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title: "Fraktion SPD und FW Halle (Saale) beantragt Flexibilisierung von Trauerfeiern auf kommunalen Friedhöfen in Halle; Prüfergebnisse dem Stadtrat bis 16.12.2026 vorgelegt."
sdDatePublished: "2026-08-11T16:24:00Z"
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  - name: "funeral parlour and crematorium"
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  - "Halle (Saale)"
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Fraktion SPD und FW Halle (Saale) beantragt Flexibilisierung von Trauerfeiern auf kommunalen Friedhöfen in Halle; Prüfergebnisse dem Stadtrat bis 16.12.2026 vorgelegt.

Beschlussvorlage

Antrag

Beratungsfolge
Termin
Status
Stadtrat
26.08.2026
öffentlich
Entscheidung

Betreff:
Antrag der Fraktion SPD & FW Halle (Saale) zur Flexibilisierung von
Trauerfeiern auf kommunalen Friedhöfen

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, folgende Sachverhalte zur Flexibilisierung von
Trauerfeiern auf kommunalen Friedhöfen zu prüfen:

1.
Wochenendnahe Termine und Samstagsangebote:

ob auf kommunalen Friedhöfen regelmäßig auch Trauerfeiern an Samstagen
angeboten werden können,

welche personellen und organisatorischen Voraussetzungen hierfür erforderlich
wären,

welche Mehrkosten entstehen würden und

ob diese über kostendeckende Gebühren refinanziert werden können.
2.
Erweiterung der täglichen Terminangebote:

ob zusätzliche Nachmittagszeitfenster eingerichtet werden können,

ob hierfür eine Anpassung der Arbeitszeiten der Friedhofsmitarbeiter:innen
ausreichend wäre und

welche organisatorischen Auswirkungen sich hieraus ergeben.
3.
Optimierung der Terminstruktur:

ob die bisher übliche Zweistunden-Taktung der Trauerfeiern bedarfsgerecht ist,

ob durch eine veränderte Taktung (z. B. 10:00 Uhr und 11:30 Uhr) zusätzliche
Termine geschaffen werden können,

und ob hierdurch auch ohne zusätzlichen Personaleinsatz eine höhere Kapazität
erreicht werden kann.
4.
Einheitliche Terminvergabe:
TOP:
Vorlagen-Nummer:
VIII/2026/02943
Datum:
03.08.2026
Bezug-Nummer.
PSP-Element/ Sachkonto:
Verfasser:
Odrian Eigendorf,
Eric
Plandatum:


ob für alle kommunalen Friedhöfe ein transparentes und möglichst einheitliches
Zeitraster
eingeführt
werden
kann,
damit
Angehörige
und
Bestattungsunternehmen
frühzeitig
erkennen
können,
welche
Zeitfenster
grundsätzlich angeboten werden.
5.
Bessere Auslastung vorhandener Feierhallen:
Auf Friedhöfen mit mehreren Feiermöglichkeiten ist zu prüfen,

ob durch zeitlich versetzte oder parallele Nutzung zusätzlicher Räumlichkeiten
weitere Trauerfeiern durchgeführt werden können,

insbesondere
auf
dem
Südfriedhof
unter
Einbeziehung
des
Urnenübergaberaumes,

und welche organisatorischen Voraussetzungen hierfür erforderlich wären.
6.
Wirtschaftliche Bewertung:

welche zusätzlichen Einnahmen durch ein erweitertes Terminangebot erzielt
werden könnten,

und welche zusätzlichen Kosten entstehen würden,

Die Prüfergebnisse werden dem Stadtrat bis zum 16.12.2026 vorgelegt.

gez. Eric Odrian Eigendorf
gez. Dr. Silke Burkert
Vorsitzender
Stellvertretende Vorsitzende
Fraktion SPD & FW Halle (Saale)
Fraktion SPD & FW Halle (Saale)

Begründung:

Die kommunalen Friedhöfe erfüllen eine wichtige öffentliche Aufgabe. Gleichzeitig haben
sich die Bedürfnisse der Angehörigen in den vergangenen Jahren verändert. Berufstätigkeit,
größere räumliche Entfernungen innerhalb von Familien sowie internationale Anreisen führen
dazu, dass Trauerfeiern zunehmend zu Zeiten gewünscht werden, die eine Teilnahme
möglichst vieler Angehöriger ermöglichen.
Nach den Erfahrungen der Bestattungsunternehmen besteht insbesondere ein regelmäßiger
Bedarf an Samstags-Terminen sowie späteren Wochentagsterminen. Angehörige wünschen
sich ebenso oftmals Termine, die ein Wochenende berühren, um Berufstätigen und
auswärtigen Trauergästen die Teilnahme zu ermöglichen. Einige Angehörigen wären sogar
bereit, hierfür einen Mehrpreis zu entrichten. Diese Wünsche können derzeit häufig nicht
erfüllt werden.
Darüber hinaus bestehen Anhaltspunkte dafür, dass die vorhandenen Feierhallen sowie die
täglichen Zeitfenster nicht vollständig ausgeschöpft werden. Bereits durch organisatorische
Anpassungen – etwa eine veränderte Terminfolge, eine angepasste Arbeitszeitorganisation
oder die parallele Nutzung mehrerer Feiermöglichkeiten – könnten zusätzliche Kapazitäten
geschaffen werden, ohne dass zwangsläufig erhebliche zusätzliche Personalressourcen
erforderlich wären.
Ziel der Prüfung ist es daher, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die kommunalen Friedhöfe
bürgerfreundlicher, wirtschaftlicher und effizienter organisiert werden können.