DRK Kneipp Kita LÖWENZAHN Konsultationskonzept Brandenburg; stärkt Fachkräfteausbildung und Praxisbegleitung

Konsultationskonzept

Konsultationskonzeption

der

DRK Kneipp Kita LÖWENZAHN

Träger der Kita:

Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.

Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. Konsultationskita Fachkräfteausbildung

Seite 2 von 8 Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Anforderungen an Praxiseinrichtungen
  3. Ziele unserer Ausbildungsbegleitung vor Ort
  4. Konsultationsschwerpunkte
  5. Konsultationen was bieten wir wem und wie?
  6. Rahmenbedingungen vor Ort
  7. Kontaktdaten

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  1. Vorwort

Als eine von 9 Kindertagesstätten des DRK -KV Fläming -Spreewald e.V. sehen wir es als unsere Aufgabe an, für eine qualifizierte Praxisanleitung Sorge zu tragen. Der Wunsch, sehr gut qualifizierte Fachkräfte zu beschäftigen, ist der Antrieb uns aktiv an der Ausbildung unse- rer künftigen Kolleginnen und Kollegen zu beteiligen. Damit unsere künftigen Fachkräfte die vielfältigen und anspruchsvollen Anforderungen erfüllen können, muss von ihnen mit Beginn der Ausbildung ein umfassendes Kompetenzprofil erworben werden. Der Lernort Praxis nimmt dabei eine zentrale, bedeutsame, anspruchsvolle und richtungsweisende Rolle ein. Hier finden Selbstbildungsprozesse von angehenden Fachkräften statt, indem diese, unter- stützt durch gute Praxisanleiter, ihre Lernprozesse selbstreflexiv gestalten können. Mit der Bewerbung und späteren Berufung zur Konsultations- Kita für Fachkräfteausbildung (KOFA) des Landes Brandenburg waren wir uns sehr bewusst, dass wir diese zentrale Rolle in der Ausbildungsbegleitung einnehmen wollen und können.

Der Schwerpunkt unserer Konsultationstätigkeit befasst sich mit der Ausbildungsbegleitung von Fachkräften in der berufsbegleitenden Ausbildung. Wir ermöglichen interessierten Fach- kräften aus anderen Kindertagestätten in Fachgesprächen, Work- Shops oder Fachtagen unser Anleitungskonzept und unsere gesammelten Erfahrungen in der Anleitung von Auszubildenden kennenzulernen und mit uns darüber in den Austausch zu gehen. Weiterhin nutzen wir durch enge Kooperation mit Fachschulen die Möglichkeit, Theorie und Praxis intensiv miteinander zu vernetzen. Die vorliegende Konsultationskonzeption ist eine Zusammenstellung unserer Ziele, Grundhaltungen und daraus abgeleiteten Strategien und Angebote zur Umsetzung unserer Konsultationstätigkeit. Die beschrieben Angebote sind unser Beitrag zur Weiterentwicklung der praktischen Ausbildung von Fachkräften in Kitas und bezieht dabei alle Akteure gleich- ermaßen ein.

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Seite 4 von 8 2. Anforderungen an Praxiseinrichtungen Die Bedeutung des Lernortes Praxis mit seinen organisierten Anleitungsangeboten, die für die Selbstbildungsprozesse angehender Erzieher_innen notwendig sind, nimmt eine zentrale Rolle ein. Dass künftige Fachkräfte in der Ausbildung Handlungssicherheit gewinnen, wird in hohem Maße davon abhängen, wie gut es uns allen gelingt, die praktischen Anteile der Be- rufsausbildung professionell zu begleiten.

Fachkräfte in der Ausbildung sollten für eine qualifizierte Ausbildung in der Kita als Praxis- stelle u.a. folgende Bedingungen erwarten können:

• Unterstützung bei der Herausbildung eines beruflichen Selbstverständnisses sowie der Entwicklung von Wertschätzung, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in die eigene fachliche Kompetenz • eine kompetente Fachkraft als Ansprechpartner und Vertrauensperson • einen kompetenten und ausgebildeten Praxisanleiter • detaillierte Einarbeitung und Informationen zum Aufgabengebiet und Einsatzort der angehenden Fachkräfte • Akzeptanz, vertrauensvolle Zusammenarbeit und Integration in das Team und den „Arbeitsplatz“ • Vorbildwirkung, berufliche Motivation und positive Arbeitseinstellung des Teams • Informationen zu landesspezifischen Gesetzen, Verordnungen, Erlassen etc. • gemeinsame Vorbereitungen mit klarer Aufgabenstellung – Zeitrahmen – Durchfüh- rung und Reflektion von Tätigkeiten • Angemessene Entscheidungsfreiheit in Bezug auf die eigene Beteiligung • Angemessene Zeiträume und Ansatzpunkte zur eigenen Erprobung

  1. Zum Selbstverständnis unserer Ausbildungsbegleitung vor Ort Auszubildende sind eine Herausforderung im pädagogischen Alltag bringen Ideen mit, halten uns an lebenslang zu lernen und bereichern den Tagesablauf der Kinder. Als Fachkräfte sind wir durch sie ständig angehalten, unser eigenes pädagogisches Handeln zu hinterfra- gen und zu reflektieren. Unter dem Strich könnten Auszubildende auch unsere zukünftigen Kolleg_Innen werden, so dass es uns unter Berücksichtigung des Ausbildungsstandes er- möglicht zu fragen: “Können wir uns die Praktikanten_Innen langfristig als verantwortungs- bewusste Kolleg_In vorstellen?“ Mit diesem Wissen werden in unserer Kita: o den Auszubildenden während der kompletten Ausbildungszeit ein Mentor zur Seite gestellt, welcher im stetigen und regelmäßigen Austausch mit ihm steht und ihn un- terstützend begleitet. o jede Woche wird ein Treffen zwischen Auszubildendem und Praxisanleiter organi- siert, um zu reflektieren, somit Entwicklung zu erkennen und neue Zielvereinbarun- gen zu formulieren. o Unsere Praxisanleiter werden das Ziel verfolgen, die Entwicklung der Auszubildenden zu fachkompetenten sozialpädagogischen Fachkräften zu unterstützen.

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Seite 5 von 8 • Unsere Praxisanleiter verstehen sich als Beraterin/ Berater, Moderatorin/ Moderator und Vorbild und übernehmen deshalb folgende Aufgaben: o Umsetzung der Ausbildung in 3 Phasen o Durchführen von Informations- und Reflexionsgesprächen o Unterstützung bei der Erstellung des individuellen Bildungsplanes o Hineinversetzen in die Perspektive der Auszubildenden o Heranführen an die Abläufe der Einrichtung und Partizipation ermöglichen o Anleiten, Übertragen und Kontrollieren von zunehmend selbstständig zu lösenden Aufgaben entsprechend der Zielstellung des Praktikums o Reflektion, Bewertung und Dokumentation von Leistungen nach transparenten Krite- rien, die zwischen Ausbildungsstätte, Praxiseinrichtung und Praktikant/ Praktikantin- nen abgestimmt sind. • Unsere Praxisanleiterinnen bzw. Mentoren zeichnen sich aus durch o Persönliche Reife- verbunden mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion (u.a. Haltung, Rol- le, Position, Verhalten) o Soziale Kompetenz o Klares Bewusstsein der Rolle und der Verantwortung als Anleiter_in, bzw. Mentor_in, als Ausbilderin und Ausbilder o Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen der KOFA im Rahmen der Ausbil- dungsbegleitung

  1. Konsultationsschwerpunkte Auf welche Themen haben wir uns spezialisiert? • inhaltliche Fragen zur berufsbegleitenden Ausbildung o individuelle Bildungsplan und seine Chance in der Ausbildung o Methoden und Möglichkeiten in der Reflektion in Anleitergesprächen o Entwicklungsbegleitung Portfolio - Was braucht mein Azubi von mir? o Kneipp in der Ausbildung- einprägsam und nachhaltig vermittelt

• Zusammenarbeit mit Fachschulen • Beratung an der Ausbildung interessierter Personen

Welchen Nutzen haben Sie wenn Sie uns konsultieren? • Sie können uns um Rat fragen und Informationen erhalten • Sie können sich mit uns besprechen und in Ihrer Praxis etwas verändern • Sie können sich neue Anregungen holen und diese ausprobieren • Sie können etwas bewegen, wenn Sie sich bewegen • Sie tragen zur Entwicklung unserer Fachkräfte bei!

Welche Methoden der Konsultation nutzen wir? • Einzelgespräche • Telefonberatung

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Seite 6 von 8 • Gruppenarbeit bis zu max. 10 Personen • Workshops vor Ort oder in Ihren Räumen • Fachgespräche • Fachtage • kollegiale Beratung nach Abstimmung möglich

  1. Konsultationen was bieten wir wem und wie? Beratung zu Fachthemen • Zielgruppe: Fachkräfte aus den Kitas • Konsultation durch: Fachgespräche Work- Shops Fachtage Einzelgespräche kollegiale Beratung • Konsultation setzt voraus: Anfrage telefonisch oder per Mail genaue Klärung Ihres Anliegens Fragen Sie sich: was soll die Konsultation für mich bewirken? Absprache zu Ort, Zeit, Personenzahl • Themen der individuelle Bildungsplan und seine Chance in der Ausbildung Methoden und Möglichkeiten in der Reflektion von Anleitergesprächen Entwicklungsbegleitung Portfolio- Was braucht mein Azubi von mir? Kneipp in der Ausbildung- einprägsam und nachhaltig vermittelt Information zur Aufsichtspflicht von Auszubildenden

Beratung an der Ausbildung interessierter Personen • Zielgruppe: interessierter Personen • Konsultation durch: telefonische Beratung nach terminlicher Absprache auch Termine vor Ort • Themen der Beratung könnten sein: Wie werde ich Erzieher_in? Was gibt es für Möglichkeiten? Welche Voraussetzung muss ich erfüllen? Wie und wo finde ich eine Fachschule die zu mir passt?

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Seite 7 von 8 Zusammenarbeit mit Fachschulen Wenn heute verstärkt eine Professionalisierung des Erzieherberufs gefordert wird, geht es nicht allein um die Etablierung des Berufs auf akademischem Niveau, sondern um die pä- dagogische Arbeit und deren Qualitätssteuerung. Fachschulen wollen sich stärker als bis- her in die Qualitätsentwicklung der Praxiseinrichtungen einbringen. Dazu gehört auch, dass der Lernort „Praxis“ gleichermaßen am Erreichen des Ausbildungsziels mitwirkt wie der Lernort „Schule“.

Neben zwei festen Kooperationsschulen, dem OSZ in Luckenwalde und der AGUS GADAT in Potsdam, bieten wir auch anderen Fachschulen auf Nachfrage folgende Themen- schwerpunkte in unserer Konsultationstätigkeit an: • Zielgruppe: Fachschulen mit dem Ausbildungsgang Erzieher • Konsultation durch: telefonische Beratung nach terminlicher Absprache auch Termine vor Ort • Themen der Beratung könnten sein: Wie vernetzt sich Theorie und Praxis? o Praxisanleitertreffen mitgestalten o Vorstellen von bewährte Methoden aus der Praxis o Mitwirken bei unterrichtlicher Gestaltung zu praxisnahen Themen Mitwirken bei Prüfungsausschüssen

  1. Rahmenbedingungen vor Ort Räume o Es steht ein Beratungsraum für maximal 8-10 Personen zur Verfügung o Ein kleiner Besprechungsraum steht für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. o Für größere Aktionen an Wochenenden im Rahmen der Konsultationsarbeit, bietet sich der Bewegungsraum für ca. 20 Personen an. Material o Flip – Chart o Beamer/ Leinwand o Laptop o Fax o Telefon o Kamera/ Fotoapparat o Moderationskoffer o Kopierer/ Drucker

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Seite 8 von 8 Personell

o 3 ausgebildete Praxisanleiter

Zeitlich

o 10 Std. zusätzlich für Konsultationstätigkeit

  1. Kontaktdaten

„Management ist nichts anders als die Kunst, andere Menschen zu motivieren!“

Ansprechpartner und Verantwortliche für Konsultationstätigkeit :

Vivian Wüstemann (Kita- Leitung und Praxisanleitung)

Kontakt zur Konsultations- oder Beratungsanfrage: kita.loewenzahn@drk-flaeming-spreewald.de Um die Bearbeitung Ihres Anliegens für Sie sicherstellen zu können und ausreichend Zeit zur Klärung Ihres Anliegens zu haben, erreichen Sie mich am Verlässlichsten per Mail. Ich bitte um die kurze Schilderung Ihres Anliegens und entsprechende Kontaktdaten zur Rückmeldung meinerseits. Anschrift