KNF im Land Brandenburg lädt zur Online-Reihe Familienzentren und Bündnisse im Gespräch ein; Modellhafte Konzepte in drei Brandenburger Landkreisen
08.09.2026 | KNF-Online-Reihe
08.09.2026 Gesund teilhaben Gesund aufwachsen KNF Familie Brandenburg
Am 8. September lädt die Kompetenz- und Netzwerkstelle Familie (KNF) im Land Brandenburg in Trägerschaft von Gesundheit Berlin-Brandenburg zur Online-Reihe “Familienzentren und Bündnisse im Gespräch” ein Vorgestellt wird diesmal das Projekt “selbstbestimmt”.
Das Projekt „selbstbestimmt“ verfolgt das Ziel, die Versorgung und Unterstützung von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien im Land Brandenburg nachhaltig zu verbessern. Im Fokus stehen die Stärkung von Fachkräften, der Ausbau von Vernetzung sowie die Entwicklung modellhafter Strukturen, die langfristig wirken und perspektivisch übertragbar sind.
Qualifizierung & Kommunikation: Gefördert durch das GKV-Bündnis für Gesundheit und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg (MASGZ) werden Fachkräfte durch Fortbildungen gestärkt, die Zusammenarbeit zentraler Akteur*innen gefördert und das Thema stärker in den öffentlichen Fokus gerückt.
Kommunale Gesamtkonzepte: Mit Unterstützung der Auridis Stiftung und des MASGZ werden in drei Landkreisen in Brandenburg modellhafte kommunale Gesamtkonzepte zur nachhaltigen Verbesserung der Versorgungsstrukturen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien entwickelt – mit dem Ziel, diese langfristig zu sichern und perspektivisch auf weitere Kommunen im Land Brandenburg zu übertragen. Dafür wird der interdisziplinäre Austausch relevanter Hilfestrukturen in den Regionen initiiert und die regionale Zusammenarbeit gestärkt.
Ruben Maué , seit November 2025 Projektkoordinator von „selbstbestimmt“, ist Diplompsychologe und koordinierte im Feld der frühkindlichen Bildungsforschung mehrere Praxis-Transferprojekte, um wissenschaftliche Erkenntnisse und Impulse in der Praxis zu etablieren und zu verstetigen. Er gibt Einblicke in die Projektarbeit und steht für Austausch und Fragen zur Verfügung.
Im Anschluss ist eine kurze Umfrage zu Bedarfen, Unterstützungswünschen und bestehenden Angeboten für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien geplant.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.