Patientin der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont schildert Erfahrungen nach Schlittenprothese-OP in Niedersachsen; Schwimmbad renovierungsbedingt nicht nutzbar
Erfahrungen mit m&i-Fachklinik Bad Pyrmont, Reha-Klinik, Niedersachsen, 10.08.2026
Ich bin gleich nach meiner OP ( schlittenprothese) hier in das Haus gekommen. Meinen Mann hatte ich als Begleitung mit. Wir wurden sehr freundlich empfangen und ein junger Mann brachte das Gepäck und uns auf unsere Abtlg.
Zimmer. Dabei erklärte er uns ausführlich die Räumlichkeiten. Die ersten 11
2 Wochen waren sehr, sehr schwer für mich. Ich hatte starke Schmerzen und mein Kreislauf spielte verrückt. Des Öfteren musste ich auf mein Zimmer gebracht werden. Ich wurde immer sehr lieb umsorgt und hatte ein offenes Ohr für meine Verzweiflung. Dafür bedanke ich mich nochmal bei den Pflegern und Pflegerinnen der Station 3. Sie haben mir sehr geholfen. Insgesamt waren die Behandlungen alle sehr effizient und haben mir gut getan. Auch die Mahlzeiten waren sehr abwechslungsreich und man konnte sich immer vom Buffet nachholen. Alles in allem kann ich diese Klinik nur empfehlen.
Nettes Personal, für jüngere Patienten nicht geeignet
Die Klinik ist sehr veraltet. Die Zimmer sehr dunkel, Teppichboden (uralt) u. das Bad dunkelbraun und riecht ständig nach Abfluss. Man ist gezwungen ganztägig das Fenster aufzulassen. Bad fensterlos. Auch die Turnhalle, Kneipp-Bewegungsbad veraltet. Das Schwimmbad wird gerade renoviert und somit nicht nutzbar. Es gibt die Möglichkeit in der Nachbarklinik Brunswiek das Schwimmbad zu nutzen, zumindest auf dem Papier. Nur sehr eingeschränkte Zeitfenster und nur wenn dort eine Badeaufsicht vor Ort ist. Es gibt keine Möglichkeit, wie ich es aus anderen Kliniken kenne, z.B. am Wochenende die Turnhalle oder das Schwimmbad zu nutzten. Gegen einen Pfand kann man sich Hanteln, Matte usw. ausleihen. Man wird genötigt eine Wasserflasche zu kaufen, um diese an den Wasserspendern aufzufüllen. Auch aus diesen wird getrunken und verliert dadurch die Hygiene, wenn man d. Flasche nicht sachgerecht füllt. TV und WLAN jeweil 2,00 pro Tag. Das ist nicht mehr zeitgemäß. WLAN funktioniert oft eingeschränkt. Die dortigen Patienten sind überwiegend Ü75 J. und mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs. Die anderen frisch nach einer Hüft- oder Knie-OP. Dementsprechend sind die Therapien ausgelegt. Wer also trotz Schmerzen o.a. fit ist, ist hier nicht gut aufgehoben. Das Essen ist schlecht. Einfachster Aufschnitt, Dosenobst usw. Von gesunder Ernährung weit entfernt. Wer nach 18:00 Uhr kommt, bekommt kaum noch eine Auswahl. Das Mittagessen war ok. Cafetria bis 17 Uhr geöffnet, überhöhte Preise. Man kann sich Getränkekisten auf d. Zimmer bringen lassen. 1 Kiste Wasser ca. 11,00 €. Für Patienten d. nicht gut zu Fuß sind, ist es schwer an Getränke o.a. heranzukommen. Fußweg bis in das Zentrum ca. 15 Min. Fazit: Für jüngere Patienten*innen würde ich diese Klinik nicht empfehlen. Die Klinik ist bisher nicht digital auf dem neusten Stand.Z.B. keine App damit man sich im Haus zurecht findet u.a. An jeder Stelle muss man anfangs seine Beschwerden neu mitteilen. Im Vorfeld keine digitale Befundsaufnahme.
Sehr geehrte Kessi65, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir geben seit über 40 Jahren medizinisch, therapeutisch und pflegerisch unser Bestes, um die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten zu verbessern. Der Trainingsplan bzw. die Therapien werden individuell auf die jeweiligen Patienten angepasst und mit den Kostenträgern abgestimmt. Wir verstehen uns also nicht als Fachklinik für „Jung“ oder „Alt“, sondern als Fachklinik für alle Menschen (egal welchen Alters) und versuchen, sie gemeinsam auf dem Weg zurück in ein aktives Leben mit größtmöglicher Lebensqualität zu begleiten. Sie haben Recht. Über vier Jahrzehnte gehen an unserer Klinik nicht spurlos vorüber. Wir renovieren und sanieren unsere Klinik aber Stück für Stück (wie Sie an unserem Bewegungsbad sehen können). Da dies aber immer im laufenden Betrieb stattfinden muss, gehen manche Arbeiten nicht so schnell wie Sie oder auch wir es uns wünschen. Kleinere Anpassungen (wie z. B. das Problem mit dem Abfluss) können Sie uns gerne melden. Unsere Haustechnik versucht immer eine passende Lösung zu finden. Auch die Digitalisierung ist ein Prozess, den wir kontinuierlich antreiben und Schritt für Schritt umsetzen. Da wir ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen sind, können wir bestimmte Zusatzleistungen wie TV oder Internet leider nicht kostenfrei bereitstellen. Die daraus entstehenden Einnahmen fließen jedoch vollständig in das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Patienten. Die Wasserflasche, die Sie bei uns kaufen können, ist ein Angebot an unseren Patienten, wenn sie kein Gefäß besitzen, das sie für unsere Wasserspender nutzen können. Gerne können Sie Ihre Mitpatientinnen und -patienten auf die falsche Handhabung der Wasserspender hinweisen. Das Essen ist natürlich immer eine Geschmacksfrage. Jeder bewertet die Qualität und den Geschmack des Essens individuell. Unsere klinikinternen Umfragen zeigen, dass unsere Küche den Geschmack der meisten Patienten trifft. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute. Mit freundlichen Grüßen Ihre m&i-Fachklinik Bad Pyrmont
Ich schreibe als Begleitperson meiner Mutter, die in der m&i-Fachklinik eine dreiwöchige AHB aufgrund einer Beckenfraktur. Ich kann die Klinik weiterempfehlen. Meine Mutter hatte jeden Tag Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie, Gerätetraining, Wirbelsäulengymnastik, Mobilitätsgruppe, Motomed-Training, Rollator-Training, Denksport. Etwas mehr Einzel- statt Gruppentherapie wäre schön gewesen. Die Ärzte und Therapeuten waren kompetent und freundlich; ebenfalls die Pflegekräfte und die Reha-Assistenten. Von diesen wurde meine Mutter zu jeder Therapie begleitet. Durch die Größe der Klinik wäre es sonst schwierig gewesen, sich dort zurechtzufinden. Das Essen in der Klinik ist durchschnittlich. Mittags kann man aus drei Gerichten wählen, Frühstück und Abendessen gibt es in Büffetform. Nach drei Wochen Abendessen konnte man die immer gleichen verschiedenen Brotsorten, die aber alle gleich schmeckten, nicht mehr sehen. Das Frühstück war etwas vielfältiger. Das Angebot der Cafeteria ist eher unterdurchschnittlich. Der Kaffee schmeckt nicht und es gab jeden Tag den gleichen Kuchen. Auf der dazugehörigen Sonnenterrasse ist es an einigen Tischen leider erlaubt zu rauchen. Schön wäre, wenn es in der Cafeteria auch bspw. Zeitschriften zu kaufen gäbe. Das Personal dort und auch im Speisesaal war sehr freundlich und hilfsbereit, bis auf eine Ausnahme in der Cafeteria. Das Zimmer war von der Ausstattung her schon etwas älter, aber sonst in Ordnung. Alle zwei Tage wurde es gereinigt, allerdings wurde dabei schon mal das Badezimmer übersehen. Die Klinik liegt sehr nahe am Kurpark. Man kann dort gut spazieren gehen. Sonstige Freizeitangebote in der Klinik gab es nur sehr wenige.
Diese Klinik kann ich nicht empfehlen. In 5 Wochen hatte ich ca.2,5 Stunden Einzelgespräche.Mir wurde nach knapp 3 Wochen bereits das Entlassungsgergebnis von der Psychologin zur Unterschrift vorgelegt, da diese in Urlaub ging.Es wäre daher keine Zeit noch ein Thema aufzugreifen. Im Notfall könnte ich mich an eine andere Psychologin wenden. Auch der Arzt hat in dieser Woche das Enlassungsgespräch mit mir geführt. Auf Grund von Sprachbarrieren mit dem mir zugewiesenen Arztes war meine Therapie nicht annähernd zufrieden Stellend. Da das Abschlussgespräch ja mit beiden geführt war, sagte ich : dann kann ich ja nach Hause fahren. Antwort: Nein, ich solle die restliche Zeit als Urlaub genießen. Mir wurde während des Aufenhaltes Psychopharmaka verordnet, keiner hat mal gefragt wie es mir damit geht. Ich war mehrmals wegen Schwindel und Übelkeit beim Pflegepersonal. RR Kontrolle war gut,man könne sich den Schwindel nicht erklären. Eigene Recherchen ergaben, es lag an den Medikamenten. Auf meine körperlichen Beschwerden wurde nicht eingegangen,da ich Psychosomatik Patient war.ich solle dies nach der Reha ambulant abklären. Im Entlassungsbericht steht: mittelschwere Arbeit in allen Schichten. Mein Hinweis sich die Papiere der letzten Reha anzuschauen wurden nicht berücksichtigt. Ich darf laut Attest nur leichte Tätigkeiten mit max.heben von 5 kg ausführen. Diese Unterlagen lagen der Klinik vor und wurden ignoriert. Von mir geht ein kompletter Bericht mit Therapieplänen etc.an die Rentenversicherung und alle Atteste die der Klinik vorlagen.Ein Brief mit allen Defiziten habe ich an QM weitergeleitet. Keine Reaktion. NEIN diese Klinik kann ich persönlich nicht weiterempfehlen. Mit dieser Meinung war ich nicht die Einzige,viele waren froh als die 5 Wochen vorbei waren.
Sehr geehrte Frau S., vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Es ist schade, dass Sie trotz Ihrer anfänglichen Zufriedenheit wohl nicht im gewünschten Umfang von Ihrem Aufenthalt in unserer Fachklinik profitieren konnten. Generell möchte wir betonen, dass alle unsere Mitarbeitenden ihr Bestes geben, um die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten zu verbessern. Das komplette Behandlungsteam ist durch den regelmäßigen, interdisziplinären Austausch jederzeit über alle Patienten informiert. Zudem müssen Ärzte
Pflegekräfte aus dem Ausland gute bis sehr gute Deutschkenntnisse vorweisen, um hier arbeiten zu können. Die komplette Therapie, so auch die Anzahl der Einzelgespräche, ist mit den verschiedenen Kostenträgern abgestimmt und wird von uns genau dokumentiert. In den regelmäßig stattfindenden sozialmedizinischen Konferenzen bespricht unser Behandlungsteam gemeinsam den Verlauf der Rehabilitation, die Therapieziele und die Leistungsfähigkeit der Patienten, besonders im Hinblick auf die Erwerbsfähigkeit. Daran beteiligt sind Fachärzte, Psychologen, Sozialarbeiter und Pflegekräfte. Dass Sie mit diesem Ergebnis unzufrieden sind
waren, bedauern wir sehr. Die Einschätzung basiert jedoch auf der fachlichen Bewertung unseres Teams und wurde gemeinsam mit dem behandelnden Chefarzt getroffen. Laut unseren Aufzeichnungen hat unser Team auch Ihren Schwindel ernst genommen und sofort Untersuchungen eingeleitet. Nach eigenen Aussagen verbesserte sich das Schwindelgefühl wieder. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen Ihre m&i-Fachklinik Bad Pyrmont
Keine Empfehlung für diese Klinik
Ich kann die Klinik auf keinen Fall weiter empfehlen. In 5 Wochen hatte ich 3 Einzelgespräche mit 3 verschiedenen Psychologen. Keiner wusste bis zur 5. Woche warum Ich überhaupt da bin, einfach unglaublich. Die Angebote sind gut, viel zu wenig Entspannungs Angebote.. Die Klinik ist alt und dementsprechend sehen die Zimmer und Therapie Bereiche aus. Silberfischchen reichlich im Zimmer. WLAN und Tv total überteuert. Überall finden Renovierungsarbeiten statt, keine Ruhe im Zimmer, nicht auf dem Balkon, Schwimmbad geschlossen. Bis auf wenige Ärzte, jede Woche jemand anders , nicht immer der deutschen Sprache mächtig, dass man sich erklären konnte und kommunizieren konnte. Nie wieder käme für mich dies Klinik in Frage. Ich bin kränker gefahren wie gekommen.
r Unwichtig6, vielen Dank für Ihr Patientenfeedback zum Aufenthalt in der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont. Für Ihre negativen Erfahrungen möchten wir uns entschuldigen. Während des Aufenthaltes wird grundsätzlich ein Therapeutenwechsel vermieden. In seltenen Ausnahmefällen (Urlaubzeiten und Krankheitsausfälle) kann es in den 5 Wochen bei nachweislich mindestens 5 Gesprächen (inklusive Aufnahme- und Entlassungsgesprächen) jedoch zu einem Therapeutenwechsel kommen. Hier bitten wir um Ihr Verständnis. Wir investieren stets zukunftsorientiert in unsere technische Infrastruktur. Um Ihnen auch künftig die besten Bedingungen für Ihre Therapie zu bieten, modernisieren wir unser Schwimmbad. Die Wassertherapien sind nicht ausgefallen und wurden in unserem Bewegungsbad durchgeführt. Für die Nutzung eines Schwimmbades haben wir die Möglichkeit geschaffen, in unserer Nachbarklinik (200m Fußweg) zu schwimmen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Gesundheit. Ihre m&i-Fachklinik in Bad Pyrmont
Gut erholt und mehr