Netzwerk Baukultur Leipzig diskutiert, wie Bauten und Landschaft die Ostmoderne in Leipzig prägten, bei der Leipziger Veranstaltungsreihe; Eintritt frei
Reihe zur Baukultur diskutiert, wie Bauten und Landschaft die Ostmoderne formten - Stadt Leipzig
Reihe zur Baukultur diskutiert, wie Bauten und Landschaft die Ostmoderne formten
Großwohnsiedlungen im Osten Deutschlands sind geprägt von viel Grün: Vom Wäschetrockenplatz über die Spielplätze bis hin zu den bepflanzten Vorgärten. Bereits die städtebaulichen Planungen hatten große, weite Grünflächen vorgesehen. Die Veranstaltungsreihe Netzwerk Baukultur Leipzig widmet sich am Donnerstag, 20. August 2026, diesem Thema unter der Überschrift „Platte, Platz und Wiese – Großräumiges wertschätzen und gestalten“. Organisiert wird der Abend von der Architektenkammer Sachsen (AKS), dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (BDLA) sowie der Stadt Leipzig.
Ganz im Zeichen des Jahresthemas „Ostmoderne – Ein Blick zurück in die Zukunft“ gibt es zunächst zwei Fachvorträge:
Prof. Dr. Mark Escherich von der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Hochschule Erfurt spricht über „Ostmoderne ohne Ende – das großformatige Erbe“ .
Anschließend widmet sich Dr. Ing. Peter Fibich der Landschaftsarchitektur im Kontext der Ostmoderne . Fibich ist Mitinhaber des Büros Freiraumkonzepte und forscht unter anderem zur Landschaftsarchitektur der DDR.
Nach den Vorträgen gibt es eine Podiumsdiskussion gemeinsam mit Baubürgermeister Thomas Dienberg und Steffi Schüppel vom Landschaftsarchitektur-Büro Cattaneo | Schüppel.
Grußworte halten der Präsidenten der Architektenkammer Sachsen, Andreas Wohlfarth, und Rüdiger Clausen für den BDLA. Moderiert wird der Abend von Franziska Michl, stellvertretende Vorsitzende der Kammergruppe Leipzig der AKS sowie Nora Gitter, Koordinatorin für Baukultur der Stadt Leipzig.
Donnerstag, 20. August 2026 18 Uhr
Stadtbibliothek 2. Obergeschoss, Oberlichtsaal Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11 04107 Leipzig
Das „Netzwerk Baukultur Leipzig“ möchte das für die Stadtentwicklung so wichtige Thema der Baukultur in die Öffentlichkeit tragen. Die Partner im Netzwerk – darunter etwa die Kulturstiftung, die Leipziger Denkmalstiftung und die Ingenieurkammer Sachsen – engagieren sich gemeinsam dafür, Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten. Alle Leipzigerinnen und Leipziger sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Nächster Termin der Veranstaltungsreihe ist dann am Donnerstag, 17. September, zum Thema „Engagement durch Erinnerung: Ehrenamtliche Denkmalpflege für den Erhalt der Ostmoderne“.
Weitere Informationen zur Reihe sowie eine Übersicht über die Termine bis zum Jahresende gibt es online unter www.leipzig.de
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