DHL Express erhöht Logistikkapazität am Shenzhen Bao’an International Airport, China; 900 t/Tag Kapazität verdreifacht, neue Luftfrachttroute Boeing 767
Update Aktien International
Börsennews 11. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures
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News Europa
DHL: DHL Express verstärkt Logistikkapazität in China Wie aus einer Pressemitteilung vom Dienstag hervorgeht, hat die Tochtergesellschaft des deutschen Logistikkonzerns 177 Millionen Euro investiert und ihre Umschlagkapazität am Super Gateway des internationalen Flughafens Shenzhen Bao’an auf 900 Tonnen pro Tag verdreifacht. Zusätzlich hat DHL eine neue, dedizierte Luftfrachtroute mit einer Boeing 767 eingerichtet, die Shanghai, Bangkok, Bahrain und Brüssel verbindet und die tägliche Kapazität um 50 Tonnen erhöht.
Dermapharm: ist im H1 profitabel gewachsen Nach vorläufigen Zahlen stieg der Konzernumsatz um 2,9% auf 591 Millionen Euro und das bereinigte EBITDA um 10,3 Prozent auf 163,2 Millionen Euro. Damit verbesserte der Arzneimittelhersteller die Marge um 1,8 Punkte auf 27,6%. Ein starkes organisches Wachstum im Markensegment sowie erstmals berücksichtigte Umsatzbeiträge der Mucos-Gruppe und von F. Trenka hätten den erwarteten Rückgang als Folge der strategischen Portfoliobereinigung bei Axicorp und den Umbau des Geschäftsmodells der Arkopharma deutlich kompensiert, erklärte das SDax-Unternehmen. Dermapharm plant für das laufende Jahr mit einem bereinigten Konzern-EBITDA von 331 bis 341 Millionen Euro und einem Umsatz zwischen 1,182 und 1,218 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen entspricht das in der Mitte 3,4% mehr operativem Gewinn und 3,0% mehr Einnahmen.
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InterContinental Hotels: verzeichnet trotz mehr Umsatz einen niedrigeren Halbjahresgewinn Der den Anteilseignern des Mutterkonzerns zurechenbare Gewinn für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 425 Millionen US-Dollar, verglichen mit 469 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) sank von 2,972 US-Dollar auf 2,813 US-Dollar. Der Gesamtumsatz des Hotelkonzerns belief sich auf 2,66 Milliarden US-Dollar, gegenüber 2,52 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,645 US- Dollar je Aktie für den Berichtszeitraum. Die Auszahlung erfolgt am 1. Oktober an die am 21. August eingetragenen Aktionäre. Im Vorjahreszeitraum betrug die Dividende 0,586 US-Dollar je Aktie. CEO Elie Maalouf erklärte, der Konzern sei weiterhin auf Kurs, die Konsensprognosen für Gewinn und Ertrag im Gesamtjahr 2026 zu erreichen.
Glencore: will sich gemäss «Financial Times» an einem Konsortium beteiligen, um das kanadische Bergbauunternehmens Sherritt International zu übernehmen Das Glencore-Konsortium, zu dem auch Kyma Capital, Trifon Natsis und ein nicht namentlich genannter US- Investor gehören, will dem Bericht zufolge frisches Eigenkapital einbringen und mindestens 55 Prozent an Sherritt übernehmen. Parallel biete Gillon Capital, das Family Office des Trump-nahen Unternehmers Ray Washburne, eine ähnliche Mehrheitsübernahme an.
Lufthansa: Pilotenstreiks sind zunächst vom Tisch Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Konzern haben sich auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. “Wir können eine grundsätzliche Einigung mit der VC bestätigen - zu Details äussern wir uns aufgrund der vereinbarten Vertraulichkeit nicht”, teilte die Lufthansa auf Anfrage mit. Von der VC war bislang keine Stellungnahme zu bekommen. DPA-AFX hatte zunächst über ein VC- Rundschreiben an die Mitglieder berichtet. Dort wurde laut DPA das Schlichtungsverfahren angekündigt, das sich auf Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Cityline und Eurowings bezieht. Das Verfahren soll von einer Mediation begleitet werden. Sowohl die VC als auch die Flugbeleitergewerkschaft Ufo hatten ihre Mitglieder dieses Jahr mehrfach zu Streiks bei der Lufthansa aufgerufen. Der Konzern bezifferte die finanziellen Belastungen durch Arbeitskämpfe in diesem Jahr auf mindestens 150 Millionen Euro.
RTL: spürte die TV-Werbeflaute auch im H1 - bestätigt Gewinnprognose für 2026 und wird optimistischer für Streaming-Geschäft In den ersten sechs Monaten kletterte der Konzernumsatz um rund vier Prozent auf 2,9 Milliarden Euro vor allem aufgrund der Übernahme von Sky Deutschland und des besseren Streaminggeschäfts. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) stieg indessen überproportional um fast die Hälfte auf 239 Millionen Euro. Der Medienkonzern profitierte dabei neben der Einbeziehung von Sky Deutschland auch von Beiträgen vom Streaming-Geschäft und der Inhalte- Tochter Fremantle. Der Konzernumsatz soll 2026 nun auf rund 7,1 bis 7,2 Milliarden Euro steigen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Zuvor stand hier noch eine Milliarde Euro an beiden Enden weniger auf dem Zettel. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sieht das Management um Konzernchef Clement Schwebig indessen weiter bei 725 Millionen Euro. Im Streaminggeschäft werden für das Gesamtjahr operativ (bereingtes Ebita) nun allerdings rund 100 Millionen Euro erwartet. Bisher lautete die Prognose hier 25 bis 50 Millionen Euro.
News Übersee
AC Immune: erhält FDA-Schnellzulassung für Parkinson-Impfstoff Das Biopharma-Unternehmen AC Immune hat für seinen Wirkstoffkandidaten Aci-7104 zur Behandlung der Parkinson-Krankheit die sogenannte Fast-Track- Bezeichnung der US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Die Immuntherapie soll dereinst in einem frühen Stadium der Krankheit zum Einsatz kommen. Mit dieser Einstufung der FDA könne die Entwicklung und Zulassung von Medikamenten gegen schwere Krankheiten mit ungedecktem Behandlungsbedarf beschleunigt werden, teilte AC Immune am Dienstag
www.bekb.ch | Börsennews | 11. August 2026 3
weiter mit. Der Wirkstoff befindet sich derzeit in einer klinischen Phase-2-Studie (Vacsyn). Aci-7104 ist ein aktiver Impfstoff, der das Immunsystem dazu bringen soll, krankhaft verklumpte Alpha-Synuclein-Proteine im Gehirn zu bekämpfen, die als Auslöser von Parkinson gelten. In der Vacsyn-Studie hatte sich der Wirkstoff als sicher und verträglich erwiesen und bei allen Studienteilnehmern eine Immunantwort ausgelöst.
Cardinal Health: Gewinn im Q4 dank Zollrückerstattungen deutlich über den Erwartungen – schliesst neuen Kreditvertrag ab und kündigt ein neues Aktienrückkaufprogramm an Das Pharmaunternehmen aus Dublin, Ohio (ca. 58'000 MA), meldete am Dienstag einen Gewinn von 398 Millionen US-Dollar bzw. 1,70 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 239 Millionen US-Dollar bzw. 1 US-Dollar je Aktie im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 2,91 US-Dollar und übertraf damit die Analystenprognose von 2,42 US-Dollar (FactSet). Zollerstattungen trugen mit 100 Millionen US-Dollar zum Gewinn bei, was 31 Cent je Aktie entsprach, so das Unternehmen. Der Umsatz stieg um 6 % auf 63,67 Milliarden US-Dollar. Von FactSet befragte Analysten hatten einen Umsatz von 65,15 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Im neuen Geschäftsjahr erwartet Cardinal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 12,40 bis 12,60 US-Dollar, was über den von der Wall Street prognostizierten 12,08 US-Dollar liegt. Darüber hinaus gab Cardinal den Abschluss eines neuen Kreditvertrags über einen revolvierenden Kreditrahmen von 4 Milliarden US-Dollar bis 2031 bekannt. Dieser neue Vertrag ersetzt drei bestehende Kreditlinien. Cardinal Health kündigte zudem ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm im Wert von 5 Milliarden US-Dollar an. Im Geschäftsjahr 2026 belaufen sich die bisherigen Aktienrückkäufe auf 1,4 Mrd. US-Dollar.
Nvidia: arbeitet mit sechs grossen Finanzinstituten zusammen, um mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Drittkapital für die Entwicklung von KI-Infrastruktur einzuwerben Der Technologiekonzern unterzeichnete am späten Montag Absichtserklärungen mit Apollo (APO), BlackRock (BLK), Blackstone (BX), Brookfield (BN), Goldman Sachs (GS) und KKR (KKR), um unabhängige Finanzierungsplattformen für Rechenleistung einzurichten. Die Nvidia-Aktie legte im vorbörslichen Handel um 1,2 % zu. Nvidia erklärte, man beabsichtige, mit den sechs Unternehmen zusammenzuarbeiten, um dedizierte Kapitalpools in „erheblichem Umfang“ zu schaffen, um den Ausbau der KI- Infrastruktur in den KI-Forschungslaboren, Unternehmen und KI-Clouds zu finanzieren. Die Finanzierungsplattformen sollen dazu beitragen, Rechenleistung und umfassende KI-Infrastruktur zu einer investierbaren Anlageklasse zu machen und langfristige, nutzungsabhängige Einnahmen zu generieren, so der Chiphersteller. Die finanziellen Bedingungen der Partnerschaften, die noch der endgültigen Vereinbarung bedürfen, wurden nicht veröffentlicht.
www.bekb.ch | Börsennews | 11. August 2026 4
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