum restlichen Team auf der B3. Nichts für Therapiefortgeschrittene , für Therapieanfänger wahrscheinlich gut geeignet.
Ich habe in der Schön Klinik Bad Bramstedt ausnahmslos positive Erfahrungen machen dürfen. Vom ersten Kontakt bis zu meiner Entlassung begegnete mir das Klinikteam äußerst freundlich, respektvoll und zuvorkommend. Die Klinik ist exzellent organisiert und sehr gepflegt. Die Zimmer sind in sehr gutem Zustand und werden regelmäßig und gründlich gereinigt. Auf Station C2 betreut, war ich sehr dankbar, auf ein sehr herzliches, empathisches, kompetentes, verständnisvolles und durchweg freundliches Team aus Therapeuten und Ärzten zu treffen. Zu jeder Zeit und in jeder Not gab es in der Klinik einen unterstützenden Ansprechpartner. Die Betreuung im vielseitigen therapeutischen Programm – bestehend aus beispielsweise Einzel- und Gruppentherapie, Bewegungs- und Ernährungstherapie, Achtsamkeitsübungen und Ergotherapie sowie optionalen Angeboten wie freiem Malen – kann ich ebenfalls im höchsten Maße loben. Wer mag, hat an jedem Tag die Möglichkeit, sich an einer Tischplatte oder in der Turnhalle (inklusive Basketballkorb) sportlich auszutoben. Das angrenzende Waldgebiet lädt zu ausgiebigen Spaziergängen, Dauer- und Parkourläufen oder zum Entspannen im Grünen ein. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Organisation der Patienten untereinander gezielt gefördert wird. So bekommt beispielsweise jeder Neuankömmling einen Mitpatienten als unterstützenden Paten an die Seite gestellt, was mir das Ankommen und die Integration deutlich vereinfacht hat. Überhaupt steckt in dieser Klinik ein wirklich guter „Geist“, der sich schnell auch auf uns Patienten übertragen hat. Nie zuvor ist mir in einem solchen Rahmen so viel Herzlichkeit, Verständnis, Wohlwollen und Unterstützung unter den Patienten widerfahren. All dies hat mir einerseits den Abschied extrem schwer gemacht, mich andererseits jedoch mit großer Dankbarkeit und Zuversicht für meine Genesung heimfahren lassen. Aus diesem Grunde empfehle ich die Schön Klinik Bad Bramstedt nicht nur uneingeschränkt, sondern auch von Herzen weiter.
Ich war 2025 als Selbstzahler auf der F1 und hatte keinen Tag Heimweh. BB war mein warmes, sicheres Nest. Ich wollte gar nicht mehr weg :0). Pro: sehr engagierte Psychologinnen und ein Psychologe sowie sehr gute Ärztinnen auf Station. Die Station war sehr gemütlich und die Zimmer klasse. Genug Stauraum, ein Kühlschrank und ein gemütlicher Lesesessel. Die Abdunkelung war gut möglich. Das Bett ist verstellbar. Neben einer großen Magnetafel gab es eine große Magnetleiste über dem Bett. Die Station für Notfälle im EG ist auch nachts besetzt! Die Station war gut ausgestattet. Schränke mit Büchern, Spielen, Bastelsachen und Puzzles sind vorhanden. Wir haben auch mal Kinoabende in der Sitzecke veranstaltet. Irgendwer hatte immer einen Fire TV Stick dabei :0). Das Essen im Restaurant ist sehr gut und die Cafe-Lounge im F-Haus lädt zu gemütlichen Quatschrunden ein. Es gibt dort immer eine Schale Obst, was mir so manches spontanes “Hungerloch” gestopft hat, denn Abendessen gab es schon um 17.30h. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ich getroffen habe waren freundlich und hilfsbereit. Die Therapieanzahl und Art war für mich genau richtig. Da kann ich nichts bemängeln. Ich habe viel gelernt, auch wenn es hart und tränenreich war. Ich war jeden Abend im Schwimmbad, welches jetzt weg ist. Dafür ist jetzt (2026) wohl die Sauna wieder aktiviert. Der Raum für die Waschmaschinen ist sauber und es gibt vier oder fünf Maschinen, vier Trockner, Wäscheständer & Bügelmöglichkeit. Die kostenpflichtigen Angebote, welche von Externen angeboten werden (z. B. Yoga, Massagen, Acrylmalerei und Waldbaden), fand ich durch die Bank klasse. Das Zentrum ist in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Kontra: die Matratzen sind ziemlich hart, aber es gibt eine weichere Seite und das Lattenrost lässt sich einstellen. Einen Seifenspender gibt es nicht, aber das lässt sich ja richten. Die Bettwäsche hat mir immer statisch aufgeladene Haare beschert, also habe ich eigene besorgt. Fertig :0).
Die Klinik i