KiTa Holzhüpfer übernimmt Krippenhaus in Halstenbek; offizielle Zugehörigkeit ab 01.01.2026
Kindertagesstätte Holzhüpfer
Bericht der Leitung KiTa Holzhüpfer Kitajahr 2025/2026 Leitung: Angela Schuchardt
Nachdem das Krippenhaus 2025 kommissarisch vom Leitungsteam der KiTa Holzhüpfer übernommen wurde gehört es seit dem 01.01.2026 offiziell zur KiTa Holzhüpfer.
Gruppen:
In der KiTa Holzhüpfer betreuen wir seit dem 01.01.2026 maximal 120 Kinder Alter von 1 bis 6 Jahren, aufgeteilt in sechs Gruppen: • Vier Krippengruppen mit jeweils 10 Kindern • Vier Elementargruppen mit je 20 Kindern Aufgrund einer Vorgabe der Kita-Aufsicht wurden für die Fuchsgruppe (Elementarbereich) und die Rotkehlchengruppe (Krippe) die Platzzahl um je ein Kind reduziert.
Platzvergabe:
Zum August 2025 haben die KiTa Holzhüpfer 20 angehende Schulkinder Kinder verlassen. Auch in diesem Jahr wurde den Eltern der zukünftigen Schulkinder eine Vertragsverlängerung bis zum Schulbeginn angeboten. Dies Angebot wurde nicht genutzt. Das Krippenhaus haben zum August/ September 9 Krippenkinder verlassen. Im Krippenhaus waren im September noch 5 freie Plätze, die erst bis zum Januar 2026 belegt werden konnten. Dort haben wir die Situation das uns zum Februar 2026 zwei Kinder verlassen haben, die schon vorzeitig zur AWO in den Elementarbereich wechseln konnten und ein Kind, das aus Halstenbek weggezogen ist. Diese Plätze konnten wir bis Mai 2026 wieder belegen.
Die Platzvergabe für das kommende Kitajahr 2026/2027 ist fast abgeschlossen. Es verlassen uns zum August 2026 insgesamt 27 Kinder. Aktuell kann ich noch einen Platz im Krippenhaus vergeben. Im Elementarbereich konnten zwei Elementarplätze bisher nicht vergeben werden.
Personal: Im pädagogischen Bereich konnten zwei Stellen aufgrund von Personalabgängen neu besetzt werden. Eine pädagogische Fachkraft ist zurzeit im Arbeitsverbot, hier läuft die Ausschreibung für eine Vertretung. Der Fachkräftemarkt bleibt jedoch angespannt – insbesondere die Besetzung von Vollzeitstellen gestaltet sich weiterhin schwierig.
Die personelle Situation im Küchenbereich hat sich entspannt. Wir haben zurzeit eine 20 Stunden Küchenkraft die von 9.30 Uhr bis 13.30 täglich in der KiTa Holzhüpfer arbeitet. Die zweite Küchenkraft hat 30 Wochenstunden und startet täglich im Krippenhaus. Zu um 12.15 Uhr wechselt sie ins Haupthaus, um dann dort das Mittagsgeschäft und den Nachmittagsdienst zu übernehmen.
Pädagogischer Alltag: Der pädagogische Alltag in der KiTa Holzhüpfer ist zunehmend von komplexen Anforderungen geprägt. Insbesondere die steigende Zahl von Kindern mit besonderem Unterstützungs- und Förderbedarf erfordert von unserem Team ein hohes Maß an Flexibilität, fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement. Um den individuellen Bedürfnissen der Kinder weiterhin gerecht werden zu können, setzen wir gezielt auf: • intensive und verlässliche Teamarbeit • regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen • die Einbindung externer Fachberatung • eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern Trotz bewilligter Frühfördermaßnahmen durch den Kreis gestaltet sich die zeitnahe Umsetzung häufig schwierig, da es den externen Anbietern an ausreichend qualifiziertem Fachpersonal fehlt. Dadurch entstehen Wartezeiten auf Förderangebote von teilweise bis zu 18 Monaten. Reduzierte Gruppenangebote, verkürzte Betreuungszeiten sowie temporäre Gruppenschließungen konnten im laufenden Kitajahr überwiegend vermieden werden. Die festgelegte jährliche Schließzeit unterstützt dabei unsere Personalplanung erheblich, da alle pädagogischen Fachkräfte einen Teil ihres Urlaubs – insgesamt 15 Tage – gemeinsam nehmen können, ohne dass hierfür eine zusätzliche Betreuungsorganisation erforderlich ist.
Qualitätsentwicklung und -sicherung: Im November 2025 fanden zwei Seminartage zum Thema „Sensorische Integration“ statt. Ende März hat das gesamte Team an einer Erste Hilfe Schulung für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder als Inhouse Fortbildung teilgenommen. Im Juni ist ein Teambuildingtag geplant, der vor dem Hintergrund der Zusammenlegung beider Einrichtungen eine besondere fachliche Bedeutung hat. Ziel der Maßnahme ist es, die Grundlage für eine vertrauensvolle und gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen. Der Tag dient der Stärkung des Wir-Gefühls sowie der Förderung einer offenen und wertschätzenden Teamkultur. Insbesondere in Veränderungsprozessen ist es sinnvoll, Räume für Austausch, Reflexion und gemeinsame Erfahrungen zu schaffen, um Unsicherheiten zu reduzieren und die Zusammenarbeit nachhaltig zu stabilisieren. Der geplante Teambuildingtag stellt einen wichtigen Baustein im Rahmen des Zusammenführungsprozesses dar und trägt dazu bei, die zukünftige Kooperation beider Einrichtungen positiv und ressourcenorientiert zu gestalten.
Veranstaltungen:
Im Oktober 2025 fand gemeinsam mit den Familien ein stimmungsvoller Laternenumzug statt – begleitet vom Halstenbeker Musikzug. Gestartet wurde mit Apfelpunsch und Brezeln auf unserem Gelände. Besonders gefreut haben wir uns wieder über die Teilnahme der Kinder und Familien des Kindergartens der Japanischen Schule.
Projekte:
Nach einer längeren Pause sind wir im März wieder in der „Tanzzeit Higle“ gestartet. Unsere Elementargruppen gehen dort einmal im Monat zum Tanzen. Dies Projekt wird durch unseren Förderverein finanziert, Auch in diesem Jahr ist unser „Vorschulhüpfer“-Projekt mit einer großen Gruppe zukünftiger Schulkinder gestartet. Zur Auftaktveranstaltung luden wir – wie in den Vorjahren – zu einem Elternabend ein, der in Kooperation mit einer Lehrkraft der Grundschule an der Bek stattfand. Neben dem Würzburger Trainingsprogramm zur phonologischen Bewusstheit beinhaltete das Projekt zahlreiche weitere Bildungselemente, die sich an den Bildungsleitlinien des Landes Schleswig- Holstein orientieren. Ziele der Vorschularbeit sind: • Die Förderung der Basiskompetenzen (motorisch, kognitiv, sprachlich, lebenspraktisch, sozial-emotional) • Die bestmögliche Vorbereitung auf die Schule • Die aktive Begleitung des Übergangs von der Kita in die Grundschule – auch im Hinblick auf die neue soziale Rolle der Kinder
Ein Einblick in verschiedene Projekte unseres Elementarbereich:
Bei unseren „Igeln“ fand im Januar Dino-Spielzeug immer wieder den Weg in die Gruppe und war Teil von spannenden Rollenspielen und Wissensfragen. Um dem Interesse der Kinder Raum zu geben, haben sie sich gemeinsam auf den Weg gemacht und im ganzheitlichen Ansatz das Leben der Urzeitgiganten erforscht und diese Zeit unter anderem mit Geschichten, Experimenten, kreativen Angeboten, Liedern, Bewegungs- und Rollenspiele sowie Back- und Kochangebote lebendig werden lassen.
Unsere Waschbären planen für den Monat Juni eine spielzeugfreie Zeit. In dieser Phase verzichten wir bewusst auf herkömmliches Spielzeug, um die Eigenständigkeit, Selbstständigkeit sowie die Kreativität der Kinder gezielt zu fördern. Durch das freie Experimentieren mit Alltagsmaterialien und selbst entwickelten Spielideen werden Fantasie, soziale Kompetenzen und problemlösendes Denken angeregt. Die Frettchen und Füchse setzten sich zu Beginn des Jahres im Rahmen eines projektorientierten Bildungsangebots intensiv mit den Lebensräumen Arktis und Antarktis auseinander. Dabei beschäftigten sich die Kinder mit den klimatischen Bedingungen, der Tierwelt sowie den Besonderheiten der Polarregionen. Im Gruppenraum entstand gemeinsam eine thematisch gestaltete „Eiswelt“ mit Walrossen, Pinguinen und Eisbären, die den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum kreativen und spielerischen Lernen bot. Am Forschertisch wurden unterschiedliche Experimente durchgeführt, um naturwissenschaftliche Phänomene rund um Eis, Kälte und Wasser altersgerecht erfahrbar zu machen. Ergänzend dazu fanden kreative Gestaltungsangebote, Bilderbuchbetrachtungen, Lese- und Gesprächsrunden sowie musikalische Aktivitäten und gemeinsames Singen statt. Durch die abwechslungsreichen Methoden konnten die Kinder ihr Wissen erweitern, ihre Neugier vertiefen und sich ganzheitlich mit dem Projektthema auseinandersetzen. Im Sommer 2026 feiern wir ein besonderes Jubiläum: 10 Jahre KiTa Holzhüpfer
Angela Schuchardt Halstenbek, 19.05.2026