EWV und Caritas vereinbaren öffentlich zugänglichen Schnellladepark an der Krefelder Straße in Würselen; 2027 in Betrieb
Schnellladepark in Würselen
EWV und Caritas vereinbaren neuen Schnellladepark in Würselen
Würselen. Die EWV und die Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH haben jetzt den Gestattungsvertrag für die Errichtung eines öffentlich zugänglichen Schnellladeparks an der Krefelder Straße in Würselen unterzeichnet. Mit der Vereinbarung schaffen beide Partner die Grundlage für den Bau von bis zu acht Schnellladepunkten an einer der wichtigsten Verkehrsachsen zwischen Aachen, Würselen und Alsdorf.
Der geplante Ladepark soll 2027 in Betrieb gehen und richtet sich an alle, die ihr Elektrofahrzeug schnell und unkompliziert unterwegs laden möchten. Geplant sind vier Schnellladestationen mit insgesamt acht Ladepunkten und Ladeleistungen von je bis zu 400 Kilowatt.
Für viele Fahrerinnen und Fahrer zählt vor allem eine Frage: Wie lange dauert das Laden? Die geplanten Schnellladesäulen ermöglichen es vielen modernen Elektrofahrzeugen, je nach Modell innerhalb von etwa 15 bis 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent Batterieladung zu gelangen. Damit eignet sich der Standort besonders für das schnelle Nachladen unterwegs, etwa auf dem Weg zur Arbeit, zum Termin oder beim Einkauf.
Ein weiterer Vorteil ist die Lage des Ladeparks. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Einkaufszentrum mit Supermarkt, Drogeriemarkt und weiteren Geschäften. Wer sein Fahrzeug lädt, kann die Zeit sinnvoll nutzen, Erledigungen machen oder Besorgungen einkaufen. Statt eines zusätzlichen Stopps lässt sich das Laden so unkompliziert in den Alltag integrieren.
„Ein guter Ladestandort zeichnet sich nicht nur durch leistungsfähige Technik aus, sondern auch durch sein Umfeld", sagt EWV-Geschäftsführer Nicolai Bedenbecker. „An der Krefelder Straße können die Menschen die Ladezeit sinnvoll nutzen und sind nach kurzer Zeit wieder mobil."
Die Caritas stellt die benötigte Fläche zur Verfügung. Die EWV übernimmt Planung, Genehmigung, Netzanschluss, Bau, Betrieb und Wartung der Anlage. Der Gestattungsvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren ab Inbetriebnahme und kann anschließend verlängert werden. „Die Caritas ist seit vielen Jahren fest in der Städteregion Aachen verwurzelt. Deshalb war uns wichtig, bei diesem Projekt mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der die Region ebenso gut kennt und hier langfristig Verantwortung übernimmt“, sagt Michael Doersch, Geschäftsführer der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH. „Mit der EWV haben wir einen Partner gefunden, der den Ausbau der Ladeinfrastruktur vor Ort vorantreibt und damit einen konkreten Beitrag zur Mobilitätswende in unserer Region leistet.“
Mit der heutigen Unterzeichnung des Gestattungsvertrags haben die Projektpartner den nächsten Schritt gemacht. Nach Abschluss der weiteren Planungs- und Genehmigungsprozesse soll der Ladepark 2027 in Betrieb gehen.