Ich war Glücksspielpatient in DIAKO Nordfriesland gGmbH, Reha-Klinik Breklum, Schleswig-Holstein; Vielfältiges Angebot, Verständnis für Suchterkrankung gewachsen

Erfahrungen mit DIAKO Nordfriesland gGmbH, Reha-Klinik in Breklum, Schleswig-Holstein, 10.08.2026

Die Tagesklinik ist sehr hilfreich ich habe hier gelernt wie ich mein leben am besten mit meiner erkrankung strukturieren kann und habe in der Hippotherapie gelernt wie ich mich gerade und aufrecht stellen kann um gesehen und gehört zu werden hippo ist eine pferdetherapie die sehr hilfreich ist ich kann die Tagesklinik in breklum nur empfehlen.

Unfreundliche Stationsärztin,keine gute Kommunikation und auch bei den Pflegern teilweise bisschen aufpassen. Therapien allgemein relativ gut aber schwer für einige spezifische psychischen Erkrankungen.

Mit Abbruchgedanken gestartet, mit Erkenntnissen gegangen

Ich war wegen meiner pathologischen Glücksspielsucht in der Diako NF. Da ich vorher keinerlei Therapieerfahrung hatte, war besonders die Anfangszeit für mich schwierig. Das erste Drittel verlief ziemlich holprig und ich hatte immer wieder starke Abbruchgedanken. Erst ab etwa der 5. Woche begann ich, die therapeutischen Maßnahmen wirklich anzunehmen. Das Therapieangebot empfand ich insgesamt als sehr vielfältig. Rückblickend würde ich jedem empfehlen, frühzeitig zur Therapieplanung zu gehen, wenn man Änderungswünsche oder Ergänzungen am Therapieplan hat. Dort wird man sehr gut beraten und es wird versucht, vieles möglich zu machen. Generell hilft offene Kommunikation enorm – Unzufriedenheit anzusprechen ist besser, als alles in sich hineinzufressen. Mit den Therapeuten war ich sehr zufrieden und kann hier ausschließlich Positives berichten. Natürlich gab es auch mal kleinere Konflikte, diese wurden aber immer geklärt. Anfangs fiel es mir schwer, manche Regeln zu akzeptieren. In den ersten Wochen darf man das Klinikgelände nur eingeschränkt verlassen und als Glücksspieler muss man seine EC-Karte abgeben und erhält wöchentlich 50 €. Gerade als erwachsener, selbstständiger Mensch fühlte sich das zunächst bevormundend an. Rückblickend war es aber deutlich weniger schlimm, als ich dachte. Besonders geholfen haben mir die Einzelgespräche und die täglichen Therapien in der Bezugsgruppe. Dort habe ich viel Verständnis für meine Suchterkrankung entwickelt und gleichzeitig Halt erfahren. Auch Sport war für mich ein wichtiges Ventil. Sehr positiv überrascht hat mich die Ergotherapie. Anfangs dachte ich, das wäre nichts für mich, da ich weder kreativ noch handwerklich begabt bin. Die Ergotherapeuten sind jedoch top und es geht dort um weit mehr als nur „basteln“. Oft ging ich gestresst hinein und deutlich entspannter wieder heraus. Verbesserungswürdig finde ich vor allem das Sportangebot außerhalb der Therapiezeiten. Des Weiteren fand ich den teilweise Urlaubs -und krankheitsbedingten Ausfall von Therapien nicht sehr förderlich für die Einhaltung der Struktur und hat oft zu Unmut geführt. Insgesamt kann ich die Klinik aber definitiv weiterempfehlen.

Wenn du willst, wird dir geholfen!

Was mir positiv aufgefallen ist in den 16 Wochen Aufenthalt: Einzelzimmer, großes, weitläufig Gelände, sehr freundliches Personal in allen Bereichen: Pflege, Küche, Reinigung, Therapeuten., ein fachliches, therapeutisches Team bis auf wenige Ausnahmen, ein sehr strukturiertes, durchdachte System, gutes Essen, faires Verhalten gegenüber mit Patienten. Ich bin der Überzeugung, dass wenn man eine Rehabilitation wegen Sucht macht, ist man hier gut aufgehoben bekommt gute Werkzeuge an der Hand und Informationen über die Sucht. Man wird gut auf die Zeit danach vorbereitet. Was ich noch negatives erwähnen möchte, es wird damit geworben, dass auch psychische Krankheiten stellenweise mit aufgegriffen werden das ist etwas was ich nur begrenzt so empfinde beziehungsweise wenn man in anderen Bereichen beispielsweise Depression auch weiter hier arbeiten möchte, muss man das möglichst einfordern beziehungsweise kommunizieren.

Abgesehen von der recht schönen und ruhigen Lage des Klinikgeländes, fällt es mir schwer etwas wirklich positives von meinem Aufenthalt in der psychomatischen Klinik in Riddorf zu berichten. Als positiv zu bewerten sind aber die sehr herzlichen und menschlich nahen Mitarbeiter:Innen der sehr schmackhaften Küche ! Immer ein offenes Ohr und immer um das Wohl der Patienten bemüht, mit einer großen Portion Humor und Engagement. Was ich mir vom Pflegepersonal, den Therapeuten und den Ärtzen gewünscht hätte, wäre zumindest ein Minimum an Willkommeskultur gewesen. Dieses mulmige Gefühl, dass man als Patient immer irgendwie stört, wenn man Hilfe oder ein Gespräch benötigte, zeigte sich bereits beim Empfang und zog sich durch den gesamten Klinikaufenthalt. Gelacht wurde selten, es fehlte irgendwie allerorten an Leichtigkeit und das Gefühl der Vermittlung von Zuversicht und Mut. (Wir schaffen das). Eine besondere Schwierigkeit stellte die hohe Sprachbarriere der international besetzten Klinikärzteschaft dar, welches leider zu einem Missverständnis meiner Medikamentierung führte und zu einer massiven körperlichen Verschlechterung der Symptome führte.

Gerade für ältere Menschen ist diese Klinik ungeeignet. Man ist mit den ganzen jugendlichen oder halbstarken Erwachsenen gemischt. Da bekommt man selbst als Besucher Angst…wie soll sich da eine ältere Dame „erholen“! Gekümmert wird sich nicht wirklich, wird genug getrunken (kann man sich ja selbst holen, wenn man sich an den Jugendlichen vorbeitraut)…. Pflegerische Maßnahmen: Fehlanzeige… Ein Arzt der Deutsch spricht: Fehlanzeige Therapieangebote: Fehlanzeige Ich könnte noch viel mehr schreiben…Aber ich muss es akzeptieren, dass sich der Zustand meines Angehörigen nach 5 Wochen Breklum derart verschlechtert hat, dass nun ein Pflegeheim angesagt ist…bei richtiger Behandlung hätte das nicht passieren müssen. Diese Info haben wir jetzt von mehreren Ärzten erhalten. Tip: Wenn man bereits älter ist und soll nach Breklum. Kämpft darum, in eine andere Psychiatrische Einrichtung verlegt zu werden. Geriatrie kennt man dort nicht und dementsprechend wird auch mit einem umgegangen.

Dieser Ort ist Balsam für die Seele

Dieser Ort ist Balsam für die Seele. Ein wohltuendes ruhiges Haus, professionelle, sehr gute Therapeuten, empatische Pfleger. Die Einzel- und Gruppentherapien waren extrem hilfreich. Die vorgetragenen Imaginationsreisen habe ich als sehr entspannend empfunden. Von Reinigungs- bis Küchenpersonal - alle waren stets freundlich und hilfsbereit. Abwechslungsreiches Essen. Ein umfangreiches Sportangebot (Rückenfit, Nordic Walking, Krafttraining, Ballspiele, Schwimmen, Spaziergänge u.a.) sowie Ergotherapie (Malen, Töpfern, Arbeiten mit Speckstein, Korbflechten, Holzarbeiten u.a ) dazu Physiotherapie (Bewegung und Massagen) halfen mir sehr, wieder Struktur in meinen Alltag zu bringen. Die progressive Muskelentspannung war vor Allem im Liegen sehr angenehm. Durch das wunderbare Konzept der Klinik fühlte ich mich schon nach kurzer Zeit wieder wohl in meinem Körper und bereit fürs Leben.

War in der Allgemeinpsychatrie wegen einer akuten Krise, Diagnosen waren Depression und PTBS. Hatte einen Zimmernachbarn der drogenabhängig war. Meiner Meinung nach wäre er auf der Suchtstation besser aufgehoben gewesen, aber das ist ein anderes Thema und meine Meinung habe ich für mich behalten. Es war jedenfalls so, dass er mir gegenüber aggressiv wurde, so dass ich Angst um mein Leben bekam. Ich wandte mich an das Personal (Oberarzt, Pflege) und bat um Verlegung in ein anderes Zimmer. Dies wurde abgelehnt und mir wurde vom Personal unterstellt ich wäre selber Schuld dass er aggressiv sei. Da ich keinerlei Verständnis seitens des Personal bekam und immer wieder von diesem Mitpatient verbal angegriffen wurde, habe ich mich gegen ärztlichen Rat entlassen und bin mit letzter mentaler und körperlicher Kraft nach Hamburg gefahren. Hinzu kam, dass ich vor Angst nicht mit dem Mann in einem Zimmer schlafen konnte und ich eine körperliche Erkrankung habe. Meine PTBS ist dort noch schlimmer geworden und so viel Gleichgültigkeit und Empathielosigkeit sowie Ungerechtigkeit habe ich selten zuvor bei Ärzten erfahren. Natürlich wurde auch im Arztbrief einer Täter-Opfer Umkehr betrieben und alles falsch dargestellt. Kann die Klinik nicht empfehlen.

Sie können, wenn Sie wollen

Schöne Anlage und Umgebung. Pflege überwiegend sensibel, Therapeuten auch. Viele gute Anstöße und hilfreiche Informationen innerhalb von Therapie. Reinigungspersobal gewissenhaft und freundlich. Fachtherapeuten (Sport, Ergo) teils unsensibel und reflexhaft. Viele Termine

Anwendungen und dazwischen viel Leerlauf. Aber immer zu kurz um richtig zur Ruhe zu kommen oder etwas eigenständig anzufangen. Dadurch ein sehr unruhiger, fragmentierter Tagesablauf. Das Programm könnte individueller ausgestaltet werden aus Patientensicht. Therapiezeiten knapp bemessen. Verwaltungspersonal teils sehr unsensibel, abgestumpft, ignorant. Ständiges Rasenmähen, Laubblasen mit Verbrennungsmotoren laute Rollwagen sind belastend und nicht umweltfreundlich. Es ist viel Gewöhnung für sensible und autonome Patienten nötig, aber im Endeffekt kann man einiges mit nachhause nehmen.

Es ist eine tolle Einrichtung. Gutes Essen. Eine sehr gute Behandlung.

Ich würde die Klinik jederzeit wieder besuchen

Entgegen der hier zu finden Bewertungen möchte ich meine Meinung zur Klinik gerne äußern. Ich habe mich durch die ganzen Negativen Kommentare fast abschrecken lassen und das wäre eine Erfahrung gewesen, die mir in meinem Leben gefehlt hätte. Die Klinik ist relativ neu (ca.2000 erbaut). Ich war hier für 8 Wochen in der stationären Aufnahme. Das ankommen war nach anfänglicher skeptisch dann doch relativ schnell möglich, hat ca. 4 Tage gedauert und würde sehr von den Mitpatienten erleichtert. Die Bezugstherapeuten haben einen super Job gemacht, dies in der Gruppentherapie und in den Einzelgesprächen.Die Sportlichen und Ergotherapeutischen Angebote waren sehr abwechslungsreich. Die Pflege hat einen tollen Job gemacht und hatte immer ein offenes Ohr bei Problemen. Und das Essen war für Klinik-Essen gut, natürlich war man nicht mit jedem Gericht einverstanden. Selbst die Putzkräfte hatten ein offenes Ohr und jederzeit ein Lächeln für einen übrig. Kritikpunkte waren eher kleine : So fehlte mir in der Küche als Apfel Allergiker die Kennzeichnung von Säften und Salaten. Ebenso wäre es echt toll, wenn es fürs Wochenende einen frei zugänglichen Ergo-Raum geben würde. Allerdings denke ich, dass sind Punkte mit denen man gut Leben kann. Fazit : Ich fühlte mich durchgehend gut betreut und bin mit der Arbeit vom gesamten Personal mehr als zufrieden. Sicherlich gibt es in einem 8 Wöchentlichen Aufenthalt auch Mal Meinungsverschiedenheiten, aber das sollte kein Kritikpunkt für diese lieben Menschen sein, die hier wirklich mit Herzblut Arbeiten.

Das Team der Psychosomatik ist sehr freundlich und hilfsbereit. Selten eine Klinik erlebt, wo das Personal so freundlich gegenüber eines Patienten ist. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Abläufe, sei es von der Aufnahme bis hin zur Abreise laufen reibungslos ab. Das Essen ist für eine Klinik wirklich gut, da habe ich schon ganz anderes erlebt. Natürlich ist es kein 5 Sternehotel, dass muss einem bewusst sein aber ich fand die Ausstattung gut und die ruhige Lage perfekt um sich zu erholen und wiederzufinden.

Ein Platz zum gesund werden

Unglaublich freundliches Personal in wirlich allen Bereichen.Ich hatte das Gefühl,dass es für wirklich jeden mehr ,als nur ein Job ist. Alle bemühen sich sehr einem weiterzuhelfen und sind sehr engagiert und kompetent. Auch das Essen ist sehr gut. Ich glaub alle ,die da schlechte Bewertungen abgeben vergessen ,dass es kein Restaurant ist. Absechslungsreich , Abends gibt es zu Brot und Belag immer frischen Salat ,zum Frühstück zusätzlich zu Brötchen und Belag auch unterschiedliches Müsli. Ich war mit dem Aufenthalt voll und ganz zufrieden.

Furchtbare Klinik. Ganz besonders schlimm waren die Pflegekräfte und die Stationsärztin.

Hier spielt der Patient keine bes