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title: "Hentschke Bau errichtet Notunterstützungen an der Budapester Straße, Dresden; Ergebnisse bis Ende der Woche erwartet"
sdDatePublished: "2026-08-11T10:06:00Z"
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Hentschke Bau errichtet Notunterstützungen an der Budapester Straße, Dresden; Ergebnisse bis Ende der Woche erwartet

Schnelle Lösungen für eine anspruchsvolle Aufgabe: Notunterstützungen an der Brücke Budapester Straße - Hentschke Bau

Technisches Know-how und partnerschaftliche Zusammenarbeit unter hohem Zeitdruck

Ende Mai erreichte Hentschke Bau die Nachricht, dass an der Brücke Budapester Straße in Dresden aufgrund weiterer Drahtbrüche im verbauten Hennigsdorfer Spannstahl kurzfristig zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind. Zu diesem Zeitpunkt war das Bauwerk bereits teilweise für den Verkehr gesperrt. Für Hentschke Bau war schnell klar: Wo kurzfristig tragfähige und technisch fundierte Lösungen gefragt sind, ist schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Gemeinsam mit dem Planungspartner Marx Krontal Partner , der MKP GmbH, wurde innerhalb kürzester Zeit ein Abstützkonzept entwickelt. Die enge und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Planung und Ausführung war dabei ein wesentlicher Faktor, um auf die besondere Situation am Bauwerk schnell reagieren zu können.

Ziel der Maßnahmen war es, die geschädigte Tragkonstruktion gezielt zu entlasten und zugleich die Voraussetzungen für weiterführende Untersuchungen am Bauwerk zu schaffen. Dafür wurden insgesamt acht Notunterstützungen errichtet: zwei Brunnenringtürme, vier hydraulisch aktivierte Stahlstützen sowie zwei sogenannte Legotürme.

Präzise Planung unter anspruchsvollen Randbedingungen

Die Umsetzung stellte alle Projektbeteiligten vor besondere Herausforderungen. Zahlreiche Bestandsmedien im Baugrund des innerstädtischen Baufeldes mussten ebenso berücksichtigt werden wie der während der Arbeiten aufrechtzuerhaltende Individual- und ÖPNV-Verkehr. Fortlaufend angepasste Verkehrsführungen sowie die sichere Führung des Fuß- und Radverkehrs erforderten eine präzise und eng abgestimmte Bauablaufplanung.

Gleichzeitig bestand erheblicher Zeitdruck: Aufgrund von insgesamt 16 Spanndrahtrissen war die rechnerische Resttragfähigkeit des Bauwerks reduziert. Verzögerungen bei der Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen galt es daher konsequent zu vermeiden.

Trotz dieser komplexen Rahmenbedingungen konnten sämtliche Notunterstützungen planmäßig bis Ende Juli fertiggestellt werden. Mit der hydraulischen Aktivierung der Stahlstützen am Donnerstag, 6. August 2026, wurde die Grundlage geschaffen, die Brücke gezielt zu entlasten und damit die Voraussetzungen für die anschließenden Belastungsversuche zu schaffen.

Seit gestern laufen die Belastungsversuche an der Brücke. Bis Mittwoch, 12. August 2026, wird das Tragverhalten des Bauwerks unter definierten Belastungen untersucht. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen eine wichtige Grundlage für die Bewertung des Bauwerks und die weiteren Schritte bilden.

Der besondere Dank von Hentschke Bau gilt allen Projektbeteiligten für ihren außergewöhnlichen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit sowie der Landeshauptstadt Dresden für das entgegengebrachte Vertrauen.

Das Projekt an der Budapester Straße zeigt, wie entscheidend in besonderen Situationen das Zusammenspiel aus technischem Know-how, schneller Reaktionsfähigkeit und partnerschaftlicher Zusammenarbeit ist. Kurze, pragmatische und unbürokratische Entscheidungswege haben dazu beigetragen, innerhalb eines äußerst engen Zeitfensters gemeinsam eine technisch anspruchsvolle Aufgabe umzusetzen.

Mit den aktuell laufenden Belastungsversuchen ist nun ein wichtiger Schritt erreicht. Die Ergebnisse werden für Ende der Woche erwartet.

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