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title: "Ministrantinnen und Ministranten aus dem Pastoralen Raum Pocking unternehmen Tagesausflug zum Flughafen München und in die Innenstadt von München; erste Freundschaften geschlossen"
sdDatePublished: "2026-08-11T15:06:00Z"
source: "https://www.bistum-passau.de/artikel/ministrantenausflug-pastoraler-raum-pocking"
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Ministrantinnen und Ministranten aus dem Pastoralen Raum Pocking unternehmen Tagesausflug zum Flughafen München und in die Innenstadt von München; erste Freundschaften geschlossen

Ministrantenausflug Pastoraler Raum Pocking | Bistum Passau

Ein rundum gelungener Tag voller spannender Eindrücke, Gemeinschaft und neuer Freundschaften: Dazu kamen kürzlich Kinder und Jugendliche aus dem Pastoralen Raum Pocking zusammen.

Ein­ge­la­den waren alle Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten – gefolgt waren dem Auf­ruf zahl­rei­che Minis aus den Pfarr­ver­bän­den Bad Füs­sing, Bad Gries­bach, Rott­hal­müns­ter und Pocking.

Früh mor­gens star­te­te der Bus von Bad Gries­bach und Pocking aus mit Ziel Lan­des­haupt­stadt. Ers­te Sta­ti­on des erleb­nis­rei­chen Tages war der Flug­ha­fen Mün­chen. Nach einer kur­zen Pau­se im Besu­cher­park, in der der dor­ti­ge Spiel­platz aus­gie­big getes­tet wur­de, war­te­te bereits das ers­te High­light: Der Gang durch die Sicher­heits­kon­trol­le, der bei eini­gen Teil­neh­mern für spür­ba­re Knis­ter­stim­mung und Auf­re­gung sorgte.

Fas­zi­nie­ren­de Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen des Airports

Anschlie­ßend ging es mit dem Flug­ha­fen­bus direkt auf das Roll­feld. Der ver­sier­te Flug­ha­fen­füh­rer Phil­ipp nahm die Grup­pe mit auf eine ein­drucks­vol­le Tour über das gesam­te Are­al und glänz­te mit erstaun­li­chen Fak­ten. Die Minis erfuh­ren unter ande­rem, wer Eigen­tü­mer des Flug­ha­fens ist – näm­lich zu 51 % der Frei­staat Bay­ern, zu 23 % die Stadt Mün­chen und der Rest die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land – und dass auf dem Gelän­de rund 36 . 000 Men­schen arbei­ten. Auch über die dort sta­tio­nier­te Hub­schrau­ber­staf­fel der baye­ri­schen Poli­zei und die werks­ei­ge­ne Tur­bi­nen­test­hal­le gab es Auf­schluss­rei­ches zu hören.

Beson­ders staun­ten die Jugend­li­chen über die Zah­len rund um den Air­bus A 380 : Das Gigant-Flug­zeug rollt auf 22 Rei­fen, die nach rund 50 Lan­dun­gen gewech­selt wer­den müs­sen. Eine ein­zi­ge Ent­ei­sung des Rie­sen kos­tet sat­te 12 . 000 Euro. Nach der Coro­na-Pau­se wur­den in Mün­chen wie­der acht die­ser Maschi­nen reak­ti­viert; sie­ben davon bedie­nen Zie­le in Nord­ame­ri­ka, eine fliegt nach Delhi.

Phil­ipp hat­te auf jede Fra­ge eine pas­sen­de Ant­wort: Vom Nacht­flug­ver­bot, das das Fracht­auf­kom­men regu­liert, über die Nut­zungs­dau­er von Flug­zeu­gen (ca. 30 Jah­re für Pas­sa­gie­re, danach oft noch 30 – 40 Jah­re als Frach­ter) bis hin zur Min­dest­mas­se für Flug­zeu­ge am Air­port ( 2 Ton­nen). Für Stau­nen sorg­ten auch Rand­no­ti­zen wie die Tat­sa­che, dass der klei­ne Staat San Mari­no die größ­te Pri­vat­jet­flot­te besitzt, obwohl er gar kei­nen eige­nen Flug­ha­fen hat oder dass die Flug­ha­fen­feu­er­wehr im Schnitt zu 12 Alar­men pro Tag ausrückt.

Ral­lye durch das Herz der Landeshauptstadt

Nach dem auf­re­gen­den Vor­mit­tag steu­er­te die Grup­pe die Münch­ner Innen­stadt an. Nach etwas Zeit zur frei­en Ver­fü­gung für klei­ne Ein­käu­fe und eine Stär­kung ging es ab dem Spiel­zeug­mu­se­um in sie­ben gemisch­ten Grup­pen zur gro­ßen Stadtrallye.

Mit kniff­li­gen Fra­gen und abwechs­lungs­rei­chen Auf­ga­ben aus­ge­rüs­tet, erkun­de­ten die Minis die Alt­stadt. So führ­ten die Wege sie unter ande­rem zum Mari­en­platz, in die Resi­denz, an den Vik­tua­li­en­markt, zur Frau­en­kir­che und für vie­le zum ers­ten Mal in das berühm­te Hofbräuhaus.

Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass der Aus­flug Mün­chen von sei­nen ver­schie­dens­ten Facet­ten gezeigt hat. Trotz der hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren zeig­te sich Pas­to­ral­päd­ago­gin Sil­via Len­ger begeis­tert vom Enga­ge­ment der Kin­der und Jugend­li­chen: Die Minis sei­en mit enor­mer Freu­de dabei gewe­sen, wodurch pfar­rei­über­grei­fend vie­le neue Kon­tak­te geknüpft und ers­te Freund­schaf­ten geschlos­sen wer­den konn­ten. Ein rund­um gelun­ge­ner Tag, der noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben dürfte.

Start­be­reit für das Aben­teu­er Alt­stadt: Vor der Kulis­se des Münch­ner Rat­hau­ses am Mari­en­platz sam­mel­te sich die Grup­pe der Minis­tran­ten aus Bad Füs­sing, Bad Gries­bach, Rott­hal­müns­ter und Pocking, um in gemisch­ten Teams zur span­nen­den Stadt­ral­lye auf­zu­bre­chen. Mit kniff­li­gen Auf­ga­ben und neu­en Kon­tak­ten wur­de das Herz der Lan­des­haupt­stadt erkundet.

Text und Bild: Sil­via Lenger

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