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title: "Reservistenverband Weserbergland Geländeorientierung ohne digitale Hilfsmittel Klippenturm in Rinteln; Lageinformationen rasch erfassen ohne digitale Hilfen"
sdDatePublished: "2026-08-10T10:07:00Z"
source: "https://www.reservistenverband.de/niedersachsen/weserbergland/aktuelles/gelaendeorientierung-im-weserbergland-sicher-fuehren-ohne-digitale-hilfe/"
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Reservistenverband Weserbergland Geländeorientierung ohne digitale Hilfsmittel Klippenturm in Rinteln; Lageinformationen rasch erfassen ohne digitale Hilfen

Geländeorientierung im Weserbergland: Sicher führen ohne digitale Hilfe - Reservistenverband

Geländeorientierung im Weserbergland: Sicher führen ohne digitale Hilfe

Wie sicher bewegt man sich im Gelände, wenn digitale Hilfsmittel ausfallen? Dieser Frage stellten sich Reservistinnen und Reservisten, Förderer und Gäste der Kreisgruppe Weserbergland bei einer praxisnahen Ausbildung rund um den Klippenturm in Rinteln. Unter Leitung von Oberstabsfeldwebel d.R. Michael Harms trainierten sie den sicheren Umgang mit Karte, Marschkompass und Doppelfernglas.

Im Mittelpunkt stand nicht das bloße Ablesen von Koordinaten, sondern das Verstehen des Geländes: sichtbare Orientierungspunkte erkennen, Entfernungen einschätzen, Richtungen bestimmen und daraus den eigenen Standort ableiten. Mit topographischen Karten im Maßstab 1:50.000 übten die Teilnehmenden unter anderem die Kreuzpeilung sowie das Vorgehen „vom Bekannten zum Unbekannten“.

Ablaufpunkt war der Wanderparkplatz Frankenburg, Auslaufpunkt der Klippenturm. Dazwischen lagen mehrere Zwischenziele, die nur mit sauberer Kartenarbeit und genauer Beobachtung zu erreichen waren. Für zusätzliche Spannung sorgte eine fiktive Hochwasserlage im Raum Minden–Hessisch Oldendorf: Die Reserve unterstützte darin zivile BOS-Kräfte, während überflutete Bereiche, Einsatzräume und relevante Orte anhand von Koordinaten bestimmt und in eine Lagebeschreibung übertragen werden mussten.

Gerade dieses Szenario machte deutlich, warum Geländeorientierung mehr ist als eine klassische Grundfertigkeit. Wer in Krisenlagen unterstützen will, muss Räume schnell erfassen, Lageinformationen eindeutig weitergeben und auch ohne digitale Hilfsmittel handlungsfähig bleiben.

Am Ende standen sichere Handgriffe, geschärfter Blick und ein spürbarer Ausbildungsgewinn. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie militärische Ausbildung, regionale Verankerung und praktische Einsatznähe in der Kreisgruppe Weserbergland zusammenfinden.

Bilder: Michael Harms, Oliver Hupe, Melanie Gehrke

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