---
title: "Gymnasium Unter Linden; verzichtet auf Wärmepumpenanlage; Köln-Widdersdorf, Neue Sandkaul 29; Bestehende Heizungsanlage bleibt; kein sofortiger Austausch vorgesehen"
sdDatePublished: "2026-08-10T14:03:00Z"
source: "https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=1106107\u0026type=do"
topics:
  - name: "education"
    identifier: "medtop:05000000"
  - name: "construction and property"
    identifier: "medtop:20000235"
  - name: "energy industry"
    identifier: "medtop:20000261"
  - name: "sustainability"
    identifier: "medtop:20001374"
  - name: "local authority"
    identifier: "medtop:20000612"
locations:
  - "Köln"
---


Gymnasium Unter Linden; verzichtet auf Wärmepumpenanlage; Köln-Widdersdorf, Neue Sandkaul 29; Bestehende Heizungsanlage bleibt; kein sofortiger Austausch vorgesehen

Mitteilung

Dezernat, Dienststelle
VI/26

Vorlagen-Nummer 10.08.2026

0596/2025/3
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium
Datum
Ausschuss Schule und Weiterbildung
21.09.2026
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
29.09.2026

Baumaßnahme für das Gymnasium Unter Linden am Standort Neue Sandkaul 29, 50859
Köln-Widdersdorf - nachhaltige, ressourcenschonende und kostengünstige
Wärmeerzeugung
Im Rahmen der Herrichtung der Trakte A und B sowie die Sanierung der Dächer der
Trakte A bis E am Standort Neue Sandkaul (Vorlagen-Nummer 0596/2025) war unter
anderem eine regenerative Wärmeerzeugung auf Basis von Wärmepumpen vorgese-
hen. Gleichzeitig gibt der Beschluss für die Gesamtmaßnahme einen verbindlichen
Kostenrahmen vor und verlangt eine Umsetzung unter Beachtung der technischen,
wirtschaftlichen und energetischen Anforderungen.

Im Zuge der weiteren Planung und der laufenden Vergabeverhandlungen zeigte sich,
dass die Einhaltung der Kostenvorgabe ein pragmatisches Handeln und damit eine
Anpassung der ursprünglich vorgesehenen Vorgehensweise erforderlich macht. Die
vorgesehene Wärmeerzeugung durch eine Wärmepumpenanlage wurde daher unter
technischen, wirtschaftlichen, energetischen sowie nachhaltigkeitsbezogenen Ge-
sichtspunkten erneut geprüft.

Die vorhandene Heizungsanlage ist weiterhin funktionsfähig, wird regelmäßig gewar-
tet und kann nach fachlicher Einschätzung voraussichtlich noch mehrere Jahre betrie-
ben werden. Ein unmittelbarer Austausch wäre daher derzeit weder wirtschaftlich
noch unter Nachhaltigkeits- und Ressourcengesichtspunkten sinnvoll. Zudem können
durch den Verzicht auf die Wärmepumpenanlage weitere notwendige Folgearbeiten
und zusätzliche Kosten vermieden werden.

Vor diesem Hintergrund wird die bestehende Heizungsanlage weiter genutzt und auf
den Einbau der Wärmepumpenanlage im Rahmen der aktuellen Maßnahme verzich-
tet. Ein Austausch der Wärmeerzeugung kann zu einem späteren Zeitpunkt bei Errei-
chen der technischen beziehungsweise wirtschaftlichen Nutzungsdauer erneut geprüft
werden.

Gez. Haack