Tessin: 31 Gemeinden und staatsnahe Betriebe treten Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor bei; Jubiläumsjahr markiert deutliches Wachstum
Tessin: über 30 neue Unterzeichnende der Charta der Lohngleichheit
Mitteilung Veröffentlicht am 11. August 2026
Tessin: über 30 neue Unterzeichnende der Charta der Lohngleichheit
Im Kanton Tessin sind dieses Jahr 31 Gemeinden und staatsnahe Betriebe der Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor beigetreten – anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Charta hatte der Tessiner Staatsrat alle Gemeinden und staatsnahen Betriebe des Kantons schriftlich dazu aufgefordert, einen Beitritt zu prüfen.
Vor zehn Jahren gehörte der Kanton Tessin zu den ersten Unterzeichnenden der Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor, die 2016 vom Bundesrat lanciert wurde. Im selben Jahr schloss sich auch die Stadt Lugano der Charta an, 2021 folgte Mendrisio. Mittlerweile haben in der italienischen Schweiz neben dem Kanton 29 Gemeinden sowie drei staatsnahe Unternehmen und vier Gemeindeverbände die Charta unterzeichnet.
Dem öffentlichen Sektor kommt in der Förderung der beruflichen Gleichstellung und der Bekämpfung jeder Form der Diskriminierung eine Vorbildfunktion zu. Mit der Unterzeichnung der Charta bekräftigen die neuen Unterzeichnenden ihr Engagement für die Lohngleichheit und die berufliche Gleichstellung. Dieses wachsende Engagement zeigt, dass die Lohngleichheit zunehmend als gemeinsame Verantwortung von Kanton, Gemeinden und öffentlichen Unternehmen verstanden und aktiv gefördert wird.
Schweizweit haben mittlerweile 17 Kantone, 175 Gemeinden und 118 staatsnahe Betriebe die Charta unterzeichnet (Stand Juli 2026). Die vollständige Liste der Unterzeichnenden ist online einsehbar
Behörden und Betriebe, die ebenfalls beitreten möchten, finden alle Informationen dazu unter Die Charta in Kürze .
Der Bund, Kantone, Gemeinden und staatsnahen Unternehmen, die die Charta unterzeichnet haben, engagieren sich seit zehn Jahren mit vielfältigen Projekten für die Gleichstellung im Erwerbsleben – etwa im Bereich Lohngleichheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Beschäftigungsgrad, Sensibilisierung, Datenerhebung, Mentoring oder Rekrutierung. Eine Auswahl ist auf der Seite Inspirierende Projekte einsehbar.