Allianz Q2-Zahlen Deutschland; Rekordergebnis 4,87 Mrd EUR
NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar. Research NORD/LB am Morgen
- August 2026
Research NORD/LB am Morgen 10. August 2026 Marktdaten 07.08.2026 06.08.2026 31.12.2025 Ytd % DAX 26.319,45 26.140,13 24.490,41 7,5 MDAX 32.407,20 32.431,12 30.617,67 5,8 TECDAX 4.068,78 4.000,99 3.622,27 12,3 EURO STOXX 50 6.523,86 6.502,56 5.791,41 12,6 STOXX 50 5.527,31 5.507,27 4.918,02 12,4 DOW JONES IND. 54.036,93 53.885,10 48.063,29 12,4 S&P 500 7.757,64 7.709,96 6.845,50 13,3 MCSI World 5.007,84 4.974,44 4.430,38 13,0 MSCI EM 1.657,82 1.658,50 1.404,37 18,0 NIKKEI 225 65.606,71 65.683,26 50.339,48 30,3 Euro in USD 1,1559 1,1524 1,1745 -1,6 Euro in YEN 182,38 182,55 183,58 -0,7 Euro in GBP 0,8567 0,8565 0,8717 -1,7 Bitcoin (USD) 64.862,33 64.307,63 87.598,39 -26,0 Gold (USD) 4.341,56 4.245,29 4.319,37 0,5 Rohöl (Brent ICE USD) 83,55 82,49 60,85 37,3 CO2 Emissionsrechte 83,29 81,89 87,37 -4,7 Bund-Future 125,00 125,09 127,57
Rex 122,23 122,43 124,38
Umlaufrendite 3,11 3,11 2,78
3M Euribor 2,474 2,477 2,026
12M Euribor 2,898 2,884 2,243
Bund-Rendite 10J. 3,132 3,14 2,855
Bund-Rendite 20J. 3,566 3,569 3,383
US-Treasuries 10J. 4,645 4,678 4,167
Quelle: Bloomberg
Charts
Termine Zeit CET Land Indikator für Prognose NORD/LB
Konjunktur
10:30 EU Sentix Konjunkturindex Aug -0,5 10:30 EU Sentix Konjunkturerwartungen Aug 10,9 10:30 EU Sentix Konjunkturlage Aug -11,2
Unternehmen/Sektor
07:15 DE Hypoport Q2-Zahlen (detailliert) 07:30 DE Gea Group Q2-Zahlen (detailliert) 18:00 DE Patrizia Q2-Zahlen 22:00 CH Alcon Q2-Zahlen
Marktumfeld
Chinas Exporte sind im Juli überraschend stark gestiegen. Die Ausfuh- ren legten in USD gerechnet um 23,9% im Vergleich zum Vorjahresmo- nat zu, wie die Zollverwaltung mitteilte. Die Importe wuchsen im Juli um 27,5%, nachdem die Einfuhren im Vormonat noch um 36% in die Höhe geschnellt waren.
Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Juni den 3. Mo- nat in Folge gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zu- sammen 0,2% mehr her als im Vormonat, wie das Statistische Bundes- amt mitteilte. Die positive Entwicklung sei maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie zurückzuführen - mit plus 3,6%, hieß es. Ne- gativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Maschinenbau (-3,9%) aus.
In den USA sind im Berichtsmonat Juli in der Summe 23.000 Beschäfti- gungsverhältnisse abgebaut worden. Dies ist eine eindeutig negative Überraschung. Die Arbeitsmarktzahlen sprechen damit auf jeden Fall gegen Leitzinsanhebungen durch das FOMC und sind folglich eine ge- wisse Belastung für den USD.
Wochenausblick: In der neuen Börsenwoche dürften die Entwicklungen im Nahen Osten die Anleger weiter beschäftigen. Seit Ende Februar dauert der Konflikt um die Straße von Hormus nun bereits an. Im Mit- telpunkt der neuen Konjunkturdatenwoche stehen die Inflationsdaten für die USA im Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Im Fokus steht zudem die Veröffentlichung des Barometers der Beratungsfirma Sentix für August (heute). Dieses zeigt, wie Börsianer die Konjunktur in der Euro-Zone einschätzen. Am Donnerstag stehen die Daten zur In- dustrieproduktion in der Euro-Zone im Juni sowie der US-Index für die Erzeugerpreise (PPI) im Juli an. Die von den Produzenten erhobenen Preise gelten als Vorläufer für die weitere Entwicklung der Verbraucher- preise. Zum Wochenschluss folgen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zum Arbeitsmarkt im Euroraum in Q2. In den USA blicken Börsianer auf die Einzelhandelsumsätze für Juli. Ein Blick auf die Bilanzsaison zeigt, dass diese in den USA nahezu zu Ende ist. In der neuen Woche werden dort nur wenige Ergebnisse wichtiger Unternehmen erwartet. In Deutschland schauen Anleger auf die Geschäftszahlen von Unterneh- men wie E.ON, Hannover Rück, Brenntag, RWE, Salzgitter, RTL, K+S, TUI und Thyssenkrupp. Aktienmärkte
Sowohl am deutschen als auch am amerikanischen Aktienmarkt wur- den zum Wochenausklang erneute Rekordhoch registriert. Der Schub kam am Nachmittag von den Jobdaten aus den USA, die vorherige Spe- kulationen über baldige Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed ein- dämmten. DAX +0,69%; MDAX -0,07%; TecDAX +1,69%
Dow Jones +0,28%; S&P 500 +0,62%; Nasdaq Comp. +1,30% Unternehmen
Allianz hat in Q2 die Erwartungen der Analysten übertroffen und sieht sich auf Kurs zu einem neuen Rekordergebnis. Das operative Ergebnis stieg von April bis Juni um fast 11% auf den Rekordwert von 4,87 Mrd. EUR, wie die Allianz mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 4,60 Mrd. EUR gerechnet. Der Nettogewinn blieb mit 2,60 (2,84) Mrd. EUR aller- dings hinter den Erwartungen zurück. Der Versicherer hält an seinem Ziel fest, in diesem Jahr ein operatives Ergebnis zwischen 16,4 und 18,4 Milliarden Euro zu erreichen.
Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat im vergangenen Quartal von ei- ner gestiegenen Nachfrage und höheren Absatzmengen profitiert. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg von April bis Juni im Jah- resvergleich um 1,3% auf 152 Mio. EUR. Der Umsatz kletterte um 6,5% auf 1,56 Mrd. EUR. Bis Jahresende seien voraussichtlich keine weiteren konjunkturellen Impulse zu erwarten. Stattdessen setze das Unterneh- men auf seine Kostensenkungsprogramme, die in H2 höhere Beiträge liefern sollen als noch in den ersten 6 Monaten. Mit dem Sparkurs rea- giert Lanxess auf eine tiefe Branchenkrise, die dem Unternehmen im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch und die niedrigste Anlagen- auslastung seit 30 Jahren eingebrockt hatte. Devisen und Rohstoffe
Japan hat den Yen im Frühjahr mit einer Rekordsumme am Devisen- markt gestützt. Wie aus Daten des Finanzministeriums in Tokio hervor- geht, griff die Regierung zwischen dem 30. April und dem 6. Mai an ins- gesamt 3 Tagen in den Markt ein. Allein am 30. April verkaufte sie USD im Gegenwert von 6,28 Bio. Yen - knapp 40 Mrd. USD. Insgesamt belie- fen sich die Stützungsmaßnahmen auf 11,7 Bio. Yen.
Die Demokratische Republik Kongo hat die Ausfuhr von Kupfer- und Ko- baltkonzentrat verboten, um die Verarbeitung im eigenen Land zu för- dern. Die Nachricht trieb den Kupferpreis an.
Weitergabe am: 10.08.2026 06:50:36
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Research NORD/LB am Morgen 10. August 2026 Wichtige Hinweise: Dieses Informationsschreiben (nachfolgend als „Information“ bezeichnet) ist von der NORDDEUTSCHEN LANDESBANK GIROZENTRALE („NORD/LB“) erstellt wor- den. Die für die NORD/LB zuständigen Aufsichtsbehörden sind die Europäische Zentralbank („EZB“), Sonnemannstraße 20, D-60314 Frankfurt am Main, und die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht („BaFin“), Graurheindorfer Str. 108, D-53117 Bonn und Marie-Curie-Str. 24-28, D-60439 Frankfurt am Main. So- fern Ihnen diese Information durch Ihre Sparkasse überreicht worden ist, unter- liegt auch diese Sparkasse der Aufsicht der BaFin und ggf. auch der EZB. Eine Über- prüfung oder Billigung dieser Information oder der hierin beschriebenen Pro- dukte oder Dienstleistungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde ist grund- sätzlich nicht erfolgt. 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